Demographischer Wandel verschärft die ärztliche Versorgungssituation

Mainz. In Rheinland-Pfalz werden bis zum Jahr 2020 etwa 3.400 Ärzte und Psychotherapeuten ihre Praxen aus Altersgründen abgeben. Die Zahl der Absolventen medizinischer Studiengänge reicht schon heute nicht aus, um diese wegfallenden Stellen zu ersetzen, so das Fazit der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) im Rahmen der ersten landesweiten Demographiewoche vom 28. Oktober bis 4. November 2013. Den Zusammenhang zwischen demographischer Entwicklung und Ärztemangel beleuchtete die KV RLP am 30. Oktober 2013 auf einer eigenen Veranstaltung. Unter dem Motto „Ambulante medizinische Versorgung heute und morgen“ nahm Thomas Christ, Leiter der Versorgungsforschung der KV RLP, die aktuelle Entwicklung unter die Lupe und leitete daraus Prognosen für die Zukunft ab. Weiterlesen

Gesund werden – Gesund bleiben

Dauner Krankenhaus „Maria Hilf“ präsentiert sich als leistungsfähiges Kompetenzzentrum auf dem Gebiet der medizinischen Versorgung

Daun. Den Sonntag 27. Oktober 2013, ein Tag der offenen Tür im Dauner Krankenhaus Maria Hilf, werden die Krankenhausbediensteten, angefangen vom Empfang, über die Stationsschwestern und Ärzteteams bis hin zur medizinischen und kaufmännischen Klinikleitung so schnell nicht mehr vergessen. Weiterlesen

Welttag der Wissenschaft: „Wissenschaft schafft Zukunft in Rheinland-Pfalz “

Mainz. Anlässlich des Welttages der Wissenschaft am 10. November erklären Dr. Dr. Rahim Schmidt, Sprecher für Gesundheit und Forschung und Gunter Heinisch, Sprecher für Wissenschaft und Hochschule BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag Rheinland-Pfalz: „Forschungsfreiheit ist ein hohes Gut. Deshalb muss sich die Wissenschaft ihrer ethischen Verantwortung bewusst sein. Die medizinische Forschung muss die Menschenwürde achten. Dies gilt vor allen Dingen auch im Bereich Embryonenforschung und gegen Versuche mit Hilfe der Gentechnik den „perfekten Menschen“ zu erschaffen. Weiterlesen

Senioren: Vorsicht beim Autofahren mit Medikamenten

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Foto: GTÜ/dpp-AutoReporter

Die Mehrheit der älteren Autofahrer nimmt regelmäßig Arzneimittel ein. Viele Präparate beeinträchtigen allerdings die Fahrtüchtigkeit; eine Rücksprache mit dem Arzt und eine kritische Selbstüberprüfung sorgen für Sicherheit. Studien zeigen, dass der überwiegende Teil aller Autofahrer ab 65 Jahren regelmäßig Medikamente einnimmt. Bei den Senioren im Alter von 75 Jahren oder älter sind es über drei Viertel aller Fahrer.

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Die Eifelklinik im Wandel der Zeit feiert 50. Geburtstag

v.r.n.l: Landrat Gregor Eibes, Stadtbürgermeister Günter Krämer, Verwaltungsdirektor Thomas Kaut, Dr. med. Peter Bommersbach - Ärztlicher Klinikdirektor (mi),  Holger Baumann (2.v.li.)– Mitglied der Geschäftsführung Deutsche Rentenversicherung Rheinland und Bürgermeister Wolfgang Schmitz (1.v.li)  zusammen mit weiteren Klinik- und Träger-VertreterInnen.
v.r.n.l: Landrat Gregor Eibes, Stadtbürgermeister Günter Krämer, Verwaltungsdirektor Thomas Kaut, Dr. med. Peter Bommersbach – Ärztlicher Klinikdirektor (mi),
Holger Baumann (2.v.li.)– Mitglied der Geschäftsführung Deutsche Rentenversicherung Rheinland und Bürgermeister Wolfgang Schmitz (1.v.li)
zusammen mit weiteren Klinik- und Träger-VertreterInnen.

Manderscheid. Am 28. Oktober 2013 wurde unter dem Motto „Die Eifelklinik im Wandel der Zeit“ das 50-jährige Bestehen der Klinik gefeiert. Zum offiziellen Festakt konnte Verwaltungsdirektor Thomas Kaut zahlreich die Vertreter des Klinikträgers, Mitglieder der Geschäftsleitung, Mitarbeiter, die Vertreter der Kommunalen Familie, sowie langjährige Geschäftspartner im Klinikfestsaal Manderscheid begrüßen. Kaut: „Wir können mit Stolz auf 50 Jahre erfolgreiche Behandlung und Rehabilitation einer beeindruckenden Anzahl von Patienten zurückblicken.“ Weiterlesen

Behindertenbeauftragte fordern neue Impulse von künftiger Bundesregierung

Frankfurt/Mainz. “Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention muss von der neuen Bundesregierung weiter vorangetrieben werden. Teilhabe und Gleichstellung sind mit aktiver Einbeziehung der Menschen mit Behinderungen zu verwirklichen”, erklärte der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen Matthias Rösch beim 46. Bundestreffen der Behindertenbeauftragten des Bundes und der Länder in Frankfurt. „In Rheinland-Pfalz haben wir mit dem Ausbau persönlicher Budgets und dem ersten Landesaktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention bereits Zeichen in der Politik von und für Menschen mit Behinderungen gesetzt. Weiterlesen

Ein Winter ohne „Winterspeck“

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 Foto OUNKT/News-Reporter.NET

Wenn es jetzt draußen ungemütlich wird, versiegt oft die Lust auf Bewegung. Kälte und Nässe machen Sporteinheiten im Freien nicht gerade zum Vergnügen. Hinzu kommen deftige und reichhaltigere Winter-Mahlzeiten und besonders die Köstlichkeiten der Weihnachtsfeiertage, die gepaart mit weniger Bewegung schnell für einige Kilos mehr auf den Rippen sorgen. Wer auf „Winterspeck“ gut verzichten kann und es erst gar nicht nicht so weit kommen lassen möchte, kann sich zum Beispiel an der bundesweiten Aktion „Deutschland wiegt sich“ (www.deutschland-wiegt-sich.de) beteiligen – und ein paar Tipps beherzigen. Weiterlesen

Sterben ist Leben bis zuletzt!

Nahesein in schwerer Zeit

Gerolstein. Ab Januar 2014 bietet der ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst des Caritasverbands Westeifel e.V. ein Qualifizierungsseminar für angehende ehrenamtliche HospizhelferInnen an. Weiterlesen

Zehn Prozent mehr für ambulante Hospizdienste in Rheinland-Pfalz

Mainz. Mit über 1,27 Millionen Euro fördern die Ersatzkassen in Rheinland-Pfalz 2013 die häusliche Sterbebegleitung im Land. Das sind zehn Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Verband der Ersatzkassen (vdek) in Rheinland-Pfalz mitteilt. Landesweit leisteten 35 ambulante Hospizdienste 2012 rund 2.600 Sterbebegleitungen. „Viele schwerstkranke Menschen haben den Wunsch, die letzte Zeit des Lebens zu Hause zu verbringen. Um dies zu ermöglichen, leisten die ambulanten Hospizdienste wertvolle Arbeit“, so Martin Schneider, Leiter der vdek-Landesvertretung Rheinland-Pfalz. Weiterlesen

Rauchen ist um 124 % teurer geworden als vor 20 Jahren

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Foto: Auto-Reporter.NET

Seit der letzten Anpassung des Tabaksteuergesetzes, mit der seit Mai 2011 jährliche Steueranpassungen bis 2016 festgelegt wurden, verteuerten sich die Tabakwaren bis August 2013 insgesamt um 11,1 %. Dabei fiel die Teuerung für einzelne Tabakerzeugnisse unterschiedlich aus. Während die Preise für Zigaretten seit Mai 2011 um 10,6 % stiegen, mussten die Raucher für Zigarren und Zigarillos nur 5,4 % mehr zahlen. Weiterlesen

Mehr Personal im Gesundheitswesen

Drei Viertel der Beschäftigten sind Frauen 

Rheinland-Pfalz. Die Bedeutung des Gesundheitswesens für den Arbeitsmarkt wächst. In Rheinland-Pfalz waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes im Jahr 2011 rund 250.000 Personen in diesem Bereich tätig, das waren sieben Prozent mehr als im Jahr 2008. Die Beschäftigtenzahlen in diesem Bereich nahmen damit deutlich stärker zu als die Erwerbstätigkeit insgesamt, die im gleichen Zeitraum um 1,6 Prozent wuchs. „Inzwischen ist etwa jeder achte Erwerbstätige im Gesundheitswesen tätig“, so Präsident Jörg Berres unter Berufung auf die erstmals vorgelegte Gesundheitspersonalrechnung. Die Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ der Statistischen Landesämter hat dazu im Rahmen einer Pilotstudie die Beschäftigungsstruktur und -entwicklung für sechs Bundesländer untersucht.  Weiterlesen

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