Vergangener Juli war weltweit einer der drei wärmsten

Reading (dpa) – Der vergangene Juli mit seinen extremen Hitzewellen ist weltweit einer der drei wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen. Der Monat sei nur wenig kühler als der Juli 2019 und marginal wärmer als der Juli 2016 gewesen, teilte der EU-Klimawandeldienst Copernicus am Montag mit.

Die Durchschnittstemperatur weltweit habe knapp 0,4 Grad über dem Zeitraum 1991 bis 2020 gelegen, den der Dienst als Referenzzeitraum zugrunde legt. Außerdem war der Juli in großen Teilen Europas deutlich trockener als durchschnittlich, was im Südwesten und Südosten zu Dürren führte. Auch in Südamerika, Zentralasien und Australien war es demnach trockener als üblich. Weiterlesen

Mann rettet Hund aus Rhein

Speyer (dpa/lrs) – Auf der Insel Flotzgrün südlich von Speyer hat am Sonntagabend ein Mann einen Hund aus dem Rhein gerettet. Der Mann habe in der Nähe geangelt und sei sofort ins Wasser gesprungen, als er den Hund im Fluss treiben sah und die Hundehalterin schreiend am Ufer entdeckte, teilte die Polizei am Montag mit. Bei der Rettungsaktion verausgabte sich der 31-Jährige so sehr, dass ihn andere Passanten danach aus dem Fluss ziehen mussten. Der Rettungsdienst brachte den Angler zur Vorsorge in ein Krankenhaus. Der Hund wurde nicht verletzt.

 

Wissing macht sich weiter für Rheinvertiefung stark

Mainz (dpa) – Bundesverkehrsminister Volker Wissing sieht «einen deutlichen Bedarf, mehr Verkehr von der Straße auf Schienen und Wasserstraßen zu verlagern». Die geplante Rheinvertiefung sei «das Projekt aus dem Bundesverkehrswegeplan mit dem höchsten Kosten-Nutzen-Verhältnis», sagte der FDP-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Mainz.

«Wir müssen am Rhein punktuelle Engpässe beseitigen. Wir brauchen die Wasserstraße», betonte Wissing. Die Fertigstellung des «Riesenprojekts» werde bis Anfang der 2030er Jahre dauern. Die Investitionen betrügen rund 180 Millionen Euro, davon etwa 40 Prozent für ökologische Begleitmaßnahmen. Weiterlesen

Schwer zugänglicher Waldbrand hält Feuerwehr in Atem

Braubach (dpa/lrs) – Ein Waldbrand in unwegsamem Gelände bei Braubach hat die Feuerwehr am Sonntag in Atem gehalten. Für die Anfahrt unter anderem eines extra geländegängigen Löschfahrzeugs hätten zunächst umgefallene Bäume beseitigt werden müssen, teilte die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Loreley am Montag mit. Die Rettungskräfte kämpften während des knapp vierstündigen Einsatzes auch mit Löschrucksäcken gegen den etwa 400 Quadratmeter großen Flächenbrand. Zudem wurde aus einem Polizeihubschrauber Wasser abgeworfen. Insgesamt waren etwa 60 Menschen im Einsatz.

 

 

 

Kein Regen und Temperaturen über 30 Grad erwartet

Offenbach (dpa/he) – In der neuen Woche bleibt in Rheinland-Pfalz und im Saarland mit Blick auf das Wetter vor allem eines aus: Regen. Stattdessen soll sich die trockene und warme Luft weiter erwärmen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) Montagfrüh mitteilte. Wegen der Trockenheit herrsche insbesondere in Südhessen eine hohe Waldbrandgefahr (Stufe 4-5). Weiterlesen

Niedrigwasser im Rhein: Spaziergänger findet Munition

Erpel (dpa/lrs) – Ein Spaziergänger hat in Erpel (Landkreis Neuwied) am Sonntagabend Munition am Rheinufer gefunden. Wie die Polizei mitteilte, sei diese aufgrund des derzeitigen Niedrigwassers sichtbar geworden. Der Kampfmittelräumdienst konnte aber Entwarnung geben: Von dem Geschoss aus dem Zweiten Weltkrieg ging keine Gefahr mehr aus. Weiterlesen

Trotz 9-Euro-Ticket: Auto bleibt selten stehen

Verkehr
Von Matthias Arnold und Christof Rührmair, dpa

 Berlin/München (dpa) – Entlastung der Verbraucher, Beitrag zur Verkehrswende, Image-Booster für Busse und Bahnen: Die Erwartungen an das 9-Euro-Ticket im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sind riesig.

Etwas mehr als zwei Monate nach dem Start des bundesweit gültigen Tickets wertet Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) das Projekt bereits als Erfolg. Dabei läuft die wissenschaftliche Auswertung noch. Und erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Sonderfahrkarte zwar durchaus Wirkung zeigt, aber kaum alle Hoffnungen und Ziele erfüllen kann. Weiterlesen

Windkraft: Halbe Milliarde Verlust bei Siemens Energy

München (dpa) – Die spanische Windkrafttochter Siemens Gamesa und Kosten für den Rückzug aus Russland ziehen den Energietechnikkonzern Siemens Energy tiefer in die roten Zahlen. Im dritten Geschäftsquartal – von April bis Juni – häuften sich Verluste von 533 Millionen Euro an, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Im laufenden Jahr beträgt das Minus nun schon gut eine Milliarde. Zudem senkte das Unternehmen auch seine Erwartungen für das Ergebnis im Gesamtjahr. Der Umsatz blieb im abgelaufenen Quartal dagegen stabil bei 7,3 Milliarden Euro.

Die Probleme bei der Windkrafttochter Siemens Gamesa sorgen nun schon zum fünften Mal in Folge für schlechte Zahlen bei Energy. Das Unternehmen, an dem der Münchner Konzern rund zwei Drittel hält, hatte bereits vergangene Woche tiefrote Zahlen gemeldet. Die Situation sei alles andere als einfach, sagte Konzernchef Christian Bruch. Die Verluste begründete er mit einer schwierigen Marktsituation und «Fehlern in der Vergangenheit». Weiterlesen

Athletinnen und Athleten fordern Verlegung der Marathon-Startzeit

München (dpa) – Aus Sorge vor Hitzerennen bei den European Championships fordern internationale Läuferinnen und Läufer eine Verlegung der Marathon-Startzeit. Mehr als 50 Athletinnen und Athleten appellieren in einem Offenen Brief an die Veranstalter, die Gesundheit der Athletinnen und Athleten zu schützen und den Start in die Morgenstunden zu verlegen. Dies teilte die Interessenvereinigung Athleten Deutschland am Montag mit. Für eine Verlegung machen sich unter anderen die deutschen Topläufer Amanal Petros und Katharina Steinruck stark Weiterlesen

BDI-Chef verlangt schnellere Genehmigungen für Windräder

Berlin (dpa) – Schnellere Genehmigungsverfahren etwa für Windräder sind aus Sicht des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) zentral für den klimafreundlichen Umbau des Landes. «Der BDI geht von dem Bedarf einer Verdopplung der Genehmigungsverfahren für Windenergie- und Industrieanlagen in den kommenden acht Jahren aus», sagte Präsident Siegfried Russwurm der Deutschen Presse-Agentur. «Behörden in Bund und Ländern müssen bis 2030 je rund 20.000 Genehmigungen sowohl für Industrieanlagen als auch für Windräder erteilen.»

Die im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP vereinbarte Halbierung der Verfahrensdauer um mindestens die Hälfte sei dafür völlig unzureichend, bemängelte Russwurm. «Die Bundesregierung muss die Verfahrensdauer noch viel stärker reduzieren. Schleppende Verfahren kosten die Unternehmen Geld und Wettbewerbsfähigkeit und gefährden das Erreichen der klimapolitischen Ziele.» Weiterlesen

Loreley-Trip – Binnenschiffer kämpfen mit Niedrigwasser

Klima
Von Jens Albes, dpa

St. Goarshausen (dpa) – Schiffsführer Daniel Cornelis Hartog blickt beim weltberühmten Loreley-Felsen von seinem Steuerhaus 14 Meter auf den Rhein hinunter: «Diese Kiesbank ist auch neu. Sonst fließt hier Wasser drüber.» Seit Wochen regnet es kaum, die Pegelstände sinken, Uferzonen fallen trocken, neue Inseln steigen auf.

Das Niedrigwasser beeinträchtigt bundesweit zunehmend die Binnenschifffahrt. Erinnerungen an 2018 werden wach: Damals haben bei extrem gesunkenen Pegelständen etwa Tankschiffe so wenig Kraftstoffe transportiert, dass manche Tankstellen zeitweise trockengefallen sind. Wird es 2022 noch schlimmer? Auch für die kommenden Tage sagt der Deutsche Wetterdienst nur wenig Regen im Hochsommer voraus. Im Zuge des Klimawandels erwarten Experten generell mehr Niedrigwasserphasen. Weiterlesen

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