Deutsche Wetterdienst zum Frühjahr 2024 in Deutschland – neue Rekorde

DWD: Frühjahr war regenreich und deutlich zu warm

Offenbach/Mainz. Das Frühjahr in Rheinland-Pfalz ist in diesem Jahr sehr regenreich und deutlich zu warm gewesen. Die Mitteltemperatur lag mit 10,8 Grad Celsius deutlich über dem langjährigen Mittelwert von 8,1 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag mitteilte. Auch die Niederschlagsmenge lag mit 285 Litern pro Quadratmeter weit über dem Wert der international gültigen Referenzperiode von 1961 bis 1990 (191 Liter pro Quadratmeter). Im Pfälzer Wald fielen sogar über 400 Liter pro Quadratmeter.

Foto: Marcus Brandt/dpa/Symbolbild

März mild, Mai mit Überflutungen

Geprägt war das Frühjahr den Meteorologen zufolge durch den zweitmildesten März seit Beginn der Aufzeichnungen. Der Mai brachte außergewöhnlich hohe Niederschlagsmengen, die zu Überflutungen führten. Die Frühjahrssonne zeigte sich in der Fläche 432 Stunden und damit etwas weniger als im langjährigen Mittel (453 Stunden).

Das wärmste Frühjahr seit 1881

Deutschlandweit war das Frühjahr das wärmste seit Messbeginn im Jahr 1881. Der neue Temperaturrekord für ein Frühjahr lag mit durchschnittlich 10,8 Grad um 3,1 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 betrug die Abweichung 1,9 Grad. (dpa/lrs)

Deutscher Wetterdienst meldet: Die neue Woche wird nass und stürmisch.

So wird das Wetter in dieser Woche – der Mai bleibt nass und stürmisch

Die neue Woche wird wieder nass und stürmisch, auch Starkregen ist möglich.

Mainz. Das Wetter Ende Mai ist nass. Diese Woche müssen sich die Menschen wieder in Rheinland-Pfalz und im Saarland auf wechselhaftes Wetter mit Regen und Gewittern einstellen. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) wird ab Montagmittag immer wieder Starkregen erwartet, begleitet von Gewittern und Sturmböen. Auch unwetterartige Starkregenfälle können nicht ausgeschlossen werden.

In der Nacht zum Dienstag gibt es weiterhin vereinzelte Schauer bei Tiefsttemperaturen zwischen 10 und 7 Grad. Am Dienstag bleibt es tagsüber größtenteils trocken, allerdings sind zeitweise Schauer möglich. Die Temperaturen steigen auf Höchstwerte zwischen 18 und 21 Grad.

In der Nacht auf Mittwoch sinken die Temperaturen auf 10 bis 7 Grad, in der Eifel örtlich bis auf 5 Grad. Für Mittwoch prognostizieren die Wetterexperten den ganzen Tag über teils kräftigen, teils schauerartigen Regen und Gewitter bei Höchsttemperaturen zwischen 18 und 22 Grad. Auch hier sind bei Gewittern Sturmböen möglich. Ähnliches Wetter wird auch für Donnerstag erwartet. dpa/lrs/red

Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) wird die neue Woche nass und stürmisch.
Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) wird die neue Woche nass und stürmisch. Foto: Thomas Frey/dpa
Zwei Wölfe im Gehege eines Wildparks.

Bauernpräsident Weber: „Der Wolf muss bejagt werden“

Koblenz. Nach einem bestätigten Angriff eines Wolfs auf einen Esel im Landkreis Neuwied fordert der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Marco Weber, die Bejagung von Wölfen. Die Nachweise und Nutztierrisse im nördlichen Rheinland-Pfalz hätten seit Anfang 2024 wieder deutlich zugenommen, teilte er am Dienstag mit. Die Wolfspopulation müsse „endlich, insbesondere durch die Bejagung derjenigen Wölfe, die übergriffig werden, durch gezielte Abschüsse gemanagt werden“. Weiterlesen

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