Neue Stoma-Sprechstunden

Wittlich. Im Wittlicher St. Elisabeth Krankenhaus startete jetzt ein neues Sprechstundenangebot mit Informationen, Beratung und Schulung zu allen Fragen rund um das Leben mit einem Enterostoma. Ziel der neuen Sprechstunden ist es, die Betroffenen und Angehörigen mit der veränderten Lebenssituation vertraut zu machen, sie im Umgang mit der Erkrankung zu unterstützen und ihnen die größtmögliche Selbständigkeit und Lebensqualität zu ermöglichen. Jeden Dienstagnachmittag beraten die Stomatherapeutinnen Marion Götten und Martina Schüler auch zu Problemen beispielsweise im Bereich des Wiedereinstiegs in das Berufsleben oder zu Urlaub, Schwimmen, Saunen und Radfahren mit dem Stoma. Zudem unterstützen sie Betroffene in der Auswahl zuverlässiger Spezialprodukte für eine sichere und problemlose Versorgung des Stomas.

Die Stoma-Sprechstunden finden in den neugestalteten Ambulanzräumen 9 und 10 im Erdgeschoss der Klinik statt. Terminvereinbarungen sind unter der Telefonnummer 06571 / 15-1149 möglich.

Naturheilverfahren: Möglichkeiten und Grenzen-

Der Anfang der Medizin: die Naturheilverfahren

Unsere Vorfahren waren bei der Heilkunst völlig auf das angewiesen, was sie sich von der Natur abgeschaut hatten, wie das auch heute noch bei den sogenannten „primitiven“ Zivilisationen der Fall ist. Es wurden Erfahrungen über Heilverfahren und heilkräftige Pflanzen gesammelt. Zuerst war die Naturheilkunde.

Die moderne Welt: neue Anforderungen an den Menschen

Das moderne Zeitalter stellt auch neue Anforderungen an den Menschen. Einst Jäger und Sammler mit viel Bewegung, pflegen heute viele Menschen lieber virtuelle soziale Kontakte im Netz, anstatt reale soziale Bindungen aufzubauen.

Die Industrialisierung und Technisierung erleichtern und erschweren unser Leben zugleich. So muss man heute nicht mehr unbedingt vor die Tür gehen, um einzukaufen, sondern kann dies und viele andere Dinge im Internet erledigen. Vordergründig scheint das zwar schneller und unkomplizierter zu sein, jedoch zahlen viele Menschen dafür einen hohen Preis: Bewegungsmangel und „virtuelle Wirklichkeit“ können oft zu Depressionen führen.

Jeder, der gesund bleiben und werden Weiterlesen

Erste Untersuchungsergebnisse auf EHEC liegen vor/ Umweltministerin Höfken: „Hygienische Wasserqualität ist ausgezeichnet“

Die im Land zuständigen Behörden haben keine EHEC-Erreger in rheinland-pfälzischen Badegewässern festgestellt. Die im Land zuständigen Behörden haben keine EHEC-Erreger in rheinland-pfälzischen Badegewässern festgestellt. Bei den ersten der durch das Umweltministerium vorsorglich angeordneten Untersuchungen der 69 EU-Badegewässer im Land wurde der gefährliche Darmkeim nicht gefunden. Die vorliegenden Untersuchungsergebnisse bestätigen die gute Wasserqualität der rheinland-pfälzischen Badeseen.

„Die Wasserqualität in den Badeseen in Rheinland-Pfalz ist zurzeit aus hygienischer Sicht ausgezeichnet“, freut sich Umweltministerin Höfken und fügt hinzu: „Die Bürgerinnen und Bürger können den Badespaß weiterhin unbeschwert genießen.“ Die Badegewässer, aus denen schon Ergebnisse der EHEC-Untersuchungen vorliegen, können der beigefügten Liste entnommen werden.

Alle Badegewässer in Rheinland-Pfalz werden im Rahmen der regelmäßigen Untersuchungen der Wasserqualität auf den EHEC-Erreger hin kontrolliert. Alle vier Wochen werden im Auftrag der Landesregierung alle offiziellen Badestellen daraufhin untersucht, ob die mikrobiologischen Leit- und Grenzwerte der Badegewässerrichtlinie der Europäischen Union eingehalten sind. Wer sich aktuell über die Badegewässerqualität der Weiterlesen

Seniorenbeirat des Landkreises Cochem – Zell: Vortrag: „Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz“

Cochem. Am 02.08.2011 in Cochem, im Raum 3.9 der Kreisverwaltung Cochem-Zell im Gebäude der Sparkasse, Brückenstr. 2, 15.00 bis 17.00 Uhr. Referentin: Gudrun Matusch, Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Trier. Es gibt wohl kaum jemanden, der nicht unabhängig von seinem Alter, einer bestehenden Pflegebedürftigkeit oder einer Behinderung mit der notwendigen Hilfe möglichst selbstbestimmt in seiner eigenen Wohnung leben und sich versorgt wissen möchte. Aber nicht immer ist das möglich. Es ist kein leichter Schritt, die bisherige Wohnung aufzugeben, in eine andere Unterkunft zu ziehen und gleichzeitig die eigene Pflege und Versorgung in die Hände einer Einrichtung oder eines Pflegedienstes zu legen. Weil Unterkunft und Pflege oder Betreuung so enge miteinander verbunden sind, heißt das letztlich, sich in eine doppelte Abhängigkeit zu gegeben. Dem Schutzbedürfnis von Menschen Rechnung zu tragen, die nicht einfach wieder in ihr bisheriges Zuhause zurückkehren können, wenn sie sich in dem neuen Wohnraum nicht wohlfühlen oder die Versorgung nicht ihren Weiterlesen

Gesundheitsforum am Krankenhaus Maria Hilf: Naturheilverfahren – Chancen und Grenzen: Montag, 11. Juli 2011

Daun. Das Gemeinsame der Naturheilverfahren ist, dass sie einen ganzheitlichen Ansatz haben und versuchen, die gestörte Harmonie des Organismus wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Dies muss nicht immer im Gegensatz zu den etablierten Heilmethoden stehen. Der Arzt für Naturheilverfahren hat die Aufgabe, geeignete, aussichtsreiche Methoden aufeinander abzustimmen und berücksichtigt dabei auch deren Grenzen. Oft gilt: ein Sowohl als Auch ist sinnvoller als ein Entweder – Oder. Im Rahmen einer Vortragsreihe wird Herr Dr. med. H.J. Weis (niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Akupunktur) am Montag, den 11. Juli 2011 um 18.00 Uhr in der Aula der Krankenpflegeschule über die Chancen und Grenzen  der Naturheilverfahren referieren und für anschließende Fragen zur Verfügung stehen. Anschließend wird Frau E. Gemmel (PTA und Heilpraktikerin, Adler Apotheke) über das umfangreiche Gebiet der Homöopathie berichten, konkrete Anwendungsmöglichkeiten darlegen und ebenfalls für anschließende Fragen zur Verfügung stehen. Im Gesundheitsforum werden fortlaufend monatliche Infoveranstaltungen für die Bevölkerung angeboten, in denen Weiterlesen

Mit Unterstützung zum besseren Hören

Ehepartner, Verwandte, Kinder und Freunde sind neben Ärzten die wichtigsten Einflussfaktoren, wenn sich Menschen für ein Hörgerät entscheiden. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie zum Thema Hören in Deutschland1 unter Befragung von 14.185 Personen ab 18 Jahren. Fast 60 Prozent der befragten Hörgeräte-Träger gaben an, dass der Ohren-Arzt den größten Einfluss für die Entscheidung zur Anpassung eines Hörgerätes hatte, bei fast 40 Prozent waren Familie und Freunde Ausschlag gebend.
 
Laut Bundesverband der Hörgeräte-Industrie leben viele Personen mit einer Hörminderung mit dem Gefühl, wie alle anderen Menschen normal hören zu können. Die Entscheidung zur Nutzung eines Hörgeräts fällen die Betroffenen meist erst nach sieben bis zwölf Jahren – eine lange Zeit, in der sich die Hörminderung noch verschlimmern kann und man fast unbemerkt in eine soziale Isolation rutscht, da man sein Umfeld nicht mehr richtig versteht. Die Studie zeigt allerdings, welche positiven Effekte der Einsatz eines Hörgeräts für Betroffene Weiterlesen

Hausmittel bei allerlei Zipperlein

Früher meist die alleinige Möglichkeit, heute Alternativen zur schulmedizinischen Behandlung, die häufig mit Kanonen auf Spatzen schießt: Hausmittelchen aus der Natur, geerntet im Garten, im Wald und auf der Wiese, schnell zubereitet in der Küche. Die Eifel-Zeitung sagt Ihnen, was wirklich hilft.

Bei Fieber:

Wadenwickel: Zwei Tücher in lauwarmes Wasser tauchen, auswringen und um die Waden wickeln. Ein dickes Frotteehandtuch darüber und zehn bis fünfzehn Minuten kühlen lassen. Das Ganze dreimal wiederholen. Achtung: Nur zu empfehlen, wenn die Waden heiß sind und das Gefühl dem Patienten angenehm ist! Mehr trinken als sonst, am besten Wasser oder dünne Kräutertees. Schweißtreibend und damit fiebersenkend wirken Holunder-, Linden- und Mädesüßblüten (letztere blühen gerade) oder Weidenrinde. Gibt´s in jeder Apotheke.

Bei Schnupfen:

Nasenspülungen und/oder Inhalationen mit Salzwasser verflüssigen das Sekret. Neun Gramm Salz auf einen Liter abgekochtes Wasser geben und Dampfbäder machen, die Nase hinaufziehen und kräftig schnäuzen. Zwiebeldämpfe machen die Nase frei. Auch wenn sie nicht Weiterlesen

Sind Krampfadern vererbt oder nicht?

Bad Bertrich. Krampfadern zählen in den westlichen Ländern zu den häufigsten Krankheiten. Hatten die Großeltern bzw. Eltern Krampfadern, ging man davon aus, dass die Kinder ziemlich sicher auch welche bekommen. Nach einer neuen wissenschaftlichen Veröffentlichung spielt die Genetik doch keine so große Rolle wie angenommen. Lediglich bei 17,2 Prozent der 2.700 untersuchten Patienten konnte die Vererbung als Ursache nachgewiesen werden. Andere Risikofaktoren wie Alter, Geschlecht, Übergewicht oder Schwangerschaften überwiegen als Ursachen mit 82,8 Prozent. Nur jede sechste Venenerkrankung ist also genetisch bedingt. „Nun haben wir es schwarz auf weiß, dass Krampfadern meistens nicht schicksalhaft sind. Und es gibt jede Menge Tipps zur Vorbeugung. Beherzigt man bestimmte Verhaltensregeln, kann man viel Gutes für seine Venengesundheit tun“, so Petra Hager-Häusler, Geschäftsführerin der Deutschen Venen-Liga. Die Venen-Fibel mit Tipps zur Vorbeugung kann hier kostenlos bestellt werden: Deutsche Venen-Liga e.V., Hauptgeschäftsstelle, Sonnenstraße 6, 56864 Bad Bertrich, Tel. +49 2674 1448, Gebührenfreie Venen-Hotline 0800 4443335, Weiterlesen

Gefäßgesundheit: Auf Nummer sicher gehen

Nicht wenige Frauen befürchten, dass eine Therapie ihrer Wechseljahresbeschwerden ein erhöhtes Thromboserisiko mit sich bringt. Doch das ist keineswegs zwingend der Fall: Werden Östrogene nicht in Tablettenform (oral) verabreicht, sondern über die Haut vom Körper aufgenommen (transdermal), lässt sich die Gefahr einer Blutgerinnselbildung minimieren. Dieses Ergebnis, das sich auf die ESTHER-Studie stützt, präsentierte Professor Alfred O. Mueck, Präsident der Deutschen Menopause Gesellschaft und Leiter des Schwerpunkts für Endokrinologie und Menopause der Universitäts-Frauenklinik Tübingen, anlässlich des diesjährigen Fortbildungskongresses der Frauenärztlichen Bundesakademie.

Wirkung ohne „Umweg“

Dementsprechend spricht sich auch die sogenannte S3-Leitlinie, die von Ärzten zur Entscheidung über die Art einer Hormontherapie genutzt wird, für eine individuelle Anpassung der jeweils optimalen Behandlung aus. Ein weiterer Vorteil: Dadurch, dass die Östrogene nicht über den „Umweg“ des Magen-Darm-Trakts und der Leber vom Körper aufgenommen werden, lässt sich die Dosierung der Hormone mit einem Gel zum Auftragen auf die Haut (zum Beispiel Gynokadin Dosiergel) minimieren und Weiterlesen

Millionen Keime auf dem Schreibtisch

Tastatur, Maus und Telefonhörer – bis zu zehn Millionen Bakterien lauern auf den täglichen Arbeitsgeräten. Dagegen ist die Toilette fast keimarm. „Unter den vielen harmlosen Bakterien finden sich häufig auch gefährliche Krankheitserreger wie Salmonellen, Noro- und Rota-Viren oder Campylobacter”, sagt Dietmar Wagner, DAK-Chef in Trier. “

Wagner rät, einmal wöchentlich die Tastatur auszuschütteln und Schreibtisch, Maus und Bildschirme mit Seifenlauge oder einem Hygienetuch abzuwischen. Das Wichtigste sei aber das Händewaschen.

Tee-Küche: Keimzone Nummer 1

Am wohlsten fühlen sich Keime allerdings in der Küche. Der Spülschwamm  gehört  zu  den Top-Keimschleudern – zwischen den rund vier Millionen Keimen in einem Milliliter Wringwasser fanden  Forscher rund 2.500 Durchfallerreger. Auf  einem Quadratzentimeter Küchenfußboden leben immerhin 10.000 Bakterien. Deshalb Lappen und Co. mindestens einmal pro  Woche  auswechseln. Gleiches gilt für Geschirrtücher. Sonst wandern die Keime quasi direkt von der Hand in den Mund. “Auch Geschirrberge  sind wahre Brutstätten  für Keime”, weiß  Wagner. Wer rohes oder aufgetautes Fleisch, Fisch Weiterlesen

Dem Gefäßverschluss vorbeugen

Wittlich. Früherkennung und Therapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) stehen im Zentrum eines öffentlichen Informationstages der Wittlicher Gefäßchirurgie am 25.06.2011 im St. Elisabeth Krankenhaus.

In Deutschland leiden rund 4,5 Millionen Menschen an der pAVK, bei der die Arm- oder Beinarterien krankhaft verengt sind. Hauptverursacher ist die Arteriosklerose, die mit zunehmenden Ablagerungen die Gefäße verhärtet und verengt. Die daraus folgenden Durchblutungsstörungen in Becken- oder auch Beinarterien führen zu stechenden Schmerzen beim Gehen, die die Betroffenen zu häufigen Gehpausen zwingen.

Daher ist diese Erkrankung landläufig auch als Schaufensterkrankheit bekannt oder, aufgrund des Risikofaktors Rauchen, als Raucherbein. Das gefäßchirurgische Team des Verbundkrankenhauses Bernkastel / Wittlich um Chefarzt Dr. Hans-Joachim Lutz will anlässlich des bundesweiten Aktionstages Gefäßgesundheit gezielt über diese gefährliche Durchblutungsstörung informieren. Am Samstag, 25. Juni 2011, findet von 10.30 bis 14.00 Uhr im St. Elisabeth Krankenhaus eine kostenfreie Informationsveranstaltung zur pAVK statt. Kurzvorträge informieren über Wege zur Vorbeugung sowie Früherkennung der Erkrankung und Weiterlesen

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