„Let´s do it again!“ – Trier bekommt Zuschlag für die Frauen Handball-WM 2025

v.l.n.r.: Andreas Michelmann (DHB-Präsident), Alina Grijssels (Kapitänin Deutsche Nationalmannschaft), Arnd Landwehr (Geschäftsführer Arena Trier), Kristin Schon (WM-Organisation Arena Trier), Mark Schober (Vorstandsvorsitzender DHB). (Foto: Dortmund-Agentur/Roland Gorecki)

Die Arena Trier wird Austragungsort der Handball-Weltmeisterschaft der Frauen 2025 in Deutschland und den Niederlanden. Das hat der Deutsche Handballbund am Montag bekannt gegeben. Damit kommt zum zweiten Mal eine Handball-WM nach Trier.

Auf einer Pressekonferenz in Dortmund verkündete der DHB am Montagnachmittag die insgesamt drei deutschen Standorte für die WM 2025: Dortmund, Stuttgart und Trier mit der Arena. Nach der Vergabe zur WM 2017 entschied sich der Verband somit erneut für die städtische Halle als Turnierspielstätte. „Die Arena ist genau der richtige Ort, die Handball-WM 2025 zu feiern. Schon bei der letzten WM haben wir gezeigt, wie die Fans in Trier mitgehen und beste Stimmung schaffen. Ich freue mich daher sehr, dass dieses Top-Event wieder nach Trier kommt und wir internationalen Spitzensport in unserer Arena
sehen können“, kommentiert Triers Kultur- und Tourismusdezernent Markus Nöhl die Bekanntgabe.

Überzeugt hat letztlich das Gesamtpaket, sagt der Geschäftsführer der Arena-Betreibergesellschaft MVG Trier, Arnd Landwehr: „Trier kann WM. Das haben wir 2017 bewiesen und auch in unserer Bewerbung für 2025 noch einmal deutlich gemacht. Wir haben in und um die Arena nicht nur die komplette Infrastruktur für ein solches Turnier, sondern auch den Rückhalt der Stadt. Dazu kommen die gewaltige Resonanz und die bombastische Atmosphäre, die wir bereits damals hier erlebt haben – nicht zu vergessen die Handballtradition, die die Stadt mit den Miezen hat. Hier weiß der DHB, was er bekommt. Und als Arena-Team könnten wir nicht stolzer sein nur acht Jahre nach dem letzten Mal erneut eine Handball-WM mit austragen zu dürfen. Die ganze Sportwelt wird
zusehen, das ist eine Riesensache für uns.“

Vor fünf Jahren war Trier Spielort für die WM-Vorrundengruppe mit den Handballerinnen aus Frankreich, Spanien, Rumänien, Slowenien, Paraguay und Angola. Insgesamt kamen rund 25.000 Besucher*innen zu den Partien in die Arena. Bei der Weltmeisterschaft 2025 werden vom 27. November bis 02. Dezember gleich zwei Vorrundengruppen mit je vier Teams hier spielen. Wer genau in der Arena Trier auflaufen wird, entscheidet sich allerdings erst 2024 nach Qualifikationsphase und Auslosung.

3. Frauen-Handball-Bundesliga, Staffel E: HSG Wittlich – TV Möglingen 23:23 (16:12)

Das erste Heimspiel des neuen Jahres lief für die Drittliga-Handballerinnen der HSG Wittlich nicht so, wie sich dies Mannschaft und Trainer Thomas Feilen vorgestellt hatten. Am Ende musste sich das Feilen-Team mit einem Remis begnügen, auch weil mit Andrea Czanik und Selina Teusch wichtige Alternativen fehlten. Zudem gingen weitere Spielerinnen nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte in die wichtige Begegnung.

Wittlich fand nach einem nervösen Start und dem 3:3 besser ins Spiel und zog mit vier Treffern in Folge auf 7:3 davon, vor allem dank der starken Abwehr und Torfrau Alex Irmgartz. Treffsicher präsentierte sich die HSG zudem von den Außenpositionen und hielt den Vorsprung auf 11:6 und 13:7. Die Partie wurde in den Schlussminuten der ersten Hälfte zerfahren, zur Pause stand eine 16:12-Führung für die Gastgeberinnen.  „Wir erwischten einen guten Start und waren mit dem Vorsprung zur Pause zufrieden“, meinte HSG-Coach Thomas Feilen.

Beim 19:16 in der 41. Minute nahm Feilen seine Auszeit. Die bis dahin nur in der Abwehr eingesetzte Lisa Kucher brachte jetzt im Angriff ihre Routine ein und sorgte dafür, dass ihre Mannschaft ihren Vorsprung verteidigte. Möglingen steigerte sich in der Folgezeit und verkürzte auf 20:21. Wittlich konnte sich in dieser Phase bei Torfrau Irmgartz bedanken, dass der Vorsprung weiter Bestand hatte, aber die HSG zeigte Nerven. Sekunden vor Schluss kamen die Gäste dank offenen Manndeckung wieder in Ballbesitz, glichen zum 23:23 aus und kamen zu einem glücklichen Auswärtspunkt. Wittlich fehlte am Ende einfach die Kraft.

„Knackpunkt im zweiten Spielabschnitt war sicher, dass wir unsere Torwürfe nicht verwerteten und wir zu unkonzentriert spielten, was uns wirklich selten passiert. Wir wurden zu hektisch und nervös, hätten den Gegner nicht mehr rankommen lassen dürfen. Uns fehlte in der zweiten Hälfte die Effizienz im Angriff. Doch die erste Enttäuschung über den Punktverlust schütteln wir jetzt ab und wollen weiter Punkte hamstern. Der Punkt gegen Möglingen könnte noch wichtig werden, da wir jetzt den direkten Vergleich gewonnen haben. Wir sind noch gut im Rennen“, sagt Trainer Thomas Feilen.

HSG: Irmgartz und Scharfbillig – Eiden, Keil (1) Ambros, Meier (8/2), Teusch, Bach (2), Packmohr (4), Kappes (1), Schieke (2), Lukanowski (1), Kucher (1), Frank (3)

Verbandsliga Männer: HSG Wittlich – HSC Schweich 28:26 (17:12)

In einem hart umkämpften Spiel hatten die Gäste bis zum 3:4 die Nase vorne, dann aber erzielte Wittlich drei Treffer in Folge – und danach setzte sich die HSG locker über 11:6 (17.) und  16:9 (26.) zum 17:12-Pausenstand ab.

Diese Führung verteidigte das Team von Trainer Frank Staskewitz auch nach dem Wechsel  – beim 27:22 (56.) schien eine Vorentscheidung gefallen.  Doch Schweich stemmte sich gegen die Niederlage und verkürzte auf 27:26. Letztlich brachte Wittlich nach der Auszeit von Staskewitz den knappen 28:26-Heimspielerfolg über die Ziellinie.

„Das war für uns ein Schritt in die richtige Richtung. Von Anfang an spielten wir das, was wir uns vorgenommen hatten, stellten eine solide Abwehr. Am Ende war es ein verdienter Sieg für uns“, sagte HSG-Coach Staskewitz.

HSG: Schenk und Henrich, Weber, Bollig (1), Kirsch, Leyendecker (4), Stephan (2), Illigen (1), Werner (6/3), Präder (1), Weber (5), Könen (8), Schilz

 

Handball-Spielgemeinschaft Wittlich bedankt sich bei Jennifer Scheibe

Im neuen Jahr hat Jennifer Scheibe ihr Engagement als Trainerin und Spielerin der 2. Damenmannschaft der Handball-Spielgemeinschaft (HSG) Wittlich (Rheinlandliga) aus beruflichen Gründen beendet.

 

Die 2. Mannschaft trainiert wie bisher zusammen mit der weiblichen A-Jugend unter der Leitung von Tobias Quary. Für die Trainingsunterstützung und das Coaching bei den Spielen konnte mit Heike Schaaf eine erfahrene ehemalige Spielerin und Trainerin der HSG bis zum Saisonende gewonnen werden.

 

Die HSG hofft, dass sich mit diesem Teamwork die Mannschaft in der Rückrunde weiter steigern kann und die bisher teilweise gezeigte guten Leistungen auch in Punkte umsetzen kann um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Die HSG bedankt sich Jenny für die geleistete Arbeit.

Tolle Leistung, aber knappe Niederlage zum Saisonstart

Drittliga-Handballerinnen der HSG Wittlich verlieren vor über 200 Fans mit 25:29 (13:12) gegen die SG Schozach-Bottwartal 25:29 (13:12) – Neun Treffer von Neuzugang Meier

Lisa Kucher

„Es war ein absolut verdienter Gästesieg“, gab Wittlichs Trainer Thomas Feilen zu, zeigte sich aber zurecht zufrieden mit dem Auftritt seines Teams, das im ersten Saisonspiel der neuen Drittliga-Saison über weite Strecken ein gleichwertiger Gegner war, sich am Ende aber der individuellen Überlegenheit der favorisierten Gäste und seinen eigenen technischen Fehlern beugen musste. Gegen die ambitionierten Schwaben beeindruckte der letztjährige Aufsteiger vor über 200 Zuschauern bis zur 49. Minute mit Kampfgeist, Herz und Spielwitz. Alle waren sich einig, dass sich auf diese Leistung aufbauen lässt. Die HSG haderte zudem mit einigen Schiedsrichterentscheidung. Weiterlesen

Vollständig geimpft in die neue Saison

Wittlich. Die Drittliga-Handballerinnen der HSG Wittlich, Trainerstab und Vorstand nehmen ihre Vorbildfunktion im Kampf gegen das Virus sehr ernst – Mit dem digitalen Vereinsticket zu den Heimspielen

Die HSG Wittlich ist auch in Sachen Corona-Schutz bereit für die neue Handballsaison: Alle Drittliga-Spielerinnen, das Trainerteam der ersten Mannschaft und der Vorstand gehen als vollständig geimpfte Vorbilder in die neue Spielzeit. Zudem hat der Verein ein digitales Ticket-System für alle Heimspiele eingeführt, um die Corona-konforme Nachverfolgung aller Besucher zu sichern und die 274 Plätze in der BBS-Halle zu vergeben.

Die Wittlicher Drittliga-Handballerinnen und ihr Trainerstab gehen vollständig geimpft in die neue Saison. Foto: Thomnas Prenosil/HSG

Für die Mannschaft war schon frühzeitig klar, dass man in Sachen Impfen an einem Strang ziehen wird: „Die mit COVID verbundenen Einschränkungen und Lockdowns haben uns vor Augen geführt, warum wir unseren Sport so lieben: das Wir-Gefühl, der Zusammenhalt, das gemeinsame Teilen von Siegen und Niederlagen und das Wachsen an neuen Herausforderungen. All‘ diese Erlebnisse mit dem Team sind unbezahlbar und schweißen zusammen“, sagt Drittliga-Spielerin Helen Schieke stellvertretend für die erste Damen-Mannschaft der HSG Wittlich.

Und weil die Spielerinnen diese Erkenntnisse uns Erlebnisse aus den vergangenen 18 Monaten verinnerlicht haben, wollen sie auch Vorbilder sein: „Mit der vollständigen Impfung schützen wir uns gegenseitig und wollen einen Teil dazu beitragen, nach und nach zum Regelbetrieb des Vereinslebens zurückzukehren. Besonders die kommende Saison in der 3. Liga ist etwas ganz Besonderes für uns, auf das wir schon lange hinfiebern und hintrainieren. Die abgebrochenen Saisons hat gezeigt, dass die Unterstützung unsere Zuschauer uns zu Höchstleistungen antreiben kann und ein entscheidender Faktor im Spiel sein kann. Daher hoffen wir, dass auch viele unserer Zuschauer die Impfangebote wahrnehmen, damit wir vor allem auch diejenigen schützen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.“

Cheftrainer Thomas Feilen ist besonders stolz auf die 100-Prozent-Marke: „Wir alle möchten wieder gesellschaftliche, kulturelle und sportliche Freiheit für alle haben. Dazu muss auch aus unserer Sicht jeder seinen Beitrag leisten, aus Verantwortung für unsere Mitmenschen und uns selbst. Die 100 Prozent ín Mannschaft, Trainerteam und Betreuerstab sind ein toller Beweis und Vorbild für einen gemeinsamen, vollständigen Schulterschluss im Kampf gegen das Virus. Wir setzen damit ein klares Zeichen für Normalität in allen gesellschaftlichen Bereichen und wollen alle noch nicht Geimpften animieren, sich bewusst für den eigenen und gesellschaftlichen Virus-Schutz einer Impfung zu entscheiden.“

Dass ein neuerlicher Corona-bedingter Saisonabbruch eine „Katastrophe für den gesamten Sport“ bedeuten würde, weiß der HSG-Vorsitzende Axel Weinand, der froh ist, dass in der BBS-Halle mit der „3G-Regelung“ (geimpft, genesen oder getestet) und den geltenden Abstandsregeln wieder bis zu 274 Zuschauer kommen dürfen, auch wenn dies alles „einen Riesenaufwand“ bedeutet habe. Bei den Fans hofft er auf eine hohe Impfquote: „Wenn wir durch Impfen mehr Sicherheit auf der Tribüne wollen, müssen wir auch durch das Impfen die Sicherheit auf der Spielfläche haben. So war es auch keine große Diskussion, dass sich alle Spielerinnen, die Trainer, der Betreuerstab und auch der Vorstand komplett impfen lassen. Schließlich haben wir eine Vorbildfunktion für die Jugend, die Zuschauer und für den gesamten Verein.“

 

Digital zu den Heimspielen: Das neue Vereinsticket der HSG Wittlich

Die HSG Wittlich führt bei den Heimspielen aller Mannschaften ab der neuen Saison ein Ticketsystem ein, um die nötige Nachverfolgung aller Besucher zu vereinfachen. Das System befindet sich aktuell in der Testphase. Als erste Ligaspiele werden die 274 Plätze in der BBS-Halle bei den Drittliga-Spielen der ersten Damen-Mannschaft (ab 4. September) besetzt. Mit dem digitalen System, für das die Fans und Mitglieder die Apps Vereinsticket sowie VT Fansport nutzen müssen, wird neben der Nachverfolgung das Platzkontingent gesteuert und überwacht, zudem können über die Apps auch Tickets gekauft werden (anfangs noch ohne Onlinezahlung). „Mit dem Vereinsticket gehen wir einen wichtigen Schritt in die digitale Zukunft des Vereins“, sagt Vorstandsmitglied Stefan Rogowski, der das Projekt betreut.

 

Über den Link https://www.vereinsticket.app/register/hsg-wittlich können sich Mitglieder und Fans registrieren und erhalten nach erfolgreicher Registrierung einen digitalen Vereinsausweis. Wer registriert ist, muss sich zudem die App VT Fansport aus dem AppStore fürs iPhone oder im PlayStore für Android-Geräte herunterladen, um dort sein Ticket zu erwerben. Man kann sich allerdings auch weiterhin am Spieltag beim Einlass registrieren lassen, dafür sollten die Besucher allerdings zehn Minuten früher an der BBS-Halle sein.

 

Eulen Ludwigshafen aus Handball-Bundesliga abgestiegen

Minden (dpa/lrs) – Die Eulen Ludwigshafen stehen einen Spieltag vor dem Saisonende in der Handball-Bundesliga als vierter Absteiger fest. Nach einem dramatischen 24:24 (14:10) bei GWD Minden müssen die Eulen nach vier Jahren in die Zweitklassigkeit zurückkehren. Weiterlesen

Arena Trier bewirbt sich um Handball WM der Frauen 2025

Foto: Simon Engelbert

Die Arena Trier bewirbt sich erneut als Austragungsstandort der Vorrunde für die 27. IHF Handball Frauen Weltmeisterschaft 2025. Nach 2017 wäre Trier zum zweiten Mal Standort eines solch wichtigen Turniers.

Am Vorabend bewilligte der Stadtrat der Stadt Trier einstimmig einen Zuschuss für eine mögliche Austragung und machte so den Weg frei für die Bewerbung der Betreibergesellschaft MVG Trier. Weiterlesen

TuS 05 Daun Handball aktuell: Spieltag 03.10.2020

RPS Oberliga Männer

TuS 05 Daun – TV Nieder-Olm 35:28 (15:11)

Einstand nach Maß! Der TuS Daun feierte am Samstagabend in der aufgrund der Hygienevorschriften mit lediglich 200 Zuschauern besetzten Wehrbüschhalle einen klaren 35:28 Erfolg über den Mitaufsteiger aus Nieder-Olm und gewinnt damit sein erstes Pflichtspiel in der neuen Klasse. Allerdings täuscht der klare Sieg des Domaschenko-Teams über den Spielverlauf hinweg.

Lediglich zweimal lagen die Gäste aus Rheinhessen in Führung, so beim 0:1 und beim 9:10 in der 19. Minute. Mit drei Treffern in Folge nahm Daun dann das Heft des Handels wieder in die Hand und gab die Führung bis zum Schlusspfiff nicht mehr ab.

„Mit einer offensiv eingestellten Abwehr wollte ich eigentlich nur über gewisse Zeit gegen den im Rückraum breit besetzten Gast spielen, doch am Ende habe ich das bis zum Spielende beibehalten“, erklärte Dauns neuer Coach Igor Domaschenko, dessen Mannschaft sich über die gesamte Spielzeit wenig technische Fehler leistete.

Nieder-Olm versuchte sein Glück mit einer defensiv eingestellten 6:0 Abwehr, doch diese taktische Maßnahme erwies sich als Fehlgriff. Daun traf ein ums andere Mal aus der Distanz und so zogen die Eifelaner auch dank ihrer guten konditionellen Verfassung bis zur Pause auf 15:11 davon. In der 21. Minute hatte Kai Lissmann bereits seine zweite Zeitstrafe kassiert, entsprechend vorsichtig musste Domaschenko seinen Rückraumschützen einsetzen. Im Tor steigerte sich Neuzugang Pascal Olivier von Minute zu Minute und wurde zum Rückhalt seines Teams. Die Dauner Gegenstoßvarianten wurden immer wieder erfolgreich von Jannis Willems eingeleitet und so konnte der Dauner Coach zur Pause mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden sein.

Auch nach dem Wechsel agierten die Eifelaner offensiv, Nieder-Olm spielte weiter hohes Risiko mit seiner zweiten Welle, kam aber nie näher als vier bis fünf Tore heran. So sah sich der Gästecoach verpflichtet, zunächst Jannis Willems ab der 37. Minute in Manndeckung zu nehmen, später folgte die nächste Manndeckung gegen Bassi Präder. Dem hohen Tempo des Spiel taten diese taktischen Maßnahmen aber keinen Abbruch. Beim 22:15 in der 43. Minute war die Begegnung vorzeitig entschieden. Zwar versuchte es der Gast auch mit der dritten Manndeckung (Kai Lissmann), doch auch diese Maßnahme zeigte keine Wirkung mehr, im Gegenteil. Jetzt war es an Routinier Pat Brümmer, der seine Erfahrung ausspielte und wichtige Treffer für sein Team beisteuerte. Letztlich entwickelte sich eine torreiche zweite Halbzeit!

Über die gesamte Spielzeit wurde ein hohes Tempo mit einem spielerisch guten Niveau von beiden Seiten präsentiert. 28 Gegentore sprechen nicht gerade für die Abwehr, doch dies war dem offenen Schlagabtausch, bei dem es hin und her ging, geschuldet. Erst in den letzten fünf Minuten wurde das Tempo zurückgenommen. Meine Mannschaft war top motiviert und engagiert und hat das Spiel verdient gewonnen“, freute sich der Dauner Coach.

TuS: Olivier und Lindner – Tran, L. Willems, Otto (2), J. Willems (6), Brümmer (10/4), Praeder (5), Lißmann (7), Reifferscheidt, Podriezov (1), Mayer, Wheaton (4), Kuntz.

 

Rheinlandliga Frauen

DJK/MJC Trier – TuS 05 Daun 34:20 (16:7)

Die DJK/MJC Trier unterstreicht mit dem klaren und ungefährdeten Erfolg ihren Anspruch, am Ende ein Wort bei der Titelvergabe mitreden zu dürfen. Beide Mannschaften traten ersatzgeschwächt an, dabei konnte Daun die Ausfälle von Lisa Rehnelt, Lisa Jehnen und Jana Clever nicht kompensieren.

Schnell machte das Team von Trainerin Esther Hermann deutlich, wer am Ende die Halle als Sieger verlassen sollte. Über 7:2 in der 10. Minute zwangen die Gastgeberinnen die Eifelaner in der 18. Minute beim 10:3 zur ersten Auszeit. Gegen die taktisch gut eingestellte und arbeitende MJC Abwehr fanden die Gäste kaum Mittel und so war das Spiel zur Pause beim 16:7 bereits entschieden.

Das Hermann-Team ließ auch nach dem Wechsel nicht locker, legte bis 23:9 in der 42. Minute vor und so hatte die MJC Trainerin die Möglichkeit, allen Spielerinnen ihre Spielanteile zu geben. Am Ende feierten die Gastgeberinnen ihren klaren 34:20 Erfolg gegen eine allerdings nie aufgebende Dauner Mannschaft.

„Ich bin froh über die ersten beiden Punkte! Von Anfang an hatte ich keine Bedenken, dass wir dieses Spiel verlieren könnten. Die Begegnung hatten wir immer im Griff, haben das Spiel zu keiner Phase aus der Hand gegeben. Im ersten Spielabschnitt haben wir sehr stark verteidigt und nur wenige Dauner Tore zugelassen. Unser Spiel wurde bestimmt von Franzi Steil (ehemals Garcia), Kati Irsch, die im Zusammenspiel mit Vivi Steil, die etliche Siebenmeter herausholte, sowie von Clara Baldin, die sich treffsicher von Linksaussen zeigte. Zudem feierte unser Neuzugang im Tor Henrike Dierkes einen guten Einstand zwischen den Pfosten. Positiv werte ich die Tatsache, dass wir viel wechseln konnten und so alle ihre Spielanteile bekamen. Allerdings erwarte ich auch, dass dann kein Bruch im Spiel erkennbar und die Konzentration hochgehalten wird. Doch hier haben wir uns einige individuelle Fehler geleistet, die Daun zu mehr Treffern im zweiten Spielabschnitt kommen ließ. Es war ein guter Einstand und ich hoffe, dass wir weiterspielen können. Die Mannschaftsleistung stimmt mich zuversichtlich, doch wir wissen auch, an was wir noch arbeiten müssen“, resümierte die MJC Trainerin.

„Uns war klar, dass es angenehmere Spiele zum Saisonauftakt gibt als beim Meisterschaftsfavoriten. Dazu kamen die Ausfälle wichtiger Stammspielerinnen, die wir nicht verkraften konnten. Wir kamen nicht gut ins Spiel, haben uns dann aber reingekämpft. Trier ist individuell einfach stärker besetzt und hat seine Klasse über 60 Minuten ausgespielt. Obwohl das Spiel frühzeitig entschieden war, haben wir den Kopf nicht hängen lassen und uns ordentlich präsentiert. Trotz der deutlichen Niederlage bin ich nicht unzufrieden mit unserer Leistung. Wir müssen und werden unsere Punkte gegen andere Gegner holen“, hofft Dauns Co-Trainer Gerd Clemens.

TuS.  Treis und Miller – Schuh (1), Minninger (4/1), F. Kutscheid (3), J. Kutscheid (10/3), Blank, Römer (1), Basten, Thome, Poster, Dausend (1)

 Vorschau auf Samstag, 10.10.2020

Rheinlandliga Frauen

17:00 Uhr, TuS 05 Daun  –  HSV Rhein-Nette

 Immer aktuelle Infos vom Dauner Handball, Spielpläne und Anwurf Zeiten aller Dauner Handballmannschaften unter: www.dauner-handball.de 

 

Immer gut informiert

Unter www.eifelzeitung.de und www.input-aktuell.de werden sie immer umfassend und aktuell über den Dauner Handball informiert.

 

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