Grünen-Chefin Lang macht Druck bei Aufnahme von Afghanen

Berlin (dpa) – Die Grünen pochen angesichts zunehmender Repressionen der Taliban auf eine forcierte Aufnahme von Menschen aus Afghanistan in Deutschland.

Das im Koalitionsvertrag vereinbarte humanitäre Aufnahmeprogramm für von den Taliban Verfolgten sowie ehemalige Ortskräfte, also Mitarbeiter ausländischer Organisationen, müsse schnell umgesetzt werden, sagte Grünen-Chefin Ricarda Lang der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Auf diesem Weg solle auch Frauen und Mädchen aus Afghanistan in größerer Zahl ermöglicht werden, «in Freiheit und Selbstbestimmung zu leben». Weiterlesen

Diözesanversammlung spricht sich für Frauenquote aus

Speyer (dpa/lrs) – Zur Förderung von Frauen im Bistum Speyer hat sich die Diözesanversammlung als Beratergremium des Bischofs für eine Quote ausgesprochen. Demnach soll bis spätestens 2030 der Frauenanteil in Leitungspositionen auf allen Ebenen, die nicht die Weihe erfordern, sowie in allen diözesanen und pfarrlichen Gremien auf mindestens 35 Prozent gesteigert werden, teilte das Bistum am Mittwoch mit. Weiterlesen

Taliban schränken Frauenrechte erneut stark ein

Kabul (dpa) – Die in Afghanistan regierenden militant-islamistischen Taliban haben Frauen vorgeschrieben, in der Öffentlichkeit einen Ganzkörperschleier zu tragen.

Der Tschadori – eine von Kopf bis Fuß reichende Burka – sei die beste Form der islamischen Verschleierung, hieß es am Samstag in einer Anordnung des Ministeriums für die Förderung der Tugend und die Verhinderung des Lasters. Mit Ausnahme junger Mädchen und Älterer müssten Frauen ihr Gesicht bedecken, um «Provokationen» bei der Begegnung mit fremden Männern zu vermeiden. Weiterlesen

Protest gegen drohendes Aus des Abtreibungsrechts in den USA

Washington (dpa) – Aus Protest gegen befürchtete weitreichende Einschränkungen des Rechts auf Abtreibung in den USA sind in mehreren Städten des Landes Menschen auf die Straße gegangen.

In Los Angeles gab es dabei am späten Dienstagabend (Ortszeit) Auseinandersetzungen mit der Polizei. Ein Beamter sei verletzt worden, hieß es in einer Mitteilung. Vizepräsidentin Kamala Harris rief dazu auf, für die Rechte der Frauen zu kämpfen. Im Bundesstaat Oklahoma unterzeichnete der republikanische Gouverneur derweil ein Gesetz zur drastischen Verschärfung der Abtreibungsregelungen. Weiterlesen

Ende des liberalen Rechts auf Abtreibung droht in den USA

Justiz
Von Julia Naue, dpa

Washington (dpa) – Es wäre eine tiefe Zäsur mit schwerwiegenden Folgen für Frauen in den USA: Das liberale Abtreibungsrecht des Landes könnte bald Geschichte sein.

Der Oberste Gerichtshof steht einem Bericht des Magazins «Politico» zufolge kurz davor, sein Grundsatzurteil zu Abtreibungen von 1973 zu kippen. Das geht aus einem vertraulichen Entwurf der Urteilsbegründung hervor, die dem Magazin vorliegt. Das Gericht bestätigte die Echtheit, betonte aber, es handle sich nicht um die finale Entscheidung. Eine derartige Vorab-Veröffentlichung gilt als extremer Bruch mit den Regeln des Gerichts.

Das Abtreibungsrecht ist in den USA immer wieder Thema heftiger Auseinandersetzungen. Gegner versuchen, die liberalen Regeln seit Jahrzehnten zu kippen. Weiterlesen

Tote Frau bei Suche nach vermisster Mutter gefunden

London (dpa) – Auf der Suche nach einer vermissten zweifachen Mutter ist in Großbritannien die Leiche einer Frau gefunden worden.

Wie die Polizei der englischen Grafschaft Lancashire am Samstag mitteilte, entdeckten Polizeibeamte den leblosen Körper am Freitagabend in dem hügeligen Gebiet Forest of Bowland etwa 60 Kilometer nördlich von Manchester. Weiterlesen

Weniger Abtreibungen in Deutschland – Zahl erreicht Tiefststand

Von Nicole Schippers, dpa 

In Deutschland entscheiden sich weniger Frauen für einen Schwangerschaftsabbruch. Die Zahl der Eingriffe ist auf den niedrigsten Stand seit 25 Jahren gefallen. Vor allem junge Frauen treiben seltener ab.

Wiesbaden (dpa) – In Deutschland sind im vergangenen Jahr so wenige Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen worden wie seit 25 Jahren nicht.

2021 wurden laut Statistischem Bundesamt rund 94 600 Abtreibungen gemeldet. Seit Beginn der Zeitreihe des Bundesamtes zu Schwangerschaftsabbrüchen im Jahr 1996 – zuvor gab es einem Sprecher zufolge keine Rechtsgrundlage für diese Statistik – ist das der niedrigste Wert. Damals wurden 130 899 Abtreibungen erfasst, rund 28 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Weiterlesen

Nationaler Tag der älteren Generation: Anlaufstellen für ältere Menschen in Rheinland-Pfalz zeigen in Krisenzeiten Ideenreichtum und Ausdauer

Der Nationale Tag der älteren Generation am heutigen Mittwoch (6. April) gibt Anlass, den Fokus auf die vielen „Anlaufstellen für ältere Menschen“ zu lenken, die sich in Rheinland-Pfalz zu einem tatkräftigen und ideenreichen Landesnetzwerk zusammengeschlossen haben. „Gut leben im Alter bedeutet, nicht nur lange so gesund wie möglich zu bleiben, sondern auch bis zuletzt dazuzugehören. Weiterlesen

CDU fordert bessere Finanzierung für Frauenhäuser

Mainz (dpa/lrs) – Die rheinland-pfälzische CDU-Fraktion hat Land und Bund zu einer soliden Finanzierung der Frauenhäuser aufgefordert. Die Einrichtungen für Frauen in Not seien in ihrer Arbeit vielfach auf Spenden oder auf freiwillige Leistungen der finanziell klammen Kommunen angewiesen, kritisierte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ellen Demuth am Donnerstag in der Landtagsdebatte über den Etat des Familienministeriums. Eine lediglich institutionelle Förderung reiche nicht aus. «Da ist dringender Handlungsbedarf sowohl hier im Land als auch im Bund.» Weiterlesen

Tote Frau in Hotel wurde Opfer von Gewaltverbrechen

Trier (dpa/lrs) – Die am Montag in einem Hotelzimmer in Trier gefundene tote Frau ist Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Dies habe die Obduktion ergeben, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Nach den bisherigen Ermittlungen sei von einer Beziehungstat auszugehen. Die 38-jährige Frau hatte am Samstag gemeinsam mit einem Mann das Hotelzimmer in der Innenstadt bezogen, der mutmaßliche Ukrainer steht nun im Verdacht, sie getötet zu haben. Von ihm fehlte zunächst jede Spur. Weitere Informationen teilte die Behörde zunächst nicht mit.

 

Protest in Kabul gegen Schulausschluss von Mädchen

Kabul (dpa) – Mehrere Dutzend Menschen haben in Kabul gegen die Entscheidung der militant-islamistischen Taliban protestiert, Mädchen den Besuch weiterführender Schulen in Afghanistan zu verwehren.

Videomaterial örtlicher Medien zeigte, wie am Samstag einige Dutzend Frauen und Mädchen ihr Recht einforderten, zur Schule zu gehen und arbeiten zu können.

Die Taliban hatten entgegen ihrer Zusage mitgeteilt, dass Schülerinnen ab der 7. Klasse die Teilnahme am Unterricht bis auf Weiteres untersagt bleibt. Die Demonstration gegen den Schulausschluss endete laut Organisatorenangaben friedlich. Bei früheren Protesten hatten die Taliban Teilnehmer und Journalisten eingeschüchtert und schikaniert. Weiterlesen

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