Ammoniak auf Firmengelände freigesetzt: vier Verletzte

Speicher (dpa/lrs) – Beim Umfüllen von Ammoniak auf einem Firmengelände in der Eifel sind am Montagmorgen vier Menschen verletzt worden. Durch einen Defekt sei Ammoniak freigesetzt worden, teilte die Polizei in Bitburg mit. Die Firma in Speicher wurde evakuiert und die Straße abgesperrt, die Anwohner sollten Türen und Fenster geschlossen halten. Die vier durch die austretenden Dämpfe verletzten Menschen wurden in eine Klinik gebracht.

 

 

Mehr Biotonnen, mehr Gas? Müllbranche fordert Maßnahmen

Abfall
Von Wolf von Dewitz, dpa

Berlin (dpa) – Geht es nach Peter Kurth, so könnte man die Gaskrise zumindest zu einem kleinen Teil direkt vor der eigenen Haustüre lösen: mit der Biotonne, die da hoffentlich steht.

Dass sie in einigen Städten Deutschlands aber trotz eines seit langem geltenden Gesetzes nicht vorhanden ist, ärgert den Präsidenten des Entsorgungswirtschaftsverbandes BDE. «Seit 2015 ist das Pflicht, aber vielerorts wird es einfach nicht gemacht.» Dabei wäre das gerade jetzt so wichtig, sagt Kurth. Der deutsche Gasbedarf werde derzeit zu einem Prozent mit Biogas gedeckt. «Mit gut genutzten Biotonnen überall in Deutschland könnten wir auf zwei Prozent kommen.» Weiterlesen

Bundesnetzagentur: Verbraucher müssen mehr Energie sparen

Berlin (dpa) – Die Menschen in Deutschland müssen aus Sicht der Bundesnetzagentur weit mehr Energie sparen, um einen Gasmangel im Winter abzuwenden. Behördenchef Klaus Müller sagte, die Reduktion der Gaslieferungen aus Russland auf nur noch 20 Prozent der vereinbarten Menge habe zur Folge, dass sich der Mangel nur noch in zwei Best-Case-Szenarien verhindern lasse.

«Für diese Szenarien müssen die Verbraucher aber mindestens 20 Prozent einsparen – also viel mehr als bislang», sagte er der Zeitung «Welt am Sonntag». «In allen anderen Szenarien droht schon im Dezember eine Gasmangellage oder wir weisen am Ende der kommenden Heizperiode niedrige Speicherfüllstände auf.» Weiterlesen

Jeder Zehnte hat sich schon eine Elektroheizung gekauft

Heidelberg (dpa) – Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs und einer drohenden Gasknappheit setzen viele Bundesbürger zum Heizen auf Strom als Alternative.

In einer Umfrage des Vergleichsportals Verivox gaben zehn Prozent der Befragten an, sich in den vergangenen sechs Monaten eine Elektroheizung gekauft zu haben, also einen Heizlüfter, Heizstrahler oder einen Radiator. 11 Prozent planen, dies zu tun, und 19 Prozent denken darüber nach.

Die Umfrage fand nicht nur unter Gaskunden statt, sondern sie war repräsentativ für die Bevölkerung im Alter von 18 bis 69 Jahren. Die Zahlen sind hoch, auch weil nur etwa die Hälfte der deutschen Haushalte mit Gas heizt. Ein Viertel tut dies mit Öl und der Rest zum Beispiel mit Fernwärme. Weiterlesen

Extremisten träumen von deutschem «Wutwinter»

Potsdam/Berlin (dpa) – Brandenburgs Verfassungsschutzchef Jörg Müller warnt, dass Extremisten die Energiekrise und die hohe Inflation für ihre Zwecke ausschlachten könnten. «Extremisten träumen von einem deutschen Wutwinter», sagte er der «Welt am Sonntag».

«Sie hoffen, dass Energiekrise und Preissteigerungen die Menschen besonders hart treffen, um die Stimmung aufzugreifen und Werbung für ihre staatsfeindlichen Bestrebungen zu machen. Wir verfolgen dieses Treiben mit wachsamen Augen und offenen Ohren.» Weiterlesen

Katze löst mit Fernseher Polizeieinsatz aus

Enkenbach-Alsenborn (dpa/lrs) – Eine Katze hat in Enkenbach-Alsenborn (Kreis Kaiserslautern) mit einem Fernseher einen Polizeieinsatz ausgelöst. Anwohner alarmierten die Polizei, weil in einer Dachgeschosswohnung der Fernseher lief. Die Mieterin sei allerdings im Urlaub gewesen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Beamten gingen am Samstagabend mit einem Zweitschlüssel in die Wohnung und sahen die Katze. Diese hatte sich möglicherweise auf die Fernbedienung gesetzt und so den Fernseher angeschaltet.

 

Feuerwehr rettet sechs Menschen bei Wohnhausbrand

Ludwigshafen (dpa/lrs) – Die Feuerwehr hat bei einem Brand in einem Wohnhaus in Ludwigshafen sechs Menschen gerettet. Bei allen habe der Verdacht einer Rauchvergiftung bestanden, teilte die Feuerwehr am Sonntag mit. In dem dreigeschossigen Haus habe es am frühen Morgen ein Feuer in einer Kellerwohnung gegeben. Der Brand sei schnell gelöscht worden. Das Haus sei nun allerdings unbewohnbar. Den Bewohnern seien von der Stadt Ersatzwohnungen zur Verfügung gestellt worden.

 

Polizei vermutet technischen Defekt bei Explosion

Lebach (dpa/lrs) – Die Ursache der Explosion am Donnerstag in einem Haus im saarländischen Lebach ist laut Polizei wohl ein technischer Defekt gewesen. Es gebe keinen Verdacht auf Brandstiftung, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag. Im Erdgeschoss des dreistöckigen Hauses befinde sich ein ehemaliges Elektrogeschäft. «Da könnte es viele Quellen für technische Defekte gegeben haben.» Die Ermittlungen dauerten an. Eine erste Schätzung der Schadenshöhe belief sich laut der Sprecherin auf rund 100.000 Euro. Bei der Explosion am Donnerstagabend hatte eine Druckwelle zwei Schaufensterscheiben zerbersten lassen. Ein Brand entstand. Verletzt wurde niemand.

 

 

Bund setzt Planung für den Ausbau der Autobahn 643 fort

Mainz (dpa/lrs) – Die Planung des Bundes für den Ausbau der Autobahn 643 geht weiter. «Wir sind an Recht und Gesetz gebunden», sagte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) im Redaktionsgespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. «Es besteht ein parlamentarischer Planungs- und Realisierungsauftrag.» Elf Naturschutzorganisationen hatten im März eine Online-Petition gegen den geplanten Ausbau gestartet und Wissing aufgefordert, nicht länger an dem sechsspurigen Ausbau der Autobahn durch das Naturschutzgebiet Mainzer Sand festzuhalten. Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) und Umweltdezernentin Janina Steinkrüger (Grüne) hatten sich im Februar ebenfalls an Wissing gewandt und den Verzicht auf den Ausbau der A 643 gefordert. Weiterlesen

Sturm weht Dach von Materialhalle: Wohl Millionenschaden

Bad Wurzach (dpa/lsw) – In Bad Wurzach im Landkreis Ravensburg ist bei einem Sturm das Dach von einer Materialhalle weggefegt worden. Es befinde sich nun 300 Meter von dem Gebäude im Regierungsbezirk Tübingen entfernt, teilte die Polizei Ravensburg am Freitagabend mit. Die Ermittler sprachen von einem Tornado. Ob es sich tatsächlich um einen solchen handelt, war zunächst unklar. Auf der Wetterseite tornadoliste.de war der Vorfall am Abend noch nicht gelistet. Weiterlesen

Für A7-Bauarbeiten an Lärmschutztunnel nur ein Fahrstreifen befahrbar

Die Bauarbeiten am Lärmschutztunnel in Hamburg-Altona gehen weiter, deshalb gibt es in den kommenden Tagen wieder Einschränkungen auf der A7. Die meisten Autofahrer dürfte das diesmal allerdings nicht betreffen.

Hamburg (dpa/lno) – Um die Bauarbeiten am Lärmschutztunnel in Hamburg-Altona fortsetzen zu können, wird die A7 bis zum 13. August nachts teilweise auf je einen Fahrstreifen verengt. Von 20.00 Uhr an werden zwischen dem Elbtunnel und der Abfahrt Hamburg Volkspark je nach Verkehrslage die dreispurigen Fahrbahnen zunächst auf zwei und schließlich auf einen Streifen reduziert. Das sagte eine Sprecherin der Autobahn GmbH des Bundes am Freitag in Hamburg. Die Einstreifigkeit ende jeweils am Morgen drauf um 5.00 Uhr. Weiterlesen

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