Großeinsatz an Schule in Traunstein – waffenähnlicher Gegenstand?

Die Polizei ist mit vielen Kräften ausgerückt. Auch wenn bisher nichts passiert ist: Die Beamten reagieren mit dem vollen Einsatzprogramm auf die Nachricht, dass ein womöglich waffenähnlicher Gegenstand an einer Traunsteiner Schule beobachtet wurde.

An einer Berufsschule im bayerischen Traunstein gibt es einen Großeinsatz der Polizei. Eine Lehrkraft habe am Dienstag mitgeteilt, dass junge Leute – mutmaßlich Schüler – mit einem oder mehreren waffenähnlichen Gegenständen hantiert hätten, sagte der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, Stefan Sonntag, am Mittag. Der oder die mutmaßlichen Schüler seien dann in die Schule gegangen. «Es ist bisher zu keinen Zwischenfällen gekommen», sagte Sonntag. «Es gibt keine tatsächlichen Merkmale, dass wir wirklich eine ernsthafte Situation hätten. Aber wir nehmen so etwas natürlich ernst.» Weiterlesen

Nach Schüssen nahe Schule: Unterricht wird abgebrochen

Bramsche (dpa) – Nach Schüssen nahe einer Grundschule im niedersächsischen Bramsche soll der Unterricht dort gegen Mittag abgebrochen werden. Das teilte ein Sprecher der Polizei Osnabrück auf Nachfrage mit. Schülerinnen und Schüler sollen abgeholt werden. Dazu sollen Busse bereitgestellt werden.

Der Sprecher betonte, dass die Schüsse nicht auf dem Gelände der Schule gefallen seien. Es bestehe auch keine Gefahr für die Öffentlichkeit. Weiterlesen

Schule der Zukunft Vorstellen, diskutieren, weiterdenken – „Forum: Zukunft“ in Speyer bringt die 45 Schulen der Zukunft zusammen

An einem Ort voller Geschichte wird die Bildung von morgen gedacht und gemacht. Im Historischen Museum der Pfalz in Speyer haben sich am Montag und Dienstag Vertreter der 45 rheinland-pfälzischen Schulen der Zukunft getroffen. Zwei Tage lang stellten sie dort die von ihnen entwickelten Ideen vor und diskutierten diese mit den anderen Schulen, die sich gemeinsam mit ihnen ebenfalls auf den Weg gemacht haben. Weiterlesen

CDU macht Geflüchtete und Medizinstudienplätze zum Thema

Mainz (dpa/lrs) – Die CDU will als größte Oppositionsfraktion im rheinland-pfälzischen Landtag über die stark gestiegenen Flüchtlingszahlen und die Situation in den Städten und Gemeinden sprechen. «Die Kommunen schaffen das nicht mehr», warnte Fraktionschef Christian Baldauf am Montag. «Das wird zunehmend auch zum sozialen Problem.» Weiterlesen

Zahl der Studienberechtigten ist etwas gesunken

Wiesbaden (dpa) – Im vergangenen Jahr haben in Deutschland 385.000 Schülerinnen und Schüler die Hochschulreife (Abitur) oder die Fachhochschulreife erreicht. Das waren 2,1 Prozent weniger Studienberechtigte als im Jahr 2021, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte. 80 Prozent erwarben laut den Angaben die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, 20 Prozent legten die Fachhochschulreife ab.

Dieser Rückgang der Studienberechtigten sei zum Teil demografisch bedingt, hieß es. Laut den Daten war zum Stichtag 31. Dezember 2021 die Zahl junger Menschen im Alter von 17 bis 19 Jahren um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Unterdessen stieg der Anteil der Frauen unter den Studienberechtigten 2022 erneut minimal an auf 54,3 Prozent, ein Jahr zuvor lag dieser noch bei 54,1 Prozent. Weiterlesen

CDU mit Nachwuchsförderprogramm: «Keine Kaderschmiede»

Mainz (dpa/lrs) – Mit der Fortsetzung ihres Nachwuchsförderprogramms will die CDU Rheinland-Pfalz neue Kräfte für die Partei gewinnen. «Wir wollen politisches Engagement mit Sachverstand unterfüttern sowie Hemmschwellen abbauen und vor allem auch darüber reden, wofür unsere CDU steht», sagte CDU-Landeschef Christian Baldauf am Donnerstag in Mainz. Ein «erster Baustein» sei die Kommunal- und Europawahl im nächsten Jahr. «Hier wollen wir möglichst viele Menschen begeistern, bei uns mitzuarbeiten», betonte der Pfälzer.

Zu dem Programm, das am Samstag offiziell beginnt, gehören etwa Seminare zur inhaltlichen Arbeit der CDU und Schulungen etwa zum kommunalpolitischen Arbeiten in Verwaltungen oder zu Rhetorik. Angekündigt sind 45 Teilnehmende zwischen 18 und 40 Jahren. Weiterlesen

Migrationsbeauftragte: Zu wenig Deutschkurse für Ukrainer

Der russische Angriff auf die Ukraine löste eine große Fluchtbewegung aus. Vor allem Frauen, Kinder und Ältere suchten Schutz – auch im Freistaat. Thüringens Migrationsbeauftragte lobt die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung, sieht aber auch Probleme.

Ein Jahr nach Beginn des russischen Angriffes auf die Ukraine sieht Migrationsbeauftragte Mirjam Kruppa noch Probleme beim Angebot von Integrationskursen für Flüchtlinge. «Die Wartezeiten sind zu lang», sagte Kruppa der Deutschen Presse-Agentur. Vieles habe gut funktioniert, aber nicht immer könnten die Strukturen schnell genug ausgeweitet werden. «Es kann schon sein, dass jemand mal ein Viertel- oder ein halbes Jahr auf einen Kurs warten muss», monierte Kruppa.

Dies sei ein Integrationshemmnis. Die Integrationskurse dienen vor allem zum Lernen der deutschen Sprache, was als eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration gilt. Weiterlesen

Schüler greift Lehrerin in Südfrankreich an – Frau stirbt

Bayonne (dpa) – Ein Schüler in Südfrankreich hat seine Spanischlehrerin mit einer Stichwaffe angegriffen und tödlich verletzt. Das berichteten französische Medien am Mittwoch übereinstimmend unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Bayonne. Der Verdächtige, ein 16-jähriger Schüler, wurde festgenommen, schrieb der Sender BFMTV. Die Lehrerin hatte nach dem Angriff in Lebensgefahr geschwebt und war dann gestorben. Laut France Info besteht in dem Gymnasium in Saint-Jean-de-Luz unweit der spanischen Grenze keine Gefahr mehr. Unmittelbar nach dem Angriff waren Schülerinnen und Schüler gebeten worden, in ihren Klassen zu bleiben. BFMTV berichtete, der Schüler habe der etwa 50 Jahre alten Lehrerin mit einem Messer in den Brustkorb gestochen. Der Jugendliche habe psychische Probleme.

Junge Menschen beschäftigen sich aktiv mit NS-Geschichte

Berlin (dpa) – Die Geschichte des Nationalsozialismus stößt laut einer Studie bei 16- bis 25-Jährigen immer noch auf großes Interesse. 63 Prozent von ihnen und damit mehr als der Durchschnitt aller Altersgruppen setzen sich damit auseinander, wie das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld ermittelte.

«Die Jugendstudie zeichnet das Bild einer interessierten, engagierten und sensibilisierten Jugend in Deutschland», sagte IKG-Sozialpsychologe Jonas Rees bei der Vorstellung heute in Berlin. Weiterlesen

Amok-Alarm löst größeren Einsatz der Polizei an Schule aus

Germersheim (dpa/lrs) – Ein falscher Amok-Alarm an einer Berufsschule in Germersheim hat einen größeren Einsatz der Polizei ausgelöst. Der Alarm sei am Freitagvormittag offensichtlich grundlos und mutwillig ausgelöst worden, teilte die Polizei mit. Zahlreiche Einsatzkräfte hätten sämtliche Räumlichkeiten sowie das gesamte Schulgelände überprüft. Nach zweieinhalb Stunden gab die Polizei eine endgültige Entwarnung. Den Angaben zufolge sind die Ermittlungen nach dem Verursacher aufgenommen worden.

Führerscheinprüfungen auf Rekordhoch, Durchfallquote steigt

Von Babett Gumbrecht, dpa

Berlin (dpa) – Auf dem Land sind viele aufs Auto angewiesen: Der Wunsch nach einem Führerschein ist in Deutschland ungebrochen. Nach Angaben des Tüv-Verbands wurde 2022 ein Rekord bei der Zahl der Führerscheinprüfungen erreicht – allerdings ist auch die Durchfallquote enorm gestiegen.

Nach Angaben des Tüv-Verbands wurden im vergangenen Jahr 39 Prozent der theoretischen Prüfungen für alle Fahrerlaubnisklassen nicht bestanden. Das sind 10 Prozentpunkte mehr als noch 2013. Bei den praktischen Prüfungen bestanden 37 Prozent der Fahrschüler den normalen Autoführerschein nicht. «Jede nicht bestandene Prüfung belastet die Fahrschülerinnen und Fahrschüler mental und finanziell», sagte Richard Goebelt, Geschäftsführer des Tüv-Verbands.

Durchfallquoten bei 17-Jährigen geringer

Die Suche nach den Gründen gestaltet sich schwierig. Einer ist aus Sicht der Prüforganisationen der komplexer und dichter werdende Straßenverkehr. Nach Goebelts Ansicht ist es zudem wichtig, auch in Schulen und Elternhäusern mehr über die Verkehrssicherheit aufzuklären. Auffällig ist zudem, dass die Durchfallquoten für den Führerschein mit 17 um einige Prozentpunkte geringer sind als jene für den normalen Auto-Führerschein der Klasse B.

Nach Erhebungen des Tüv-Verbands gab es 2022 zusammen rund 3,6 Millionen praktische und theoretische Prüfungen. Damit wurde der bisherige Spitzenwert von 2019 mit einem Zuwachs um rund 20.000 praktischen Prüfungen übertroffen und erreichte wieder Vor-Corona-Niveau. 2020 und 2021 waren die Zahlen pandemiebedingt gesunken. Viele Fahrschulen hatten zeitweilig geschlossen.

Geld übrig wegen Corona-Pandemie

Die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände hatte zum Jahreswechsel ebenfalls von einer großen Nachfrage nach dem Führerschein gesprochen und einen Grund dafür in Einsparungen während der Corona-Pandemie gesehen. Die Menschen hätten weniger Geld etwa für Reisen ausgegeben – und «haben so Geld übrig, um Luxus-Führerscheine wie den fürs Motorrad zu machen», hatte der Vize-Vorsitzende Kurt Bartels der dpa gesagt. In Großstädten gebe es zudem den einen oder anderen, der lieber im eigenen Auto sitze statt in vollen Bussen und Zügen.

Die Fahrprüfungen wurden dem Tüv zufolge in den vergangenen Jahren immer weiterentwickelt worden. Das habe dazu beigetragen, dass immer weniger der besonders gefährdeten Fahranfänger verunglückten. Die Zahl der bei Verkehrsunfällen gestorbenen 18- bis 24-Jährigen sei von knapp 2750 im Jahr 1991 auf 326 im Jahr 2020 gesunken.

Nachfrage nach Automatik steigt

Interessant ist auch, dass immer mehr Führerschein-Prüfungen mit einem Automatikauto gemacht werden, wie der Bundesverband deutscher Fahrschulunternehmer vor einigen Wochen mitteilte. Dazu passt, dass immer mehr Autofahrerinnen und Autofahrer nach Angaben der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) solche Wagen fahren wollen.

Für die Durchführung der Prüfungen ist der Deutsche Kraftfahrzeug-Überwachungs-Verein (Dekra) zuständig. «In Deutschland bekommt nur einen Führerschein, wer in den Verkehrs- und Verhaltensregeln im Straßenverkehr sattelfest ist und ein Fahrzeug wirklich beherrscht», sagt Roland Krause, Leiter der Technischen Prüfstellen.

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