Stark-Watzinger: Geflüchtete Lehrer an Schulen bringen

Berlin (dpa) – Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger möchte geflüchtete Lehrerinnen und Lehrer aus der Ukraine an Schulen und Kitas in Deutschland arbeiten lassen.

Russlands Präsident Wladimir Putin zwinge Frauen und Kinder auf die Flucht, die nun verstärkt in Deutschland ankämen, sagte die FDP-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Für geflüchtete Kinder und Jugendliche würden ausreichend Kita- und Schulplätze benötigt. Es brauche eine schnelle Lösung. «Dabei werden sicher auch geflüchtete ukrainische Lehrkräfte helfen wollen und können», sagte Stark-Watzinger. Weiterlesen

Beauftragter kritisiert Stillstand bei Inklusion an Schulen

Mainz (dpa/lrs) – An den Schulen in Rheinland-Pfalz gibt es kaum Fortschritte für ein gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung – diese Kritik eines gemeinsamen Aufrufs teilt auch der Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Matthias Rösch. «Leider ist die Entwicklung für ein inklusives Schulsystem in den letzten Jahren zu wenig vorangekommen», sagte Rösch am Donnerstag in Mainz. «Das muss sich mit dem gemeinsamen Willen aller in schulischen Bereich Verantwortlichen wieder ändern» Weiterlesen

Lehrkräfte sollen mit Kindern über Ukraine-Krieg sprechen

Mainz (dpa/lrs) – Der Krieg in der Ukraine ist auch Thema an den Schulen in Rheinland-Pfalz. «Der Krieg und das Leid in der Ukraine erschüttern nicht nur Erwachsene, sondern auch unsere Kinder und Jugendlichen», sagte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) am Mittwoch in Mainz. Das Pädagogische Landesinstitut habe in der vergangenen Woche Materialien dazu zusammengestellt, um dieses Thema im Unterricht behutsam und altersgerecht zu behandeln. «Es ist wichtig, dass Lehrerinnen und Lehrer mit ihren Schülerinnen und Schülern über die Ereignisse sprechen und auf ihre Fragen und Ängste eingehen können», sagte die Ministerin. Auch die Schulpsychologie könne hier einen wichtigen Beitrag leisten.

 

Jugendwettbewerb hofft auf viele Beiträge: Flut als Thema

Mainz (dpa/lrs) – Zusammen mit dem Landtag Rheinland-Pfalz ruft die Landeszentrale für politische Bildung junge Menschen von 13 bis 20 Jahren dazu auf, sich in kreativen Beiträgen mit der Flutkatastrophe im Ahrtal zu beschäftigen. «Die Flut wird Narben hinterlassen» ist eines von drei Themen des Schüler- und Jugendwettbewerbs. Die beiden anderen lauten «Glückwunsch zum Jubiläum! 75 Jahre Rheinland-Pfalz» sowie «Zwischen Lockdown und Restart – Leben und Lernen in einer digitalen Welt». Einsendeschluss ist der 8. April. Weiterlesen

Projekt unterstützt Berufsschüler mit Migrationserfahrung

Mainz (dpa/lrs) – An vier Berufsschulen in Rheinland-Pfalz richtet das Bildungsministerium ein Pilotprojekt zur Unterstützung junger Menschen mit Migrationserfahrung ein. «Wir wollen gemeinsam herausfinden, was junge Menschen mit Migrations-und Fluchthintergrund brauchen, um aufeinander abgestimmte Unterstützung für eine erfolgreiche Ausbildung zu erhalten», erklärte am Dienstag Projektleiterin Vanessa Agné von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS). Weiterlesen

Lehrergewerkschaft GEW: «Die Kollegen sind einfach platt»

Mainz (dpa/lrs) – Die Lehrergewerkschaft GEW beklagt eine zunehmende Arbeitsbelastung an den Schulen in Rheinland-Pfalz. «Die Schulen stehen mit dem Rücken zur Wand», sagte am Freitag der Landesvorsitzende Klaus-Peter Hammer. Besonders betroffen seien Grundschulen sowie Förder- und Schwerpunktschulen für Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung. Die Gewerkschaft fordert mehr Personal, eine bessere Bezahlung und eine zusätzliche Ausbildung in Koblenz für das Lehramt an Förderschulen. Weiterlesen

Eltern sollen bei Sturm über Schulbesuch entscheiden

Mainz (dpa/lrs) – Wenn Sturmböen den Weg zur Schule in den nächsten Tagen zu gefährlich machen, sollen Eltern ihre Kinder nach eigenem Ermessen zu Hause behalten. Diese Empfehlung gab am Mittwoch das rheinland-pfälzische Bildungsministerium.

«Bei extremen Witterungsverhältnissen entscheiden grundsätzlich die Erziehungsberechtigten am Morgen, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist», erklärte das Ministerium. Volljährige Schülerinnen und Schüler könnten dies selbst entscheiden. In beiden Fällen müsse die Schule benachrichtigt werden. «Die Sicherheit geht immer vor, deshalb sollten Eltern sich ständig über die aktuellen Straßen- und Witterungsverhältnisse erkundigen und dann abwägend entscheiden», riet das Ministerium. Weiterlesen

Weitere Grundschulen erhalten Fachkräfte für Gesundheit

Mainz (dpa/lrs) – Nach guten Erfahrungen mit Gesundheitsfachkräften in den ersten vier Schuljahren soll das Projekt auf insgesamt 20 Grundschulen ausgeweitet werden. Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) nannte am Dienstag «weniger Fehlzeiten, bessere Lernvoraussetzungen und Bildungserfolge» als positive Ergebnisse des 2018 an zwei Mainzer Grundschulen gestarteten Modellprojekts. Nun kommen Schulen in Worms, Alzey und Ludwigshafen dazu.

Die Fachkräfte für Schulgesundheit leisten erste Hilfe bei Not- oder Unfällen, geben Medikamente, unterstützen chronisch erkrankte Schülerinnen und Schüler und sind Ansprechpersonen auch in psychischer Not. Gerade während der hohen Belastung durch die Corona-Pandemie habe sich gezeigt, dass die Fachkräfte die Gesundheitssituation an den Grundschulen verbesserten, sagte Hubig. Weiterlesen

Rund 150 Schulleiterstellen derzeit nicht besetzt

Hannover (dpa/lni) – Rund 150 Schulleiterstellen sind derzeit in Niedersachsen nicht besetzt. Das sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) bei einer Online-Pressekonferenz am Mittwochabend. In Niedersachsen gibt es rund 3000 Schulen.

Nach Angaben eines Ministeriumssprechers wird die Zahl der unbesetzten Stellen nicht mit einem Stichtag erhoben, weshalb ein Vergleich zu früheren Zeiten schwierig sei. Die Zahl von rund 150 nicht besetzten Stellen sei jedoch ein eher niedrigerer Stand. Demnach fehlen im ländlichen Raum verstärkt Schulleiter. Wenn ein Schulleiter fehlt, kann dies etwa kommissarisch durch einen Stellvertreter aufgefangen werden.

Tonne stellte zudem das sogenannte Berufsbild Schulleitung vor. Darin sind den Angaben zufolge Aufgaben und Tätigkeiten von Schulleiterinnen und Schulleitern festgehalten – also etwa eine Art Leitbild für diesen Beruf. Darin geht es darum, welche Kompetenzen bei Schulleitern als wichtig erachtet werden.

 

Antriebslos, verängstigt, überfordert: Schüler leiden unter Pandemie

Von Elke Richter, dpa

Die Pandemie hinterlässt ihre Spuren auch in den Schulen. Lehrkräfte berichten von vielen Kids, deren psychische Probleme so groß sind, dass sie professionelle Hilfe bräuchten. Die gibt es oft nicht. Doch schon etwas mehr Normalität könnte viel bewirken. 

München (dpa/lby) – «Don’t let me down», lass mich nicht im Stich, bittet die Schulband, als Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Mittwoch die Aula der Marieluise-Fleißer-Realschule in München betreten. Natürlich nur als Einblendung auf der Leinwand, zusammengeschnitten aus Videoaufnahmen, schließlich dürfen die Jugendlichen seit zwei Jahren nicht mehr gemeinsam musizieren. Weggefallene Hobbys, Vereinsamung, Versagensängste durch Lernrückstände – viele Schülerinnen und Schüler leiden noch immer unter den Folgen der Pandemie. Weiterlesen

Lehrerverband kritisiert hohe Belastung von Schulleitern

Mainz (dpa/lrs) – Schulleiterinnen und Schulleiter klagen nach einer Umfrage des Lehrerverbands VBE über zunehmende Belastungen und unzureichende Arbeitsbedingungen. Zwei Jahre nach einer ähnlichen Umfrage des Instituts Forsa sagte der stellvertretende Landesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), Lars Lamowski, am Donnerstag in Mainz, dass wegen der hohen Belastung «immer mehr Schulleiter physisch und psychisch krank» würden. Weiterlesen

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