Rehlinger macht Druck bei Kindergrundsicherung

Saarbrücken (dpa/lhe) – Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) macht Druck beim Thema Kindergrundsicherung. «Die Kindergrundsicherung muss kommen. Ich erwarte ganz klar Bewegung von der FDP und von Finanzminister Lindner», sagte Rehlinger der Düsseldorfer «Rheinischen Post» (Donnerstag).

Die Bürger hätten wenig Verständnis dafür, «dass wir innerhalb kürzester Zeit – zu Recht – viele Milliarden für Entlastungen auf den Weg bringen. Aber wenn es darum geht, Kinder aus der Armutsfalle zu holen, ist kein Geld mehr da.» Sie halte das für «nicht vermittelbar und nicht richtig», sagte die stellvertretende SPD-Vorsitzende. Weiterlesen

20. Ehrenamtstag am 3. September in Haßloch

Mainz (dpa/lrs) – Der diesjährige landesweite Ehrenamtstag findet am 3. September in der Gemeinde Haßloch statt. Das teilten am Mittwoch Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) und Haßlochs Bürgermeister Tobias Meyer (CDU) mit. «In der größten Gemeinde in Rheinland-Pfalz wird dem Ehrenamt ein besonders hoher Stellenwert zugeschrieben», meinte Dreyer. «Mehr als 120 Vereine prägen das kulturelle, gesellschaftliche Leben und sorgen für Gemeinschaft und Zusammenhalt.» Meyer dankte für das «Vertrauen, gemeinsam eine tolle Jubiläumsveranstaltung auf die Beine stellen zu können». Im September begehe das Land schließlich die inzwischen 20. Auflage des Tages.

«Abschwimmen» der Feuerwehr bringt 5000 Euro Spendengelder

Mainz (dpa/lrs) – Beim traditionellen «Abschwimmen» der Feuerwehr in Mainz am 31. Dezember sind 5000 Euro gespendet worden. Das Geld werde an den Förderverein für tumor- und leukämiekranke Kinder in Mainz weitergegeben, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Dieser setze sich für betroffene Familien ein. Das «Abschwimmen» im Rhein wurde nach zwei Jahren Corona-Pause zum 50. Mal veranstaltet. Etwa 220 Frauen und Männer sprangen in das acht Grad kalte Wasser und schwammen gut zwei Kilometer vom Fischtorplatz bis zum Feldbergtor. Der Erlös der begleitenden Spendenaktion wird stets für einen guten Zweck gestiftet.

Spendenaufruf zur Erdbebenhilfe über Eifellicht e.V.

Die tausenden Betroffenen des Erdbebens vom 06. Februar 2023 in der Türkei und Syrien brauchen professionelle Hilfen vor Ort. Vieles ist unterwegs, viele Regionen sind nicht oder nur schwer zugänglich. Das Ausmaß der Naturkatastrophe kann letztlich nur durch eine lokale, nationale und weltweit konzertierte Hilfsaktion eingedämmt und damit den notleidenden Menschen bestmögliche Hilfen vermittelt werden. Weiterlesen

Saarland will Kita-Gebühren schrittweise abschaffen

Saarbrücken (dpa/lrs) – Ab 2027 sollen Eltern im Saarland nach dem Willen der Landesregierung keine Kita-Gebühren mehr zahlen. Das Kabinett beschloss am Dienstag den Entwurf des Beitragsfreie-Kita-Gesetzes, das ab dem neuen Kita-Jahr den Abbau der Elternbeiträge in vier Schritten regeln soll. «Ich gehe davon aus, dass wir dieses Gesetz sehr zügig beraten und beschließen können, so dass es rechtzeitig vor dem 1. August greifen kann», sagte Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) in Saarbrücken.

Die saarländische SPD-Regierung setze damit ein zentrales Ziel aus dem Wahlkampf um, «weil uns wichtig ist, dass die finanziellen Möglichkeiten der Eltern nicht entscheidend sind für die Frage, wie Bildung im Saarland funktioniert», betonte die Ministerin. Dass die Zugangshürden zu den Kitas abgebaut werden, entlaste nicht nur die Familien, sondern ermögliche auch eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und trage zur Fachkräftesicherung bei. Weiterlesen

«Katastrophal und grausam»: Arzt hält Kontakt mit Nordsyrien

Mainz (dpa) – Die Situation im Erdbebengebiet in Nordsyrien ist nach Berichten von Ärzten «katastrophal und grausam». In Idlib und Umgebung fehle es an schweren Maschinen zur Rettung von Verschütteten ebenso wie an Hilfsmaterial, sagte am Dienstag der Mainzer Arzt Gerhard Trabert, der mit Ärzten in Nordsyrien in Verbindung steht. «Die Lage in Idlib ist furchtbar, es sind so viele Menschen verschüttet.» Weiterlesen

Zahlreiche Spendenaktionen für den neuen Bus der Astrid-Lindgren-Schule

Die Bickendorfer Organisatoren des Glühweinverkaufs auf dem Dorfplatz spendeten 300 Euro für den neuen Bus. (Foto: Wilfried Kootz)

Eifelkreis. Ein neuer Bus muss her. Das ist der große Wunsch der Prümer Astrid-Lindgren-Schule. Für die Realisierung sind Spenden nötig.  Damit den Astrid-Lindgren-Schülern dieser Herzenswunsch erfüllt werden kann müssen rund 29.000 Euro gesammelt werden. „Wir benötigen dringend einen Bus mit Hebebühne für Rollstuhlfahrer. Weiterlesen

«Das Böse getroffen» – Londoner Polizist als Vergewaltiger angeklagt

Von Benedikt von Imhoff, dpa

London (dpa) – Einige Frauen sperrte er nackt in ein winziges Kabuff, auf manche urinierte er – und immer wieder vergewaltigte er seine Opfer. Für diese Taten, die er vor Gericht eingeräumt hat, wird ein Londoner Polizist heute wahrscheinlich zu mehreren Jahrzehnten hinter Gittern verurteilt. Die Misshandelten sind schwer traumatisiert, doch im Prozess wollten sie sich Gehör verschaffen. «In dieser Nacht spürte ich, dass ich das Böse getroffen habe», beschrieb eine der Frauen ihre Furcht in einem Statement. Eine andere fühlte sich als «Stück Dreck auf seinem Schuh».

Wegen Vergewaltigungen, sexuellen Übergriffen und Freiheitsberaubung in 49 Fällen ist der Polizist angeklagt. Mehr als 80 Einzeltaten gegen 12 Frauen hat er gestanden. Die Ermittler gehen aber davon aus, dass es noch mehr Opfer gibt. Zwar streckt sich der Tatzeitraum über 17 Jahre, von 2003 bis 2020. Es gibt aber eine Lücke von mehreren Jahren, in denen keine Anzeigen vorliegen.

«Er war Polizist, wie konnte man ihm misstrauen?»

Die Opfer werden meist als verletzliche Frauen geschildert, einige jünger, andere deutlich älter. Der heute 48 Jahre alte Mann soll sie manipuliert, eingeschüchtert und unter Druck gesetzt haben. Dabei half ihm auch sein Status als Polizeibeamter mit Dienstausweis und – später – Waffe, so schildern es mehrere Frauen, und so sieht es auch die Anklage. Er brüstete sich damit, dass er unter anderem mit dem Schutz des britischen Parlaments beauftragt war.

«Er war Polizist, wie konnte man ihm misstrauen?», ließ eine der Frauen ausrichten. Eine andere berichtete, sie sei nach der Vergewaltigung ins Krankenhaus gegangen. Als sie dort erzählte, wer ihr Peiniger ist, habe eine Pflegerin nur abgewinkt. «Die Justiz schützt ihre eigenen Leute», habe sie gesagt.

Doch damit soll nun endlich Schluss sein. Der Fall ist bereits der zweite innerhalb kurzer Zeit, bei der ein Londoner Polizist seinen Status für schwerste kriminelle Verbrechen genutzt haben soll. Die Dimension erinnert an den Mord an Sarah Everard – ein Beamter mit ähnlichen Zuständigkeiten hatte die 33-Jährige im März 2021 mithilfe seines Dienstausweises auf offener Straße in London verschleppt. Er vergewaltigte und ermordete die junge Frau. Dafür wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt.

Vermutlich Hunderte kriminelle Beamte im Einsatz

Nun hat das Innenministerium den Polizeien im Land aufgetragen, in den eigenen Reihen nach «schwarzen Schafen» zu suchen. Es gebe «zu viele Beispiele von Frauenfeindlichkeit und Sexismus», kritisierte der Abgeordnete Nick Smith von der Oppositionspartei Labour. Allein in der Londoner Metropolitan Police sind nach Ansicht des neuen Polizeichefs Mark Rowley Hunderte Beamte und Beschäftigte im Einsatz, die «not fit for office» sind. Sprich: kriminell und korrupt. London ist beileibe kein Einzelfall.

Derzeit steht in Edinburgh ein Polizist vor Gericht, der eine Frau vergewaltigt und eine Treppe hinabgestoßen sowie eine 13-Jährige vergewaltigt haben soll. Er weist die Vorwürfe zurück.

Das Verhältnis zur Bevölkerung ist erschüttert, wie auch Innenministerin Suella Braverman eingestand. Elf der zwölf Opfer des 48-jährigen Angeklagten haben ausgesagt, kein Vertrauen mehr in die Polizei zu haben. Kommentatoren rufen dazu auf, die Einstellungsprozesse genau zu überprüfen – zumal derzeit die konservative Regierung Tausende Beamte sucht.

Doch auch andere Dienste sind betroffen. So ergab ein offizieller Untersuchungsbericht, dass Frauenfeindlichkeit, Sexismus und Rassismus bei der Londoner Feuerwehr an der Tagesordnung seien. Dem Sender ITV sagte eine anonyme Feuerwehrfrau, dass männliche Kollegen privat Fotos von Unfalltoten gemacht und sich über die Unterwäsche weiblicher Todesopfer ausgetauscht hätten. Auch hierbei mahnen Politiker, Gewerkschaften und die Chefetage, dass eine Kehrtwende dringend nötig sei.

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Sohn gebissen: Cathy Hummels gibt ihren Hund ab

München (dpa) – Vom Hund abgekommen: Moderatorin und Influencerin Cathy Hummels (35) hat das Rätsel um den Verbleib ihres Vierbeiners Moon gelüftet. «Moon geht es gut. Sie ist in meinem engsten Umfeld bei einer sehr engen Vertrauten», schrieb sie auf Instagram, nachdem sie sich dort zuvor eine Weile nicht mehr zusammen mit dem Hund gezeigt hatte. Weiterlesen

GStB: Wohl mehr Hallenbelegungen mit Geflüchteten

Mainz (dpa/lrs) – Der Gemeinde- und Städtebund (GStB) Rheinland-Pfalz rechnet mit einer stärkeren Belegung von Sport- und Gemeindehallen zur Unterbringung von Geflüchteten in den nächsten Wochen. «Wir sind nahe daran», sagte der stellvertretende GStB-Vorsitzende Ralph Spiegler dem SWR-Fernsehen. «Es gibt erste Turnhallen, die bereits belegt sind. Das ist noch kein flächendeckendes Phänomen.» Er rechne insbesondere in Ballungszentren damit. «Auch im Stadt-Umlandbereich kann das der Fall sein», sagte der 61 Jahre alte SPD-Politiker, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nieder-Olm ist. Weiterlesen

Kylie Jenner feiert ersten Geburtstag ihres Sohnes Aire

Los Angeles (dpa) – Reality-Star und Unternehmerin Kylie Jenner hat zum ersten Geburtstag ihres Sohns Aire ein Video mit gemeinsamen Momenten geteilt. Die 25-Jährige schrieb auf Instagram:  «Aire. Mein Sohn, mein Mond, meine Sterne. Das schönste Jahr meines Lebens mit dir. Du machst uns komplett, mein Engel. Mami liebt dich. Alles Gute zum ersten Geburtstag.» Weiterlesen

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