Tarifabschluss bei Volkswagen – Mehr Geld in zwei Schritten

Langenhagen (dpa) – Nach intensiven Verhandlungen haben sich Volkswagen und die IG Metall auf einen Tarifabschluss für rund 125.000 Beschäftigte in den sechs westdeutschen Standorten geeinigt. Entgelte und Ausbildungsvergütungen werden ab Juni 2023 um 5,2 Prozent und ab Mai 2024 um weitere 3,3 Prozent erhöht. Wie in der Fläche betrage die Laufzeit 24 Monate, teilte die IG Metall am Mittwochmorgen mit. Die Gewerkschaft lud für 9.00 Uhr zu einer Pressekonferenz nach Hannover ein, bei der die Details des Abschlusses präsentiert werden sollen.

Die VW-Beschäftigten erhalten zudem eine Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 3000 Euro, die in zwei Schritten im Februar 2023 (2000 Euro) sowie im Januar 2024 (1000 Euro) ausgezahlt wird. Auszubildende erhalten jeweils die Hälfte, wie die IG Metall weiter mitteilte. Zusätzlich greifen VW-spezifische Neuregelungen für die Altersteilzeit (ATZ), für die Optionen auf freie Tage und bei den Hochschulgebühren. Weiterlesen

Fußgängerin wird von Auto angefahren und schwer verletzt

Friedrichsthal (dpa/lrs) – Eine Fußgängerin ist im saarländischen Friedrichsthal von einem Auto angefahren und schwer verletz worden. Die 89 Jahre alte Frau wurde am Dienstagabend beim Betreten einer Straße von dem Wagen erfasst, wie die Polizei mitteilte. Durch die Wucht des Zusammenpralls landete die Fußgängerin zunächst auf dem Fahrzeug und wurde dann auf die Fahrbahn geschleudert. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Wie genau es zu dem Vorfall kam, war am Abend noch unklar; die Ermittlungen dauern an

Autofahrer gerät auf Gegenfahrbahn, baut Unfall und flieht

Birkenfeld (dpa/lrs) – Ein bislang unbekannter Autofahrer ist auf der B269 bei Birkenfeld in den Gegenverkehr geraten und hat einen Unfall verursacht. Wie die Polizei am Dienstagabend mitteilte, überfuhr er in einer leichten Linkskurve den Mittelstreifen, so dass der Fahrer des ihm entgegenkommenden Autos ausweichen musste. Dabei kam er von der Straße ab und der Wagen überschlug sich; der Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Der unfallverursachende Autofahrer floh von der Unfallstelle. Am Unfallwagen entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

 

Mehr Verkehrstote in Rheinland-Pfalz

Bad Ems (dpa/lrs) – In den ersten neun Monaten des Jahres haben in Rheinland-Pfalz mehr Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben verloren als im gleichen Zeitraum 2021. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems am Dienstag mitteilte, lag die Zahl der Getöteten in den ersten drei Quartalen mit 112 ein Viertel über denen des Vorjahres. 2021 wurden 23 Menschen weniger im Verkehr getötet. Im Vergleich liegen die Zahlen aber noch unter denen der Zeit vor der Corona-Pandemie. 2019 kamen 125 Menschen in den ersten neun Monaten des Jahres ums Leben. Die Gesamtzahl der Unfälle lag zwischen Januar und September 2022 bei 99.062. 2021 waren es im gleichen Zeitraum 8073 weniger gewesen. 2019 krachte es 106.724 Mal auf den Straßen in Rheinland-Pfalz.

 

Schwerer Unfall auf A72 – ein Toter, zwei Schwerverletzte

Chemnitz (dpa/sn) – Ein 51-Jähriger ist bei einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Autos auf der Autobahn 72 bei Chemnitz gestorben. Zwei weitere Männer wurden schwer verletzt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Demnach geriet ein 49-Jähriger am Montagabend in Richtung Hof mit seinem Auto zunächst ins Schleudern, prallte gegen beide Leitplanken und kam dann auf der rechten Spur zum Stehen. Weiterlesen

Fast vier Jahre Haft für Angeklagten im Raserprozess

Trier (dpa/lrs) – Nach einem Raserunfall mit einem lebensgefährlich verletzten Fußgänger in Trier muss der Fahrer des Tat-Autos drei Jahre und zehn Monate in Haft. Das hat das Landgericht Trier am Dienstag entschieden. Der 22-Jährige habe sich am 31. Juli 2021 unter anderem der gefährlichen Körperverletzung und der Unfallflucht schuldig gemacht, teilte das Gericht mit. Ihm werden Auto und Führerschein entzogen. Die ursprünglich angeklagten Vorwürfe des versuchten Totschlags und illegalen Kraftfahrzeugrennens wurden fallengelassen. Weiterlesen

Toyota kappt Jahresproduktion wegen Chipmangels

Toyota (dpa) – Der weltgrößte Autobauer Toyota macht wegen fehlender Teile weitere Abstriche bei seinen Produktionszielen. Im laufenden Geschäftsjahr (Ende März) dürften nun nur noch 9,2 Millionen Fahrzeuge hergestellt werden, hieß es von den Japanern am Dienstag. Bereits in den Vormonaten hatten vor allem fehlende Elektronikchips die Fertigung eingeschränkt, weswegen der Konzern im Oktober bereits eingeräumt hatte, nicht mehr auf die zuvor veranschlagten 9,7 Millionen Fahrzeuge zu kommen. Im Dezember dürften insbesondere fehlende Teile wegen der Ausbreitung von Covid die Produktion behindern, teilte Toyota mit.

 

 

Keine Fahrerlaubnis bei täglichem Cannabis-Konsum

Trier (dpa/lrs) – Wer jeden oder fast jeden Tag Cannabis konsumiert, darf in der Regel kein Auto fahren. Das geht aus einem Eilbeschluss des Verwaltungsgerichts Trier hervor. Nach Mitteilung vom Dienstag hatte sich ein Mann gegen den Eifelkreis Bitburg-Prüm wegen der Entziehung seiner Fahrerlaubnis gewandt.

Im April 2022 hatte er bei einer Verkehrskontrolle gesagt, seit mehreren Jahren täglich Cannabis zu konsumieren. Ein Gutachten zu seiner Fahreignung bestätigte laut Gericht die regelmäßige Einnahme von Cannabis mit Suchtmerkmalen. Daraufhin verlor der Mann seinen Führerschein. Weiterlesen

19-Jähriger bei Unfall im Westerwald verletzt

Nistertal (dpa/lrs) – Ein 19-jähriger Autofahrer ist bei einem Unfall im Westerwaldkreis verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war der Mann am Montagabend auf einer Kreisstraße in Richtung Unnau unterwegs. In einer Rechtskurve habe er vermutlich wegen nicht an das Wetter angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Auto verloren und sei nach links von der Fahrbahn abgekommen. Nach dem Zusammenstoß mit einem Begrenzungsstein habe sich sein Auto mehrfach überschlagen. Dabei schleuderte der Wagen durch einen Zaun und kam erst auf einem angrenzenden Firmengelände zum Stehen. Der Fahrer musste mit einer Kopfplatzwunde ins Krankenhaus gebracht werden. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt.

Auto seit über zehn Jahren nicht umgemeldet

Lambrecht (dpa/lrs) – Eine Autofahrerin, die seit mehr als zehn Jahren ihr Fahrzeug nicht umgemeldet hat, musste nach einer wiederholten Polizeikontrolle zu Fuß nach Hause gehen. Ihren Wagen wird die 32-Jährige aus Lindenberg nie wiedersehen. Wie die Polizei mitteilte, wurde er am Montagabend in Lambrecht/Pfalz (Landkreis Bad Dürkheim) beschlagnahmt – und soll nun entsorgt werden. Das Fahrzeug war außerhalb Deutschlands zugelassen worden. Die seit mehr als zehn Jahren in Deutschland gemeldete Frau sei in der Vergangenheit schon zweimal damit in eine Kontrolle geraten. Sie hat gegen das Kraftfahrzeugsteuer- und das Pflichtversicherungsgesetz verstoßen.

 

 

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