Studie: Energiekrise gefährdet Industriestandort Europa

München (dpa) – Die Energiekrise bedroht nach Einschätzung der Unternehmensberatung PwC Schlüsselsektoren der deutschen Industrie und könnte sogar eine Deindustrialisierung Europas auslösen. Europa verliere als Produktionsstandort an globaler Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität. Die deutsche Industrie werde besonders hart von den extrem gestiegenen Gaspreisen getroffen, heißt es in einer Studie der PwC-Tochter Strategy&. «Viele Unternehmen könnten sich zukünftig dazu entscheiden, ihre Produktion innerhalb Europas neu aufzustellen oder gänzlich aus Europa abzuziehen», sagte Strategy&-Europachef Andreas Späne.

Die Metall-, Auto-, und Chemiebranche seien wegen der höheren Produktionskosten unter enormem Druck. In Frankreich und Spanien stiegen die Produktionskosten vergleichsweise moderat. Ein Grund dafür sei der höhere Anteil von Atomstrom und erneuerbarer Energien im Energiemix. Stark von russischem Öl und Gas abhängige Länder wie Polen gerieten dagegen unter extremen Druck. Weiterlesen

Studie: Deutscher Automarkt normalisiert sich weiter

Duisburg/Frankfurt (dpa) – Steigende Produktionszahlen und die verhaltene Nachfrage führen nach Expertenmeinung zu einer allmählichen Normalisierung des deutschen Automarktes zugunsten der Kunden.

«Die Zeit der langen Lieferzeiten und Angebotsengpässe geht langsam zu Ende», resümiert das Duisburger Center Automotive Research (CAR) in seiner Marktstudie für den Monat November. Die Kunden könnten nach vielen Monaten mit einem knappen Angebot perspektivisch wieder mehr auswählen und auf Preisnachlässe hoffen. Das gelte für Neuwagen ebenso wie für Gebrauchte. Weiterlesen

Deutsche Umwelthilfe verklagt Kraftfahrt-Bundesamt

Berlin (dpa) – Die Deutsche Umwelthilfe hat Klage gegen das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) eingereicht. Die Umwelthilfe wirft dem KBA vor, «nicht gegen unzulässige Abschalteinrichtungen und massiv erhöhte Stickoxid-Emissionen bei Fiat-Wohnmobilen» vorgegangen zu sein. Dazu sei das KBA seit Inkrafttreten einer neuen EU-Verordnung im September 2020 als zuständige Marktüberwachungsbehörde verpflichtet.

Das Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht bestätigte den Eingang der Klage (Az. 3 A 177/22). Das KBA wies den Vorwurf der Untätigkeit zurück. Als Marktüberwachungsbehörde untersuche das Amt «fortlaufend Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller». Weiterlesen

BGH: Kurzurlaub mit Kombi ist Porsche-Fahrerin zumutbar

Karlsruhe (dpa) – Einer Porsche-Fahrerin ist es zumutbar, einige Tage ersatzweise einen vorhandenen Zweitwagen zu nehmen – auch wenn der kein Cabrio, sondern ein Kombi ist. Deshalb besteht kein Anspruch auf Schadenersatz, wie der Bundesgerichtshof (BGH) jetzt höchstrichterlich in einem Streit aus Leipzig feststellte. Allein die höhere Wertschätzung des Autos in den Augen seiner Besitzerin reiche dafür nicht – «etwa weil ihm ein höheres Prestige zukomme, es ein anderes Fahrgefühl vermittle oder den individuellen Genuss erhöhe». Weiterlesen

Tesla muss 80.000 Autos in China in Werkstätten zurückrufen

Peking (dpa) – Der US-Elektro-Autohersteller Tesla muss in China rund 80.000 Fahrzeuge wegen Problemen mit der Software und den Sicherheitsgurten in die Werkstatt zurückrufen. Wie die Behörde für Marktaufsicht am Freitag in Peking berichtete, handelte es sich um importierte und in China hergestellte Autos.

Wegen Softwareproblemen gebe das Display in einigen eingeführten «Model S» und «Model X» falsche Meldungen und stoppe schrittweise die Stromversorgung. In extremen Fällen könne das Risiko eines Unfalls erhöht sein, hieß es in der Mitteilung. In rund 70.000 Fahrzeugen müsse die Software nachgerüstet werden. Weiterlesen

E-Mobilität: Verträgt das Stromnetz Millionen Wallboxen?

Energiekrise
Von David Hutzler und Christian Johner, dpa

Stuttgart (dpa) – Mein Haus, mein E-Auto, meine Wallbox: Mit dem Umstieg auf die Elektromobilität schießt auch die Zahl der privaten Ladepunkte in die Höhe. Allein über einen Fördertopf des Bundes haben zuletzt mehr als 800.000 Haushalte einen Zuschuss dafür beantragt, die Bundesregierung will bis 2030 bis zu fünfzehn Millionen E-Autos auf der Straße haben.

Doch auf das Stromnetz kommen damit gewaltige Herausforderungen zu, Netzbetreiber sorgen sich vor lokalen Stromausfällen. Eine Studie präsentiert nun Lösungsansätze. Zumindest einen davon könnten auch die Verbraucher zu spüren bekommen.

Martin Konermann hatte sich schon vor Jahren Gedanken gemacht. Er ist Geschäftsführer Technik beim baden-württembergischen Netzbetreiber Netze BW, einer Tochter des Energiekonzerns EnBW. Nach einem Gespräch mit einem Daimler-Manager über deren E-Auto-Pläne habe er sich damals besorgt die Frage gestellt: «Was passiert eigentlich mit unseren Netzen, wenn perspektivisch vor jedem Haus ein E-Auto steht?» Bislang seien die größten Verbraucher im Haushalt Saunen oder Elektroherde gewesen. Eine handelsübliche Wallbox – also ein privater Ladepunkt – habe mit bis zu 22 Kilowatt aber rund doppelt so viel Leistung. Wenn dann eine komplette Straße gleichzeitig nach Feierabend ihr Auto lade, könne im äußersten Fall die Sicherung für die Straße fallen. Weiterlesen

Betrunkener Autofahrer vergisst nach Unfall Kennzeichen

Koblenz (dpa) – Nach einem Zusammenstoß mit einem Auto in Koblenz hat ein betrunkener Fahrer sein Nummernschild an der Unfallstelle vergessen und sich somit quasi selbst verraten. In der Nacht zu Freitag sei der Autofahrer mit dem geparkten Auto kollidiert und daraufhin geflohen, teilte die Polizei mit. Bei dem Zusammenstoß fiel sein Kennzeichen ab, welches die Polizei vor Ort entdeckte. Die Beamten machten den Fahrer ausfindig und fuhren zu seinem Wohnort. Dort führten sie einen Atemalkoholtest bei dem 21-Jährigen durch, der einen Wert von 1,57 Promille ergab. Dem Mann wurde auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen. Seinen Führerschein und die Autoschlüssel beschlagnahmte die Polizei. Der Mann muss sich nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten.

 

Neuer ŠKODA FABIA RS Rally2 absolviert Schotter-Test: Fokus auf Anforderungen von Kundenteams

› Steinige Waldwege und hohe Temperaturen in Griechenland sorgen für perfekte Bedingungen, um Fahrwerksabstimmung für Schotter-Rallyes zu optimieren

› Vier Testtage mit ehemaligem WM-Spitzenpilot Kris Meeke und WRC2-Junioren-Weltmeister Emil Lindholm am Steuer des neuen ŠKODA FABIA RS Rally 2

› Leitender Ingenieur Eric Mommey: „Mit solchen Tests stellen wir sicher, dass der neue ŠKODA FABIA RS Rally2 auch die anspruchsvollsten Rallyes übersteht.“

Test in Griechenland mit dem SKODA FABIA RS Rally2: Auf Strecken, die an die legendäre Akropolis-Rallye erinnern, verglich SKODA Motorsport unterschiedliche Abstimmungen für das neue Rally2-Fahrzeug aus Mladá Boleslav. (Foto Skoda Motorsport)

Der ŠKODA FABIA RS Rally2 hat die Homologation erhalten und ist damit zur Teilnahme an internationalen Motorsport-veranstaltungen zugelassen. Doch die Entwicklung des neuen Rallye-Fahrzeugs geht weiter. Jetzt konzentrieren sich die Techniker von ŠKODA Motorsport darauf, den ŠKODA FABIA RS Rally2 noch besser auf die Anforderungen der Privatfahrer aus aller Welt abzustimmen. Da einige Kundenteams in ihren nationalen Meisterschaften extrem harte Schotter-Rallyes absolvieren, wurde der ŠKODA FABIA RS Rally2 im Rahmen eines viertägigen Tests in Griechenland auf genau diese Bedingungen optimal abgestimmt. Weiterlesen

Autofahrer bei Frontalzusammenstoß schwer verletzt

Flußbach (dpa/lrs) – Bei einem Zusammenstoß zweier Autos in Flußbach (Kreis Bernkastel-Wittlich) ist ein Fahrer schwer verletzt worden. Ersten Ermittlungen zufolge fuhr der Wagen des Mannes aus noch ungeklärten Gründen zu weit links und stieß dadurch frontal mit dem entgegenkommenden Auto zusammen. Der Fahrer wurde nach dem Unfall am frühen Abend in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Mittwochabend mitteilte. Die drei Insassen des anderen Autos – eine Mutter mit ihren Kindern – wurden leicht verletzt; und zur Kontrolle ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

Fahrer flieht vor Polizei: Als Geisterfahrer durch Baustelle

Bitburg (dpa/lrs) – Ein Autofahrer oder eine Fahrerin ist in Bitburg der Polizei davongerast, um einer Kontrolle zu entgehen. Auf der Flucht über die Bundesstraße 51 in Richtung der A60 durchfuhr das Auto auch einen einspurigen Baustellenbereich in entgegengesetzter Richtung, wie die Polizei am Mittwochabend mitteilte. Der Wagen wurde den Angaben zufolge schließlich auf dem Parkplatz Nimstal-Ost gefunden. Dieser wurde gesperrt – voraussichtlich bis zum Donnerstagvormittag. Der Fahrer oder die Fahrerin hatte die Anhaltesignale der Streifenwagen-Polizisten am Mittwochabend ignoriert, wie es hieß. Verkehrsteilnehmer, die durch den flüchtenden Wagen gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bitburg zu melden.

 

 

Auto prallt gegen Baum – zwei Tote

Groß Kölpin (dpa/bb) – Zwei Menschen sind bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße zwischen Groß Kölpin und Milmersdorf (Landkreis Uckermark) am frühen Mittwochmorgen gestorben. Eine weitere Person wurde schwer verletzt, wie die Polizei weiter mitteilte. Demnach kam das Auto eines 26-Jährigen in einer Linkskurve von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Die beiden Mitfahrer im Alter von 19 und 44 Jahren erlagen ihren Verletzungen noch am Unfallort. Der 26-jährige Fahrer wurde von den Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Warum das Auto von der Straße abkam, war den Angaben zufolge noch unklar.

 

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