Prinzessin Amalia reist erstmals offiziell in die Karibik

Den Haag/Bonaire (dpa) – Die niederländische Kronprinzessin Amalia (19) ist zu ihrer ersten offiziellen Auslandsreise aufgebrochen. Gemeinsam mit ihren Eltern, König Willem-Alexander und Königin Máxima, besucht sie den karibischen Teil des Königreiches. Am Freitag wurden sie zunächst auf der Insel Bonaire erwartet, wie der Palast mitteilte.

Seit ihrem 18. Geburtstag übernimmt Amalia immer mehr offizielle Aufgaben – und dazu gehört auch die traditionelle Kennenlern-Tour in der Karibik. Die Oranjes besuchen sechs Inseln in zwei Wochen: Bonaire, Aruba, Curaçao, Sint-Maarten, Sint-Eustatius und Saba. Die Inselbewohner sind große Anhänger des Königshauses. Weiterlesen

Schluck-Streit im Dschungelcamp – Claudia Effenberg ist raus

Von Jonas-Erik Schmidt, dpa

Köln (dpa) – Nach dem «Bolognese-Gate» ist vor dem Cordalis-Krach: Im RTL-Dschungelcamp gibt es einen neuen Krisenherd – aber eine prominente Camperin weniger. Designerin Claudia Effenberg muss die Show «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» verlassen.

Die Ehefrau von Ex-Fußballer Stefan Effenberg bekam zu wenige Stimmen der Zuschauer und flog damit aus der Reality-Sendung – was ihr allerdings kein allzu großes Ärgernis zu sein schien («Ich freue mich auf saubere Klamotten.») In ihren letzten Stunden im Camp durfte sie zudem der theaterreifen Eskalation einer Streitigkeit zwischen drei Männern beiwohnen.

Im Mittelpunkt: Sänger Lucas Cordalis, Model Papis Loveday und Reality-Darsteller Gigi Birofio. Die drei waren zu einer Ekel-Prüfung angetreten, bei der es Schweine-Anus, Krokodil-Kloake und Ziegen-Hoden zu verspeisen galt. Während sich Loveday und Birofio erfolgreich durchmampften, tat sich Cordalis sehr schwer mit der festen Kost. «Trinken kann ich. Ich kann nur nicht schlucken», erklärte er. Als Problem machte er mangelnden Speichelfluss aus.

Streit zwischen drei Männer eskalierte

Obwohl am Ende fünf von sieben möglichen Sternen – wie die Punkte im Dschungelcamp heißen – eingefahren wurden, war die Stimmung nach dem Menü eher mies. Cordalis hatte das Gefühl, dass seine beiden Kollegen etwas zu explizit auf seiner Leistung herumritten. Daher hielt er ihnen vor, dass man in einem Team gemeinsam gewinne – aber eben auch gemeinsam verliere. «Wenn ihr so anfangt», sagte er, «dann kann ich auch 1000 Sachen sagen.»

Das wiederum brachte Loveday und Birofio auf die Palme, die dem Sohn von Schlagersänger Costa Cordalis vorwarfen, nicht ehrlich zu sein und seine wahre Meinung zu verstecken. In der Logik von Reality-Sendungen gilt das als sehr gravierende Anklage. Als sich Cordalis mit dem Satz «Egal, wo ich hinkomme, versuche ich gute Dinge zu finden, nicht schlechte», zu erklären und zu analysieren versuchte, blaffte Birofio ihn an: «Hör auf, immer ein Engel zu sein!»

Die Situation eskalierte derart, dass das Trio am Ende nicht zusammen ins Camp zurückkehrte und Cordalis seinen Kollegen vorwarf, ihn «alleine im Wald» zurückgelassen zu haben. Vermittlungsversuche, vor allem von Influencerin Jolina Mennen, scheiterten.

Effenberg sorgte mit «Bolognese-Bombe» für Aufsehen

Der neue Streit, wenige Tage vor dem Finale am Sonntag, schob sogar das «Bolognese-Gate» zur Seite, das Claudia Effenberg und Reality-Darstellerin Djamila Rowe ausgelöst hatten. Die zwei hatten – es sollte ein Witz sein – ihren Mitcampern erzählt, dass RTL ihnen eine Portion Spaghetti Bolognese angeboten habe, die sie aber in geradezu heroischer Selbstlosigkeit abgelehnt hätten. Das stimmt aber nicht. Die «Bolognese-Bombe» ging mit Verzögerung aber heftig hoch. Womöglich war sie auch ein Faktor für das Ende von Effenbergs Dschungelkronen-Ambitionen.

Im Camp sind nun noch Cordalis, Loveday, Birofio, Mennen, Rowe und der Sänger und «Checker vom Neckar» Cosimo Citiolo. Vor Effenberg hatten schon Schauspielerin Jana Pallaske, Model Tessa Bergmeier, Popsänger Markus Mörl, Radiomoderatorin Verena Kerth und Reality-Darstellerin Cecilia Asoro gehen müssen.

Vor allem Asoro wurden einig Tränen nachgeweint. «Cecilia ist eine der realsten Personen im Reality», befand ihr Kumpel Gigi Birofio. «Sie hätte dafür alles gegeben. Sie hätte sich einen Finger abgeschnitten, um die Krone mit nach Hause zu nehmen.»

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Franziska Reichenbacher ist entspannt beim Wort «Lottofee»

Frankfurt (dpa) – Moderatorin Franziska Reichenbacher sieht es nach eigener Darstellung gelassen, wenn man sie «Lottofee» nennt. «Viele Leute fragen mich fast schamhaft, ob sie überhaupt Lottofee zu mir sagen dürfen, weil sie denken, das würde mich vielleicht beleidigen. Ich bin da völlig tiefenentspannt», sagte die 55-Jährige, die mit der Ziehung der Lottozahlen im ARD-Fernsehen bekannt geworden war.

«Der Begriff spielt mit der Vorstellung der guten Fee aus den Märchen oder der Glücksfee und ist ganz positiv besetzt», erklärte sie der Nachrichtenagentur dpa. «Es ist ein Spiel mit der Vorstellung, dass es vielleicht doch eine Glücksfee gäbe, die plötzlich auftaucht und hilft. Also eher ein Begriff, der zu einem Gedankenspiel einlädt: was wäre, wenn? Alles, was die Fantasie anregt, ist doch etwas Positives», sagte Reichenbacher, die nun ein Jubiläum feiert. Weiterlesen

Jane Birkin will nicht über Tod der Tochter hinwegkommen

Hamburg (dpa) – Die 76-jährige Sängerin und Schauspielerin Jane Birkin trauert noch immer sehr um ihre Tochter Kate. «Ich will nicht über den Tod meiner Tochter hinwegkommen, ich will keine Hilfe, es je hinter mir zu lassen», sagte die Wahlfranzösin dem Magazin «Stern». Sie hat den Tod ihrer Tochter in einigen Liedern verarbeitet.

Ihre Tochter Kate, eine Fotografin, hatte sich vor zehn Jahren aus dem Fenster einer Pariser Wohnung im 4. Stock gestürzt. Weiterlesen

Tom Hanks über die Wahl zwischen Glück und Einsamkeit

Los Angeles/Berlin (dpa) – Der US-Schauspieler Tom Hanks ist offen für Einflüsse von außen. «Jeder hat natürlich das Recht auf die eigene Art von Privatsphäre», sagte der 66-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

«Aber wenn man sein Leben nicht für die Einflüsse, Erfahrungen und auch Inspirationen öffnet, die man von anderen erhält, wird das Leben sehr beschränkt sein. Und ich denke, ein beschränktes Leben zu führen, ist traurig.» Weiterlesen

Richard Lugner geht mit Jane Fonda auf den Opernball

Wien (dpa) – Der Wiener Unternehmer und Gesellschaftslöwe Richard «Mörtel» Lugner wird von US-Schauspielerin, Klimaaktivistin und Fitness-Ikone Jane Fonda auf den Opernball begleitet. «Sie ist eine tolle Frau und hat viel geschaffen in ihrem Leben», sagte der 90-Jährige am Donnerstag über die 85-jährige zweifache Oscar-Gewinnerin.

Neben dem Besuch des Opernballs am 16. Februar und einer Autogrammstunde in seinem Einkaufszentrum werde sich die Hollywood-Legende möglicherweise auch ein kulturelles Highlight anschauen. «Wir kennen ihre Wünsche noch nicht genau, aber sie war schon einmal in Wien und interessiert sich für Kunst», sagte Lugner. Weiterlesen

Daniel Sträßer: Ohne Auszeiten verbrennt man

Berlin/Saarbrücken (dpa) – Der Schauspieler Daniel Sträßer hält berufliche Auszeiten für wichtig. «In einer Welt, in der es immer schneller und höher und weiter geht, ist die Rückbesinnung auf das Ich, auf die Familie, äußerst notwendig, um die eigene Konzentration und Ruhe zu finden», sagte der Saarbrücker «Tatort»-Kommissar der Deutschen Presse-Agentur.

Nur daraus könne man immer wieder auch die Kraft schöpfen, um neue Geschichten zu erzählen. «Sonst verbrennt man und wird irgendwann nur als leere Hülle über den Kasten flimmern», erläuterte der Berliner. «Das ist nicht mein Anspruch – und das ist auch nicht das, was die Zuschauer sehen wollen.» Weiterlesen

Julia Fox zeigt «wenig berauschende» Wohnung

New York (dpa) – US-Schauspielerin Julia Fox («Der schwarze Diamant») hat ihre Fans zu einer «wenig berauschenden Apartment-Besichtigung» in ihre New Yorker Wohnung mitgenommen. «Hoffentlich kann das jemand schauen und sich denken “Okay, vielleicht läuft’s bei mir doch nicht so schlecht”», sagt die 32-Jährige zu Beginn des Tiktok-Clips. Weiterlesen

Cecilia muss das RTL-Dschungelcamp verlassen

Coolangatta/Berlin (dpa) – Reality-Darstellerin Cecilia Asoro muss das RTL-Dschungelcamp verlassen. Die 26-Jährige («Der Bachelor», «GNTM») erhielt in der Folge am Mittwochabend die niedrigste Zahl an Zuschauerstimmen und flog damit aus der Sendung. Sie nahm die Nachricht sichtlich gefasst auf. Sehr tränenreich reagierten allerdings mehrere ihrer Mitmenschen im Camp auf den Abschied.

Vor Asoro hatten schon Schauspielerin Jana Pallaske, Model Tessa Bergmeier, Popsänger Markus Mörl und Radiomoderatorin Verena Kerth gehen müssen. Bei der Show «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» hocken nun noch sieben Leute im Camp: Reality-Darstellerin Djamila Rowe, Influencerin Jolina Mennen, Sänger Lucas Cordalis, Designerin Claudia Effenberg, Reality-Darsteller Gigi Birofio, Model Papis Loveday und «DSDS»-Kandidat Cosimo Citiolo. Weiterlesen

Nehme ein «R» wie retro: Das «Glücksrad» dreht sich wieder

Von Jonas-Erik Schmidt, dpa

Köln (dpa) – Wenn Thomas Hermanns über die Tücken und Abläufe an der berühmten Buchstabenwand im «Glücksrad»-Studio redet, dann klingt das mitunter wie bei einem Kampfmittel-Räumexperten, der über eine komplizierte Bombenentschärfung spricht. Wenn alles funktioniere wie geplant – dann merke man es gar nicht. Aber wehe, wenn nicht.

«Wo fängt man an umzudrehen? Ab wo geht man wieder zurück auf die Ur-Position? Ab wo marschiert man durch?», zählt Hermanns die Problemkonstellationen auf. All das sei zu beachten. Der Worst Case: «Wenn man plötzlich vor dem Wort “Iserlohn” steht und das “O” nicht findet, ist es für die Kandidaten und Zuschauer extrem verwirrend.»

Aus der Mottenkiste herausgeholt

Thomas Hermanns weiß, von was er spricht, denn er hat das durchexerziert. Der 59-Jährige bildet zusammen mit Sonya Kraus (49) das neue Moderationsduo, das das traditionsreiche «Glücksrad» aus der Fernsehen-Mottenkiste und zurück auf den Bildschirm rollen soll.

RTLzwei hat dieses Ziel ausgegeben. Ab diesen Donnerstag (26. Januar, 20.15 Uhr) zeigt der Sender eine «Glücksrad»-Neuauflage als Primetime-Show. Weitere Folgen sind geplant, die Termine stehen aber noch nicht fest. Wieder geht es darum, dass Kandidatinnen und Kandidaten Wörter und Begriffe erraten. Die Höhe des Gewinns erdrehen sie am «Glücksrad». Die Show basiert auf dem amerikanischen Original «Wheel of Fortune» und wurde in viele andere Länder exportiert.

Und eine Besonderheit ist nun tatsächlich, dass Hermanns als Mann nicht wie ein Führerscheinloser über das Autofahren spricht, wenn er über die Buchstabenwand redet. In früheren Varianten gab es noch eine feste Besetzung, eine meist stumme Frau, die die Lettern umdrehte und mit dem 50er-Jahre-Begriff «Buchstabenfee» durchs Leben gehen musste. Diese seltsame Verbindung von Geschlecht und Funktion wurde nun abgeschafft. Hermanns und Kraus sollen sich stattdessen abwechseln. Mal dreht er Buchstaben und sie moderiert bei den Kandidaten am Rad, mal ist es umgekehrt. Ein wenig Emanzipation, sozusagen als Gameshow-Variante.

«Ich habe den Lizenzinhaber gefragt: Es gab außer mir wohl nur einen Mann, der schon mal an der Wand gearbeitet hat, das war in Brasilien», sagt Hermanns. Der habe aber oben ohne und mit Sixpack die Buchstaben gewendet. Das könne er nicht anbieten. Kraus ist dennoch froh über die Arbeitsteilung. «Ich habe knapp 1000 Sendungen an dieser Wand verbracht. Für mich wäre es tatsächlich etwas niederpulsig gewesen, das nun schon wieder zu machen», sagte sie.

Sonya Kraus beerbte einst Maren Gilzer

Kraus ist tatsächlich so etwas wie das personelle Verbindungsteil zu früheren Varianten. Sie beerbte einst Maren Gilzer, die zum Ursprungsteam gehört hatte, als das Format 1988 bei Sat.1 auf Sendung gegangen war. Moderatoren in dieser Erstauflage – die bis heute die prägenden Bilder in den Köpfen Dabeigewesener bestimmt – waren die charmierenden Peter Bond und Frederic Meisner, mythische Figuren des 90er-Jahre-Kapitalismus-Fernsehens.

1998 wechselte die Sendung zu Kabel eins (und Sonya Kraus stieß dazu), wo sie noch bis 2002 zu sehen war. Dann wurde sie vom damaligen Quiz-Boom dahingerafft. Zeitweilige Neuauflagen gab es später bei 9Live und bei RTLplus (heute RTLup). Große Spuren haben diese allerdings nicht im kollektiven Gedächtnis hinterlassen.

Mitschwimmen auf der Retro-Welle

Nun also ein neuer Versuch, der natürlich mit der aktuellen Retro-Welle zu tun hat, die auch schon Alt-Formate wie «Geh aufs Ganze!» und «Der Preis ist heiß» zurück in die Sender gespült hat.

Kann das «Glücksrad» da mithalten? Nun, unter anderem habe die Show nun mehr «Glamour», sagt Sonya Kraus. «Wenn man das Revival einer solchen Ikone anstrebt, muss man das auch pompös machen und nicht in so einer Spar-Version», sagt sie. Ein Vorteil dürfte sein, dass man nicht groß erklären muss, um was es geht und warum die Show so bunt aussieht. Das hat sich alles eingebrannt. «Als ich zum ersten Mal in dieser Pastell-Welt stand, war es wie ein Wannenbad», sagt Hermanns.

Ähnlich geht es Kraus. «Es fühlte sich schon ein wenig an, als würde man in sein Wohnzimmer zurückkehren. Es war schon alles sehr vertraut», sagt sie. «Ich vermute, dass ich die Sendung notfalls auch mit drei Promille moderieren könnte.»

Als Comeback nach ihrer Brustkrebs-Erkrankung will sie die Show nicht bezeichnen. Auch während ihrer Chemotherapie habe sie ja gearbeitet. «Aber ich nehme die Glückwünsche dazu dennoch gerne an», sagt sie. «Ich würde sagen: Das Glückskind ist wieder beim “Glücksrad”.»

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RTL-«Bachelor» hat noch nie eine Dating-App genutzt

Köln/Stuttgart (dpa) – Der neue RTL-«Bachelor» David Jackson hat nach eigenen Worten noch nie eine Dating-App genutzt. «Ich bin jetzt an einem Punkt angekommen, an dem ich sage: “Hey, hier ist Platz an meiner Seite!”», sagte der 32-Jährige im RTL-Interview. «Ich will endlich die richtige Person kennenlernen, mit der ich auch das Thema Familienplanung angehen kann.» Er habe vier Beziehungen hinter sich und sei nach nunmehr drei Jahren als Single bereit für die Liebe. Am 1. März (20.15 Uhr) beginnt die 13. «Bachelor»-Staffel bei RTL. Weiterlesen

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