Thomas Kießling, Missbrauchsopfer eines mittlerweile verstorbenen Trierer Geistlichen, sitzt auf einer Pressekonferenz des Vereins Missbit neben Justiziar Rudolf Fischer und dem Vereinsvorsitzenden Hermann Schell.

Missbit: Erstes Missbrauchsopfer verklagt Bistum Trier

Trier. Ein erstes Missbrauchsopfer hat das katholische Bistum Trier auf Schmerzensgeld verklagt. Das teilte der Verein der Missbrauchsopfer und Betroffenen im Bistum Trier (Missbit) am Donnerstag mit. Dem Kläger gehe es darum, angemessen entschädigt zu werden – für die Taten, die ihm ein Pfarrer in seiner Heimatgemeinde an der Mosel jahrelang zugefügt hatte, als er Schulkind war. Weiterlesen

Der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling.

Ebling fordert Antwort der Gesellschaft gegen Gewalt

Mainz. Der Angriff auf den sächsischen SPD-Europapolitiker Matthias Ecke erfordert nach Ansicht des rheinland-pfälzischen Innenministers Michael Ebling (SPD) eine entschlossene Antwort der gesamten Gesellschaft gegen Gewalt und Hass. „Immer öfter werden aus Worten auch Taten“, sagte Ebling am Montag in Mainz auf Anfrage. Weiterlesen

Der Trierer Amokfahrer steht im Gericht, umgeben von seinen Anwälten und Gerichtspersonal.

Trierer Amokfahrer erneut zu lebenslanger Haft verurteilt

Trier. Im neu aufgerollten Prozess um die Amokfahrt in Trier mit sechs Toten ist der Angeklagte erneut zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Er habe sich des sechsfachen Mordes sowie des mehrfachen versuchten Mordes und mehrfachen versuchten Totschlags schuldig gemacht, sagte der Vorsitzende Richter Armin Hardt am Montag am Landgericht Trier. Es sei „eine schreckliche Tat“ gewesen, die „ganz Trier erschüttert hat und so viel Leid“ über viele Familien gebracht habe. Weiterlesen

Der Angeklagte steht vor Gericht, neben ihm seine Anwälte und Gerichtspersonal.

Erneut lebenslang für Trierer Amokfahrer gefordert

Trier. Im neu aufgerollten Prozess um die Amokfahrt in Trier mit sechs Toten hat die Staatsanwaltschaft erneut lebenslange Haft für den Amokfahrer gefordert. Der Mann habe sich des sechsfachen Mordes, des versuchten Mordes in zwölf Fällen und des versuchten Totschlags in sechs Fällen schuldig gemacht, sagte Oberstaatsanwalt Eric Samel am Donnerstag in seinem Plädoyer am Landgericht Trier. Weiterlesen

Eine Frau hält einen Joint in der Hand.

Bisher kaum Folgen von Cannabis-Freigabe festgestellt

Mainz. Die Legalisierung von Cannabis für Erwachsene hat in Rheinland-Pfalz im ersten Monat nach Darstellung der Behörden keine auffallenden Auswirkungen gehabt. „Für eine valide Rückmeldung ist es noch zu früh“, sagte die Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Stefanie Loth, der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Weiterlesen

Ein Mann bindet Gerichtsakten zusammen.

Mehr Ermittlungsverfahren nicht abgeschlossen

Mainz/Berlin. In Rheinland-Pfalz ist die Zahl unerledigter Fälle bei den Staatsanwaltschaften nach Angaben des Richterbundes in den vergangenen Jahren zwar tendenziell gestiegen, aber deutlich geringer als in anderen Bundesländern. Weiterlesen

Der Amokfahrer von Trier steht im Gerichtssaal umringt von seinen Verteidigern und Sicherheitspersonal.

Gutachter: Amokfahrer vermindert schuldfähig

Trier. Auch im neu aufgerollten Prozess gegen den Trierer Amokfahrer hält der psychiatrische Gutachter den Angeklagten für vermindert schuldfähig. Er leide an einer paranoiden Schizophrenie, die seine Steuerungsfähigkeit bei der Tat erheblich eingeschränkt habe, sagte der Sachverständige Jürgen Müller am Mittwoch vor dem Landgericht Trier. Weiterlesen

Der Amokfahrer von Trier steht im Gericht neben seinem Verteidiger.

Amokfahrer schweigt weiter: Letzter Zeuge gehört

Trier. Im neu aufgerollten Prozess um die tödliche Amokfahrt in Trier schweigt der Amokfahrer weiter. Er werde auch am Dienstag nichts sagen, sagte dessen Verteidiger Frank K. Peter vor dem Landgericht Trier. „Er wird nun wahrscheinlich im letzten Wort etwas sagen.“ Weiterlesen

Meterhoch türmen sich Trümmer an einer Brücke über der Ahr.

Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen zur Ahrtalflut ein

Koblenz. Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat die Ermittlungen zur tödlichen Flutkatastrophe im Ahrtal eingestellt. Ein hinreichender Tatverdacht gegen den ehemaligen Ahr-Landrat Jürgen Pföhler (CDU) und einen Mitarbeiter aus dem Krisenstab habe sich nicht ergeben, sagte der Leiter der Staatsanwaltschaft Koblenz, Mario Mannweiler, am Donnerstag. Weiterlesen

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