Kritik an Lauterbach-Plan gegen Homöopathie auf Kassenkosten

Berlin (dpa) – Die geplante Streichung homöopathischer Behandlungen als mögliche Leistung der gesetzlichen Krankenkassen stößt auf teils heftige Kritik. So wehren sich deutsche Homöopathie-Ärztinnen und -Ärzte gegen das Vorhaben von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD). Auch die bayerische Staatsregierung signalisierte Ablehnung der Pläne. Weiterlesen

Lauterbach will Homöopathie als Kassenleistung streichen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will die Finanzierung homöopathischer Behandlungen durch gesetzliche Kassen streichen. «Homöopathie macht als Kassenleistung keinen Sinn», schrieb der SPD-Politiker auf der Online-Plattform X (früher Twitter). «Die Grundlage unserer Politik muss die wissenschaftliche Evidenz sein.» Auch den Klimawandel könne man «nicht mit Wünschelruten bekämpfen». Weiterlesen

Klinikum Mutterhaus in Trier freut sich über Neujahrsbaby

Das Team der Wöchnerinnenstation unterstützt die frischgebackenen Eltern in den ersten Tagen nach der Geburt und steht den Eltern rund um die Uhr von der medizinischen Versorgung bis zur Stillberatung zur Seite. Auf dem Foto (v.l.n.r.): Kinderkrankenschwester Irene Becker, Leiterin der Wöchnerinnenstation Sandra Polich, Franziska Arras mit Tochter Amalia und Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe Prof. Dr. med. Sebastian Jud. (Foto: Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen)

Amalia erblickte am Neujahrstag das Licht der Welt

Trier. Die kleine Amalia kam am 1. Januar 2024 um 4.23 Uhr zur Welt. Die nun stolze Mama Franziska Arras konnte den Silvesterabend im Kreis ihrer Liebsten noch feiern, bevor sie ins Klinikum kam und innerhalb von wenigen Stunden ihre Tochter in den Armen hielt. Amalia, das erste Kind der Familie, kam mit stolzen 3555 Gramm und einer Größe von 52 cm auf die Welt. Es sei eine rasche und unkomplizierte Geburt gewesen. Mutter und Kind sind wohlauf. Betreut wurde die 24-jährige Franziska Arras von Hebamme Sabine Aschenborn und Ärztin Sophie Fabricius. Weiterlesen

Alarmierendes Defizit in der ambulanten Versorgung von Rheinland-Pfalz

Pünktlich zu Weihnachten: Über eine Milliarde Euro seit 2009 vorenthalten

Mainz, 22. Dezember 2023 – Das Gesundheitsstrukturgesetz von 1993 – 1992 in Lahnstein ausgetüftelt – beschert der Vertragsärzte- und Vertragspsychotherapeutenschaft in Rheinland-Pfalz an Weihnachten ein vergiftetes Geschenk: Weiterlesen

Augenarzt in Trier

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Augenoperationen angestiegen. Die Gründe für die Eingriffe liegen nicht nur in der Notwendigkeit einer ernsthaften Erkrankung, sondern tatsächlich entscheiden sich immer mehr Menschen dazu, ihre Fehlsichtigkeit durch eine Laserbehandlung oder eine Operation an den Linsen korrigieren zu lassen. Weiterlesen

EuGH: Kein Recht auf mehr Urlaubstage wegen Covid-Quarantäne Urteil

Luxemburg. Wer seinen Urlaub in Corona-Quarantäne verbringen musste, hat keinen Anspruch darauf, die freien Tage nachholen zu dürfen. Eine Quarantäne sei nicht vergleichbar mit einer Krankheit, entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Donnerstag in Luxemburg. Weiterlesen

Kinderwunsch bei Paaren: Viele Faktoren wirken sich auf die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft aus

Viele glückliche Paare gelangen irgendwann an den Punkt, an dem sie sich Kinder wünschen. Allerdings bedeutet das noch lange nicht, dass der Kinderwunsch in Erfüllung geht. Nicht selten braucht es Monate oder gar Jahre, bis es zu einer Schwangerschaft kommt. Ganz zu schweigen von all den Fällen, in denen der Wunsch nie in Erfüllung geht. Glücklicherweise sind solche Situationen nicht die Regel, aber es kann unabhängig davon nicht schaden, die Chance auf eine Schwangerschaft zu begünstigen. Dabei spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle.

Gewicht

Kaum etwas ist so wichtig für unsere Gesundheit, denn sowohl Unter- als auch Übergewicht geht mit schweren Folgen einher. Selbst die Fruchtbarkeit wird durch das Gewicht beeinflusst, da es sich auf den Hormonhaushalt auswirkt. Eine Schwangerschaft ist weit wahrscheinlich, wenn Frau und Mann ein gesundes Gewicht haben.

Menstruationszyklus

Frauen mit einem regelmäßigen Menstruationszyklus werden eher schwanger als Frauen mit einem unregelmäßigen Menstruationszyklus. Sie haben schließlich einen regelmäßigen Eisprung und dieser ist einer der entscheidenden Faktoren für eine Schwangerschaft. Zwar haben auch Frauen mit einem unregelmäßigen Menstruationszyklus einen Eisprung, aber dieser kann unvorhersehbar sein. Zudem ist es wahrscheinlicher, dass er gelegentlich nicht auftritt.

Mineralstoffe und Vitamine

Wie fruchtbar Frauen und Männer sind, hängt maßgeblich von ihrem gesundheitlichen Zustand ab. Das ist einer der Gründe dafür, dass es bei jungen Paaren im Normalfall schneller mit einer Schwangerschaft klappt. Bei den Mineralstoffen gilt es unter anderem Zink zu nennen. Zink ist nicht nur entscheidend für die Funktion der Spermien, sondern auch an der Regulierung von Hormonen beteiligt. Infolgedessen bieten sich bei einem Tabletten um das Zink Depot im Körper aufzufüllen an. Bei den Vitaminen sind vor allem die Vitamine B6, B12 und C entscheidend. Ein Mangel an B-Vitaminen kann sich negativ auf die Empfängnis bei Frauen auswirken, während Vitamin C die Eisenaufnahme der Frau und die Spermienqualität des Manns beeinflusst. Die Einnahme von Vitaminen – ob natürlich oder durch Nahrungsergänzungsmittel – ist daher ebenfalls ein wichtiger Faktor.

Sexualität

Es dürfte selbsterklärend sein, dass die Sexualität der mit Abstand wichtigste Faktor für eine Schwangerschaft ist. Sollten Paare nicht regelmäßig Geschlechtsverkehr haben, ist die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft weit geringer. Wer einen Kinderwunsch hat, sollte daher am besten mehrmals die Woche ungeschützten Geschlechtsverkehr haben. Neben der Häufigkeit ist der Zeitpunkt entscheidend. Die Wahrscheinlichkeit ist am höchsten, wenn Frauen ihre fruchtbare Phase haben.

Stress

Immer mehr Deutsche haben mit Stress zu kämpfen und es ist bekannt, dass es sich dabei um einen der größten Lustkiller handelt. Viele Paare haben aufgrund von Stress nur selten Geschlechtsverkehr. Doch das ist nicht das einzige Problem. Ein weiteres ist, dass sich Stress negativ auf die Fruchtbarkeit auswirkt. Das gilt vor allem für Frauen, aber auch gestresste Männer sind weniger fruchtbar, da ihre Spermien eine geringere Qualität aufweisen. Infolgedessen ist Stressmanagement ebenfalls eine Möglichkeit, um die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu erhöhen. Hilfreich sind unter anderem Entspannungsübungen wie Meditation, ein gesundes Schlafverhalten und regelmäßiger Sport.

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