Ermittlungen nach tödlichem Sturz aus Achterbahn

Klotten (dpa) – Nach dem tödlichen Sturz aus einer Achterbahn des Freizeitparks in Klotten an der Mosel sollen auch eine Obduktion und ein Gutachten die Ermittlungen voranbringen.

Die Kripo setzte am Montag ihre Ermittlungen fort. Schon zuvor seien Spuren gesichert und Zeugen befragt worden, teilten die Ermittler mit. Zu Spekulationen etwa über einen technischen Defekt, Fahrlässigkeit oder Leichtsinn hieß es, die Unfallursache bleibe vorerst unbekannt. Es werde zum Tod einer Besucherin am Samstagnachmittag in alle Richtungen ermittelt. Weiterlesen

Mehr als 80 000 Besucher beim Festival in Wacken

Wacken (dpa) – Die 31. Auflage des Heavy-Metal-Festivals im schleswig-holsteinischen Wacken ist in der Nacht zum Sonntag zu Ende gegangen. Beim Wacken Open Air (W:O:A) hätten 83 400 Fans gefeiert, teilten die Veranstalter mit. Am Sonntag lief der Rückreiseverkehr auf Hochtouren.

In Wacken spielten diesmal Metal-Größen wie Judas Priest, Slipknot oder Powerwolf. Auf neun Bühnen traten mehr als 200 Bands auf. «Das Wacken Open Air ist zurück – endlich! Wir haben das Festival genauso vermisst wie die Fans», erklärten die Veranstalter Holger Hübner und Thomas Jensen. Am Samstag trat die Kölner Mundart-Band Höhner in Wacken auf. «Es ist absolut der Wahnsinn, was hier heute passiert ist», sagte Sänger Patrick Lück der Deutschen Presse-Agentur. Weiterlesen

In Wacken wird die Rückkehr des Heavy Metal gefeiert

Festival
Von André Klohn, dpa

Wacken (dpa) – Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause feiern noch bis Samstag wieder Zehntausende auf dem Wacken Open Air (W:O:A) die Rückkehr der Heavy-Metal-Konzerte.

Wir sind total trockengelegt gewesen», sagte Thomas Jensen am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Jensen zeigte sich beeindruckt von der Stimmung auf dem «Holy Ground», wie die Metalheads den Acker vor der Bühne nennen. «Das Blut kommt irgendwie zurück in die Adern und es ist eigentlich egal, welche Band spielt», sagte Jensen. Weiterlesen

Raver feierten auf Ex-Raketenbasis: Positive Festivalbilanz

Kastellaun (dpa/lrs) – Zwei Jahre lang war es still auf der ehemaligen US-Raketenstation Pydna, nun haben Zehntausende vor allem junge Raver beim Technofestival «Nature One» vier Tage und Nächte gefeiert. Zum Abschluss des traditionsreichen Festivals nahe Kastellaun zogen die Veranstalter eine positive Bilanz. Die Veranstaltung sei friedlich und reibungslos verlaufen, die Stimmung «euphorisch» gewesen, hieß es am Sonntag. Wegen der Corona-Pandemie musste «Nature One» 2020 und 2021 ausfallen.

Rund 50.000 Festivalgäste campten auf den 100 Hektar Wiesen und Feldern und errichteten damit die mit Abstand größte «Stadt» im Hunsrück. Selbstgebaute Bühnen mit Soundanlagen, Planschbecken, Hüpfburgen, Schaumkanonen und Trampoline wurden nach Angaben der Organisatoren mitgebracht für Spaß abseits des Bühnenprogramms. Das Zeltlager sei noch bis Montagabend geöffnet – so können sich müde und erschöpfte Raver vor der Heimreise ausreichend ausruhen. Weiterlesen

Zehntausende Raver feiern bei Technofestival «Nature One»

Kastellaun (dpa/lrs) – Zehntausende vor allem junge Raver haben auf der einstigen US-Raketenstation Pydna im Hunsrück beim Technofestival «Nature One» die Nacht auf Samstag durchgefeiert. «Es ist richtig gute Stimmung», sagte Festivalsprecherin Svenja Heinemann. «Man merkt, wie sehr sich alle freuen, wieder feiern zu dürfen», ergänzte sie mit Blick auf die Corona-Pandemie, der «Nature One» 2020 und 2021 zum Opfer gefallen war. Weiterlesen

Fünf Badetote bis Ende Juli in Rheinland-Pfalz

Damp (dpa/lrs) – In Rheinland-Pfalz sind in den ersten sieben Monaten des Jahres mehr Menschen ertrunken als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Von Januar bis Juli 2022 gab es insgesamt fünf Badetote, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag mitteilte. Im Vergleichszeitraum 2021 waren drei Menschen beim Baden ums Leben gekommen. Weiterlesen

Stehend auf Wasser fliegen – Was steckt hinter «eFoilen»?

Wassersport
Von Sabrina Szameitat, dpa

Leipzig (dpa) – Vom Uferrand sieht es aus der Ferne ein bisschen so aus, als würde Vivian Hemmann auf dem Wasser fliegen. Langsam hebt ihr «eFoil» einige Zentimeter aus dem Störmthaler See bei Leipzig ab – und die 34-Jährige steht nach etwa einer Stunde Übung fast schon aufrecht auf ihrem Brett. Im knietiefen Wasser nahe des Ufers schauen viele Badegäste fasziniert zu. «Wenn man den Dreh raus hat, lässt so ein bisschen die Kraft nach», erzählt Hemmann nach ihrem ersten Versuch.

Neben ihr liegt ein etwa 1,60 Meter langes Board mit einer großen Finne auf der Unterseite – das sogenannte eFoil. Betrieben wird es mit einem elektrischen Motor und Batterien. Zusammen mit dem Tragflügel unter dem Brett sorgen sie dafür, dass es ab einer bestimmten Geschwindigkeit bis zu 80 Zentimeter aus dem Wasser steigt. Aus Sicht von Wassersportlern ein auflebender Trend: «Die sind ein Gamechanger. Ich glaub‘, das Thema wird groß werden», findet der eFoil-Anbieter Stefan Pohl von «Hydrofil.de» aus Berlin. Weiterlesen

Barfuß-Buchverkäufer auf den Malediven gesucht

Male (dpa) – Wer keine Lust mehr auf seinen Job hat und stattdessen lieber mal auf einer tropischen Insel leben möchte, hat jetzt eine neue Chance: Auf einer Luxushotelinsel der Malediven wird derzeit ein Barfuß-Buchhändler gesucht.

Bewerben kann man sich bis Mitte August, die Stelle ist auf ein Jahr befristet, wie es in der Ausschreibung des Insel-Buchladens heißt.

Laut einer Mitarbeiterin lautet das Motto der Insel: «No Shoes, No News» (dt.: «keine Schuhe, keine Nachrichten») – damit sich die Gäste geerdet fühlen und den Sand zwischen ihren Zehen spüren. Auch die Angestellten sollten dem Motto folgen. Weiterlesen

Zurück zur Normalität? Schwieriger Neustart für Veranstalter

Freizeit
Von Serhat Koçak, dpa

Frankfurt/Main (dpa) – Live-Konzerte, Festivals am Wochenende – vor der Corona-Pandemie gehörte das zum Alltag vieler Menschen. Im Frühjahr 2020 stellte das Virus alles auf den Kopf. Besonders hart traf es Konzert- und Eventveranstalter. Im März 2020 war die Branche eine der ersten, die ihre Arbeit einstellen musste. Im laufenden Jahr war sie eine der letzten, die sie fast unbeschränkt wieder aufnehmen durfte.

Für Veranstalterinnen und Veranstalter ist das Wiederanlaufen des Geschäfts nach zwei Jahren Zwangspause ein Segen: ausgebuchte Hallen, volle Stadien, Messen wie gewohnt. «Tatsache ist, dass die Live-Branche mit Vehemenz zurückgekehrt ist und eine bisher nie gekannte Folge von Konzerten mit fantastischer Resonanz über die Bühne gegangen ist», sagte Marek Lieberberg, Geschäftsführer von Live Nation GSA, der Deutschen Presse-Agentur. Als Veranstalter sei man zwar in der Verantwortung, die Entwicklung zu beobachten und gegebenenfalls Test- und Maskenpflicht wieder einzuführen. Doch solange es keine behördlichen Lockdowns gebe, würden Live-Veranstaltungen fortgesetzt, sagte Lieberberg. Weiterlesen

Staus auf den Straßen – Bahnverkehr unauffällig

Berlin/München (dpa) – Vor allem der Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg hat am Wochenende auf vielen Straßen für dichten Verkehr und Behinderungen gesorgt.

Nach Angaben des ADAC gab es aber am Sonntag nicht mehr so viele Staus wie am Samstag. «Es war die erwartete Reisewelle», bilanzierte ein ADAC-Sprecher die Situation am Wochenende. Die Bahn dagegen registrierte trotz eines erhöhten Reiseaufkommens keine Auffälligkeiten. Der Zugverkehr laufe regulär, sagte eine Bahnsprecherin am Sonntag. Weiterlesen

Endgültiges Aus für den «Erlebnistag Deutsche Weinstraße»

Neustadt/Weinstraße (dpa/lrs) – Den «Erlebnistag Deutsche Weinstraße» in Rheinland-Pfalz wird es in Zukunft nicht mehr geben.

Das teilte der Verein Pfalzwein mit Sitz in Neustadt an der Weinstraße am Donnerstag mit. Grund dafür sei unter anderem ein vom Gesetzgeber vorgeschriebenes Sicherheitskonzept, das nicht von allen Kommunen entlang der Strecke umgesetzt werden könne. Nachdem der Tag

2020 und 2021 wegen der Corona-Pandemie ausgefallen war, hatte es Anfang dieses Jahres noch von dem Verein geheißen, man sei in Gesprächen für 2023. Nun folgte also das definitive Aus für das Event, das in der Vergangenheit mehr als 200.000 Menschen besuchten.

Es habe sich immer um ein dezentral organisiertes Event der Gemeinden, Orte und Städte entlang der Strecke gehandelt. Ein Gesetz verlange mittlerweile aber unter anderem ein umfangreiches Sicherheitskonzept, es müsse ein hauptverantwortlicher, haftender Veranstalter benannt werden. Aufgrund der Zweckbestimmung des Vereins könne Pfalzwein diese Rolle nicht übernehmen, auch den Gebietskörperschaften sei dies nicht möglich – aus finanziellen Gründen und wegen fehlender ehrenamtlicher Helfer. In der Mitteilung hieß es auch, die Unfallgefahr sei in den letzten Jahren unter anderem durch die steigende Anzahl an E-Bikes gestiegen.

Der «Erlebnistag Deutsche Weinstraße» wurde 1985 ins Leben gerufen. Für das einst jährlich stattfinde Event wurde die Deutsche Weinstraße für Autos gesperrt. Tausende Menschen waren an dem Tag auf der 80 Kilometer langen Straße zwischen Bockenheim und Schweigen-Rechtenbach mit dem Fahrrad, mit Inlineskates oder zu Fuß unterwegs.

 

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