Schneefall und Glättegefahr auch in kommender Nacht

Offenbach (dpa/lrs) – Nicht nur niedrige Temperaturen, auch Schneefall und Glätte haben die Menschen im Saarland und in Rheinland-Pfalz am Montag in den Wochenstart begleitet. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gab es von der Eifel bis zum Westerwald teils kräftigen Schneefall, der teilweise bis in tiefe Lagen ging. Erst im Verlauf des Vormittags solle das Tief nach Norden abziehen. Der Neuschnee sei ein bis fünf Zentimeter hoch, in Staulagen seien auch bis zehn Zentimeter möglich. Auch in der Nacht zum Dienstag müsse vor allem in Eifel und Hunsrück sowie Westerwald oberhalb von 400 Metern mit Glättegefahr durch geringen Schnee oder gefrierenden Sprühregen gerechnet werden, hieß es am Montag. Weiterlesen

Trübes Wetter mit leichtem Schneefall erwartet

Offenbach (dpa/lrs) – In Rheinland-Pfalz und im Saarland beginnt der Dezember trüb und feucht. Für Donnerstag werden ein meist dicht bewölkter Himmel und Sprühregen erwartet, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Morgen in Offenbach mitteilte. Die Höchstwerte liegen zwischen vier und sieben Grad, am Rhein sind bis zu acht Grad möglich. Zum Abend hin soll der Niederschlag nachlassen, in der Nacht zu Freitag ist es dann meist bewölkt und trocken. Zwischen dem Westerwald und der Südpfalz kann es weiterhin etwas Regen geben, im Bergland auch leichten Schnee. Der Wetterdienst warnt vor glatten Straßen durch Neuschnee oder gefrierenden Regen. Weiterlesen

Drittwärmster Herbst im Saarland: Nirgendwo regnete es mehr

Offenbach/Saarbrücken (dpa/lrs) – Der Herbst 2022 war im Saarland der drittwärmste seit Beginn der Messungen im Jahr 1881. «Grund war der wärmste Oktober seit Messbeginn und der ungewöhnlich milde November», teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch in Offenbach mit. Mit einer Durchschnittstemperatur von 11,7 Grad lag der Herbst an der Saar deutlich über dem Mittelwert der internationalen Referenzperiode 1961 bis 1990 von 9,2 Grad. Weiterlesen

Die wärmsten ersten elf Monate seit 1881

Wetterbilanz
Von Sandra Trauner, dpa

Offenbach (dpa) – Nach einem zu heißen Sommer ein zu warmer Herbst, der Rekorde aufstellt: Es war der drittwärmste Herbst seit dem Beginn flächendeckender Messungen im Jahr 1881. Das teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen mit.

Besonders der Oktober war reich an Sonne. Beim Wetterdienst ist nicht zuletzt deshalb eine zweite Bilanz – für einen meteorologisch unüblichen Zeitraum – möglich: «Noch nie seit 1881 war der Zeitraum Januar bis November in Deutschland so warm wie 2022», sagte DWD-Sprecher Uwe Kirsche.

Der Mittelwert für die ersten elf Monate 2022 lag nach Angaben des Wetterdienstes in Offenbach bei 11,3 Grad Celsius. Den bisherigen Höchststand gab es 2020 mit 11,1 Grad für diesen Zeitraum. Das Temperaturmittel nur für den Herbst 2022 lag mit 10,8 Grad um 2,0 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 betrug die Abweichung 1,5 Grad. Weiterlesen

Wolken, Nebel und etwas Schnee in Sicht

Offenbach (dpa/lrs) – Das Wetter zeigt sich in Rheinland-Pfalz und im Saarland die kommenden Tage von seiner trüben Seite. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach sagte für den Mittwoch einen verbreitet bedeckten Himmel voraus sowie Nebel teils mit Sichtweiten unter 150 Meter. Zeitweise sei auch Regen oder Sprühregen zu erwarten. Das Thermometer zeigt maximal neun Grad an. In der Nacht zum Donnerstag fallen die Temperaturen auf vier bis ein Grad. In der Eifel sei örtlich Frost in Bodennähe und vereinzelt Glätte nicht ausgeschlossen. Weiterlesen

Achtes Todesopfer nach Unwetter auf Ischia gefunden

Casamicciola (dpa) – Rettungskräfte auf der italienischen Insel Ischia haben nach dem schweren Unwetter von der Nacht zu Samstag ein achtes Todesopfer gefunden. Die zuständige Präfektur in Neapel teilte mit, er sei 15 Jahre alt gewesen.

Aus einer Mitteilung der Feuerwehr ging zuvor lediglich hervor, dass es sich um eine männliche Person handelte. Das Suchteam fand ihn in Casamicciola, einem der schwer von Starkregen und Sturm getroffenen Orte im Norden der Insel. Damit sank die Zahl der noch vermissten Menschen auf vier.

Am späten Sonntagabend hatte die Präfektur im süditalienischen Neapel noch sieben Todesopfer bestätigt und nähere Details bekannt gegeben: Demnach waren unter ihnen ein erst 22 Tage altes Baby, ein 11 Jahre alter Junge und dessen 6-jährige Schwester. Zudem entdeckten die Einsatzkräfte drei tote Frauen und einen Mann. Weiterlesen

Gefrorene Seen: Forscher erwarten Zunahme von instabilem Eis

Berlin/Stechlin (dpa) – Im Zuge des Klimawandels rechnet ein internationales Forscherteam mit zunehmend instabilen Eisflächen auf Seen. Es geht um sogenanntes weißes Eis – im Gegensatz zu dem in der Regel tragfähigeren schwarzen Eis.

«Weißes Eis entsteht zum Beispiel, wenn die Wasseroberfläche wiederholt gefriert, antaut und wieder gefriert», sagte Hans-Peter Grossart, Leiter der Forschungsgruppe Aquatische mikrobielle Ökologie am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) am Standort Stechlin in Brandenburg. Er war an der Studie beteiligt, für die zugefrorene Seen beprobt wurden. Die Erkenntnisse sollten Anlass geben, die Regeln für das Betreten von Eisflächen zu überdenken, so die Forscher.

Eis erkennen

Auch Laien könnten weißes Eis erkennen, erklärt Grossart: «Es hat durch den Einschluss von Luft eine geringere Dichte und grobere Oberfläche, die beim Schlittschuhfahren bremst.» Das häufigere Vorkommen dieser Art von Eis hänge damit zusammen, dass die Temperaturen mittlerweile im Winter öfter tagsüber über null Grad steigen und Kälteperioden nicht mehr so lange dauern wie früher. Schwarzes Eis sei schon heutzutage seltener vorzufinden. «Schwarz ist das Eis, wenn ein See über Nacht bei starken Minustemperaturen zufriert. Es ist ein durchsichtiges, schönes Eis, das spiegelglatt – und damit toll zum Schlittschuhlaufen ist.» Weiterlesen

Frau stirbt bei heftigem Unwetter auf Insel Ischia

Casamicciola (dpa) – Im Schlamm versunkene Autos, bis ins Meer gerissene Busse, Schutt und Verwüstung in den Straßen: Heftige Unwetter haben im Norden der italienischen Mittelmeerinsel Ischia Überschwemmungen, Chaos und Zerstörung angerichtet.

Eine Frau starb in den Schlammmassen, teilte die Präfektur in Neapel mit. 13 Menschen erlitten Verletzungen, elf Menschen galten am späten Abend noch als vermisst. Acht Vermisste, darunter ein Kind, seien unterdessen aufgetaucht und in Sicherheit. «Es ist eine Tragödie», sagte der Chef des Zivilschutzes. Seine Behörde warnte am Freitag vor Stürmen und Unwettern in der süditalienischen Region Kampanien, zu der die bei Touristen beliebte Insel Ischia gehört. Weiterlesen

Fast die Hälfte von Spanien auch im Herbst von Dürre bedroht

Madrid (dpa) – Auch die im Herbst weiterhin anhaltende Trockenheit hat in weiten Teilen Spaniens einen Wassernotstand ausgelöst. 46,6 Prozent der gesamten Landesfläche sei inzwischen von mangelnden Niederschlägen betroffen, berichtete der staatliche TV-Sender RTVE am Samstag unter Berufung auf einen Bericht des Umweltministeriums in Madrid.

Zunehmend kritisch sei die Situation unter anderem in Sevilla im Süden und im Großraum von Barcelona im Nordosten des Landes, schrieb das Umweltministerium in einem Expertenbericht. Wissenschaftler gehen von einem Zusammenhang mit dem Klimawandel aus. Zwar gab es Dürren auch schon früher wie etwa 2008, aber durch die Erderwärmung werden sie in den Regionen rund um das Mittelmeer häufiger und länger, betonte das Umweltministerium in seinem Bericht. Weiterlesen

Frost und Schnee zum Auftakt in die Adventszeit

Offenbach (dpa) – Pünktlich zum Beginn der Adventszeit gehen in Deutschland die Temperaturen spürbar zurück. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) werden ab Montag landesweit nur noch einstellige Werte erreicht – in der Nacht gibt es vielerorts sogar Frost.

Im Osten sorgt zudem starker Wind dafür, «dass die gefühlte Temperatur nur knapp um dem Gefrierpunkt liegt», sagte ein DWD-Meteorologe am Samstag in Offenbach. Dazu tummeln sich am Himmel viele Wolken, die ab Dienstag im Schwarzwald für Schnee sorgen. Im östlichen und südöstlichen Mittelgebirgsraum gibt es leichten Dauerfrost. Weiterlesen

Wechselhaftes Herbstwetter in Rheinland-Pfalz und Saarland

Offenbach (dpa/lrs) – In Rheinland-Pfalz und dem Saarland wird in den kommenden Tagen wechselhaftes Herbstwetter erwartet. Am Donnerstagvormittag wird es zunächst bewölkt bei gebietsweisen Schauern, ab dem Mittag ist allerdings mit Auflockerungen und nachlassendem Regen zu rechnen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Bei Höchstwerten zwischen sieben und zwölf Grad bleibt es ab dem Nachmittag meist trocken. In der Nacht zum Sonntag sinken die Temperaturen auf fünf bis zwei Grad. In der zweiten Nachthälfte zieht Regen auf. In der Pfalz gibt es örtlich Frost in Bodennähe. Weiterlesen

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