Vergangener Juli war weltweit einer der drei wärmsten

Reading (dpa) – Der vergangene Juli mit seinen extremen Hitzewellen ist weltweit einer der drei wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen. Der Monat sei nur wenig kühler als der Juli 2019 und marginal wärmer als der Juli 2016 gewesen, teilte der EU-Klimawandeldienst Copernicus am Montag mit.

Die Durchschnittstemperatur weltweit habe knapp 0,4 Grad über dem Zeitraum 1991 bis 2020 gelegen, den der Dienst als Referenzzeitraum zugrunde legt. Außerdem war der Juli in großen Teilen Europas deutlich trockener als durchschnittlich, was im Südwesten und Südosten zu Dürren führte. Auch in Südamerika, Zentralasien und Australien war es demnach trockener als üblich. Weiterlesen

Wissing macht sich weiter für Rheinvertiefung stark

Mainz (dpa) – Bundesverkehrsminister Volker Wissing sieht «einen deutlichen Bedarf, mehr Verkehr von der Straße auf Schienen und Wasserstraßen zu verlagern». Die geplante Rheinvertiefung sei «das Projekt aus dem Bundesverkehrswegeplan mit dem höchsten Kosten-Nutzen-Verhältnis», sagte der FDP-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Mainz.

«Wir müssen am Rhein punktuelle Engpässe beseitigen. Wir brauchen die Wasserstraße», betonte Wissing. Die Fertigstellung des «Riesenprojekts» werde bis Anfang der 2030er Jahre dauern. Die Investitionen betrügen rund 180 Millionen Euro, davon etwa 40 Prozent für ökologische Begleitmaßnahmen. Weiterlesen

Kein Regen und Temperaturen über 30 Grad erwartet

Offenbach (dpa/he) – In der neuen Woche bleibt in Rheinland-Pfalz und im Saarland mit Blick auf das Wetter vor allem eines aus: Regen. Stattdessen soll sich die trockene und warme Luft weiter erwärmen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) Montagfrüh mitteilte. Wegen der Trockenheit herrsche insbesondere in Südhessen eine hohe Waldbrandgefahr (Stufe 4-5). Weiterlesen

«Dramatischer» Eiswürfel-Mangel in Spanien

Madrid (dpa) – Mallorca-Besucher werden in Hotels, Restaurants und Bars möglicherweise bald auf Sangría verzichten müssen. Für das wohl beliebteste Sommergetränk Spaniens sind nämlich Eiswürfel unerlässlich – und die werden nicht nur auf der Ferieninsel im Mittelmeer, sondern im gesamten Urlaubsland immer knapper.

Die erhöhte Nachfrage aufgrund der Hitzewellen und die Steigerung der Produktions-, Lagerungs- und Transport-Preise führten zu einem Eiswürfelmangel, der immer gravierender wird. «Überall im Land mangelt es an Eiswürfeln», schrieb die Zeitung «El Mundo». Weiterlesen

Loreley-Trip – Binnenschiffer kämpfen mit Niedrigwasser

Klima
Von Jens Albes, dpa

St. Goarshausen (dpa) – Schiffsführer Daniel Cornelis Hartog blickt beim weltberühmten Loreley-Felsen von seinem Steuerhaus 14 Meter auf den Rhein hinunter: «Diese Kiesbank ist auch neu. Sonst fließt hier Wasser drüber.» Seit Wochen regnet es kaum, die Pegelstände sinken, Uferzonen fallen trocken, neue Inseln steigen auf.

Das Niedrigwasser beeinträchtigt bundesweit zunehmend die Binnenschifffahrt. Erinnerungen an 2018 werden wach: Damals haben bei extrem gesunkenen Pegelständen etwa Tankschiffe so wenig Kraftstoffe transportiert, dass manche Tankstellen zeitweise trockengefallen sind. Wird es 2022 noch schlimmer? Auch für die kommenden Tage sagt der Deutsche Wetterdienst nur wenig Regen im Hochsommer voraus. Im Zuge des Klimawandels erwarten Experten generell mehr Niedrigwasserphasen. Weiterlesen

Steigende Temperaturen und kein Regen in Sicht

Offenbach (dpa) – Hoch «Oscar» bringt zum Wochenstart wieder hochsommerliche Temperaturen mit teils über 30 Grad. «Viel gravierender aber ist die Tatsache, dass mit dem zu erwartenden Hochdruckwetter erneut kein Tropfen Regen fallen wird», teilte der Deutsche Wetterdienst am Sonntag in Offenbach mit.

Auch bei den Prognosen für die kommenden Tage sei kein nennenswerter Niederschlag in Sicht. Nicht nur die Landwirtschaft werde unter der anhaltenden Trockenheit weiter leiden, auch die Waldbrandgefahr werde in der kommenden Woche wieder zunehmen. Weiterlesen

Nach Überschwemmungen: Hunderte aus Death Valley evakuiert

Los Angeles (dpa) – Nach den heftigen Regenfällen und Überflutungen im Death Valley Nationalpark im US-Bundesstaat Kalifornien hat die Polizei Hunderte gestrandete Menschen aus dem «Tal des Todes» evakuiert.

«Dank der harten Arbeit der Straßenarbeiter konnten Besucher, die zuvor nicht in der Lage waren, die Hotels in der Region zu verlassen, nun vorsichtig mit Polizeibegleitung hinausfahren», teilte der Nationalpark am Samstag mit. Mit Helikoptern würden die abgelegenen Gebieten des Parks abgesucht, um sicherzustellen, dass dort keine liegengebliebenen Fahrzeuge mehr seien. Derzeit gebe es keine Berichte über Verletzte. Weiterlesen

Unwetter und Murenabgänge in Südtirol und Trentino

Bozen (dpa) – Heftige Unwetter und Murenabgänge haben Südtirol und das Trentino heimgesucht. Die Feuerwehren in den norditalienischen Urlaubsregionen waren zu Beginn des Wochenendes im Dauereinsatz.

211 Personen, darunter Urlauber und Einheimische, mussten allein im Fassatal in den Dolomiten die Nacht auf Samstag in einer Turnhalle verbringen. Weiterlesen

Drittes Todesopfer nach Blitzeinschlag vor dem Weißen Haus

Washington (dpa) – Nach dem Einschlag eines Blitzes in einem Park vor dem Weißen Haus in der US-Hauptstadt Washington gibt es ein drittes Todesopfer. Am Freitagnachmittag sei ein 29 Jahre alter Mann seinen Verletzungen erlegen, berichteten unter anderem der Sender CNN und die «Washington Post» unter Berufung auf die Polizei. Zuvor hatte die Polizei mitgeteilt, dass nach dem schweren Gewitter am Donnerstagabend zwei Menschen gestorben seien. Weiterlesen

Binnenschiffer kämpfen mit Niedrigwasser

St. Goarshausen (dpa) – Die Binnenschifffahrt kämpft zunehmend mit Niedrigwasser. Seit Wochen regnet es kaum, die Pegelstände der Flüsse sinken, Uferzonen fallen trocken, neue Inseln steigen auf. Weiterhin sagt der Deutsche Wetterdienst kaum Regen voraus. Fahrgastschiffe und Fähren können nicht mehr alle Anlegestellen anfahren und sehr viele Frachtschiffe nur noch zum Teil beladen werden, wie der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) in Duisburg mitteilte. Auf der Elbe könnten schon seit Wochen keine Frachter mehr verkehren. Weiterlesen

Viel Sonne und kein Regen in Rheinland-Pfalz und Saarland

Offenbach (dpa/lrs) – Zum Start in die Woche klettern die Temperaturen in Rheinland-Pfalz und im Saarland teils wieder über die Marke von 30 Grad. Niederschläge sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach vom Sonntag nicht in Sicht. Verantwortlich dafür ist Hoch «Oscar», das in den kommenden Tagen das Wetter bestimmt.

Für Montag sagen die Meteorologen Temperaturen zwischen 28 und 30 Grad voraus. Nur im höheren Bergland bleibt es demnach etwas kühler. In der Nacht zum Dienstag soll es auf 11 bis 15 Grad abkühlen; tagsüber werden dann Temperaturen bis zu 32 Grad erreicht.

 

 

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