Ministerium: Keine flächendeckende Gefährdung von Firmen im Ahrtal

Mainz (dpa/lrs) – Gut zehn Monate nach der Ahr-Flut mit 134 Toten und Tausenden verwüsteten Gebäuden befürchtet die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt kein größeres Firmensterben. In ihrem Ministerium gehe man nicht von einer flächendeckenden Problematik der Unternehmen im Ahrtal aus, sagte die Freidemokratin nach Angaben ihres Sprechers am Donnerstag im Mainzer Landtagsausschuss für Wirtschaft und Verkehr. Die genaue Zahl existenzbedrohter Firmen kenne die rot-grün-gelbe Landesregierung nicht, «da es weder eine Meldepflicht noch eine umfassende statistische Erfassung gibt». Weiterlesen

Keine flächendeckende Gefährdung von Firmen im Ahrtal

Mainz (dpa/lrs) – Gut zehn Monate nach der Ahr-Flut mit 134 Toten und Tausenden verwüsteten Gebäuden befürchtet die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt kein größeres Firmensterben. «Wir gehen im Moment trotz der schwierigen Gesamtlage nicht von einer flächendeckenden Gefährdung von Unternehmen aus», sagte die Freidemokratin laut Sprechvermerk am Donnerstag im Mainzer Landtagsausschuss für Wirtschaft und Verkehr. Die genaue Zahl existenzbedrohter Firmen kenne die rot-grün-gelbe Landesregierung nicht, «da es weder eine Meldepflicht noch eine umfassende statistische Erfassung gibt». Weiterlesen

Teilen Deutschlands drohen kräftige Gewitter

Offenbach (dpa) – In Teilen Deutschlands drohen am Donnerstag und Freitag kräftige Gewitter.

Im Emsland erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) schon am Donnerstagvormittag Schauer und Gewitter, im Westen und Nordwesten sowie im Schwarzwald und an den Alpen vor allem ab dem Nachmittag. Dort kann es auch Unwetter mit Starkregen von bis zu 40 Liter pro Quadratmeter, Sturm- oder Orkanböen bis um die 100 Kilometer pro Stunde und drei Zentimeter große Hagelkörner geben. Weiterlesen

Unwetter in Rheinland-Pfalz und dem Saarland erwartet

Offenbach (dpa/lhe) – Mit Unwettern müssen die Menschen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland im Laufe des Donnerstags rechnen. Der Deutsche Wetterdienst erwartet ab dem Nachmittag stellenweise heftigen Starkregen sowie schwere Sturmböen und auch Hagel. Nach einer kurzen Wetterberuhigung in der Nacht zum Freitag werde es erneut Gewitter mit heftigem Starkregen, Hagel sowie teils orkanartigen Böen geben, teilten die Meteorologen in Offenbach mit.

 

 

Extreme Unwetter 2021 trafen vor allem vier Bundesländer

Berlin (dpa) – Die Naturkatastrophen des vergangenen Jahres haben vor allem vier Bundesländer getroffen: Über neunzig Prozent der versicherten Schäden fielen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg an.

Das geht aus einer Auswertung des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor. In absoluten Zahlen verursachten das Sturmtief «Bernd», Hagel und andere Unwetter in diesen vier Ländern 11,4 Milliarden der bundesweit 12,7 Milliarden Euro Schäden. Für die Versicherer war 2021 damit das Jahr mit den bislang teuersten Naturkatastrophenschäden in Deutschland. Weiterlesen

Mehr als 2,9 Milliarden Euro Schäden durch Extremwetter

Mainz/Berlin (dpa/lrs) – Die Flutkatastrophe an der Ahr hat die von der Versicherungswirtschaft erfassten Unwetterschäden in Rheinland-Pfalz nach oben katapultiert. Das Ausmaß der Schadensmeldungen erreichte im vergangenen Jahr 2,976 Milliarden Euro, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Mittwoch in Berlin mitteilte. Ein Jahr zuvor waren es 100 Millionen. Rheinland-Pfalz liegt damit auf dem zweiten Platz der 16 Bundesländer, nach Nordrhein-Westfalen mit 5,5 Milliarden Euro. Weiterlesen

Letzte Ahrtal-Flutopfer verlassen Containerdorf bei Mendig

Mendig (dpa/lrs) – Nach der Nutzung eines Containerdorfs von fast 100 Flutopfern des Ahrtals bei Mendig in der Osteifel hat der Kreis Ahrweiler symbolisch die Schlüssel dafür zurückgegeben. Den letzten zehn Bewohnern konnte «ein Angebot für eine alternative Unterkunft gemacht werden», wie die Kreisverwaltung am Montag mitteilte. Weiterlesen

Neue Ahr-Brücken sollen an Hochwasser angepasst werden

Sinzig (dpa/lrs) – Nach der Zerstörung vieler Brücken bei der tödlichen Ahr-Flut sollen Neubauten besonders hochwasserangepasst errichtet werden. Straßenbrücken in der Zuständigkeit des Landes würden hier so bemessen, «dass sie einem Extremhochwasser sicher standhalten», teilte das rheinland-pfälzische Verkehrsministerium in Mainz der Deutschen Presse-Agentur mit.

Ihr Abflussquerschnitt solle ein Hochwasser durchlassen, das es statistisch nur alle 100 Jahre gebe – mit noch einem Meter Luft bis zur Brückenunterseite. Künftige Straßenbrücken sollen laut dem Ministerium zudem strömungsgünstig gebaut werden: «Erforderliche Pfeiler werden möglichst schmal und die Brückenunterflächen möglichst glatt ausgebildet. Auch die Brückengeländer sollen hydraulisch optimiert werden.» Weiterlesen

Feuerwehrführer forderte in Flutnacht Panzer an

Mainz (dpa/lrs) – Die Flutkatastrophe im Ahr-Ort Schuld ist Feuerwehrleiter Tobias Lussi nach eigenen Angaben am späten Abend des 14. Juli 2021 klar geworden. «Die Katastrophe ist erst greifbar geworden, als ich Panzer zur Rettung von Menschenleben angefordert habe und dies auch bewilligt wurde», sagte der 26-Jährige Berufsfeuerwehrmann am Freitag im Untersuchungsausschuss im Mainzer Landtag.

Er sei zunächst in der Ortsgemeinde Antweiler im Einsatz gewesen und erst gegen 22 Uhr in Schuld angekommen. Statt der üblichen 10 bis 15 Minuten habe seine Feuerwehr-Einheit für diesen Weg etwa drei Stunden gebraucht. Weiterlesen

Provisorische Feuerwehrhäuser an der Ahr: U-Ausschuss

Mainz/Bad Neuenahr-Ahrweiler (dpa/lrs) – Während sich der Untersuchungsausschuss im Mainzer Landtag weiterhin mit der Ahr-Flut befasst, entstehen in der teils zerstörten Region mehr und mehr provisorische Feuerwehrhäuser. In der Flutnacht im Juli 2021 mit 134 Toten in dem Flusstal waren im Kreis Ahrweiler 15 Feuerwehrgebäude beschädigt oder zerstört worden, wie das rheinland-pfälzische Innenministerium der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Der Untersuchungsausschuss in Mainz beschäftigt sich an diesem Freitag (9.30 Uhr) mit der stark flutgeschädigten Verbandsgemeinde Adenau. Zehn Bürgermeister und Feuerwehrleute aus der Verbandsgemeinde und mehreren teils schwer zerstörten Ortsgemeinden sind als Zeugen geladen. Zu ihnen gehören der Ortsbürgermeister Helmut Lussi aus dem stark zerstörten Dorf Schuld sowie Verbandsbürgermeister Guido Nisius (CDU). Weiterlesen

«Viele sind traumatisiert»: Größere Demo von Ahr-Flutopfern

Bad Neuenahr-Ahrweiler (dpa) – Rund zehn Monate nach dem tödlichen Hochwasser im Ahrtal haben etwa 150 bis 200 Demonstranten an der ersten größeren Kundgebung von Flutopfern teilgenommen. Sie kritisierten unter anderem die oft sehr schleppende Auszahlung von Geld aus dem Wiederaufbaufonds von Bund und Ländern für Flutopfer mit beschädigten oder zerstörten Häusern. Viele Anwohner seien «wütend, traurig, enttäuscht und schockiert», heißt es im Aufruf von «Ahrtal – Wir stehen auf», einem Zusammenschluss von rund 80 Betroffenen, für den Demonstrationszug am Donnerstag in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Manche Teilnehmer pfiffen laut und trugen Transparente, auf denen es beispielsweise hieß: «Wir leben in Ruinen» und «Wir stehen auf – vergesst uns nicht». Weiterlesen

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