Rund 90 Corona-Impfungen – Ermittlung gegen Massen-Impfling

Dresden/Magdeburg (dpa) – Fast 90 Mal soll sich ein 60-Jähriger aus Magdeburg seit Sommer 2021 in sächsischen Impfzentren gegen Corona impfen lassen haben.

Er steht unter dem Verdacht, Impfausweise gefälscht und dann an Dritte weiterverkauft zu haben. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen unbefugten Ausstellens von Impfausweisen und Urkundenfälschung, wie eine Sprecherin der Polizeidirektion Leipzig am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Im Impfzentrum Eilenburg war ihr zufolge Anfang März Schluss, als der Mann wiederkannt wurde. «Es gab Ungereimtheiten, er war schon am Vortag zum Impfen dort.» Bei ihm wurden mehrere Blanko-Impfausweise und seine Krankenkarte sichergestellt sowie ein Strafverfahren eingeleitet. «Er wurde aber nicht festgenommen.» Weiterlesen

15-Jähriger fährt mit Kleinbus zu Fast-Food-Restaurant

Saarlouis (dpa) – Ein 15-Jähriger hat sich im Saarland hinter das Steuer eines Kleinbusses gesetzt und ist damit unter anderem zu einem Fast-Food-Restaurant gefahren. Mit der Verpflegung im Wagen war der Teenager am Sonntagabend in Saarlouis gemeinsam mit einem 14-Jährigen auf der A620 in Richtung Luxemburg unterwegs, wie die Polizei in der Nacht zu Montag mitteilte. Zunächst war unklar, wie die beiden Bewohner einer Jugendhilfeeinrichtung an den Schlüssel des Transporters gekommen waren. Ein anderer Autofahrer hatte den jungen Fahrer der Polizei gemeldet, weil er ihm in einer Einbahnstraße in Bous entgegengekommen war. Polizisten lotsten die Jugendlichen von der Autobahn. Gegen den Teenager läuft nun unter anderem ein Verfahren wegen des Verdachts auf Fahren ohne Führerschein.

 

Mann fängt Tauben und wärmt sie unter seiner Jacke

Frankenthal (dpa/lrs) – Kurioser Polizeieinsatz im pfälzischen Frankenthal: Ein Mann hat auf dem Rathausplatz der Stadt am Samstagmittag Straßentauben gefüttert, sie gefangen und unter seine Jacke gesteckt. Der 25-Jährige habe gegenüber den Beamten angegeben, er wolle die durchgefrorenen Tiere nur aufwärmen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er habe die drei Tauben dann im Beisein der Beamten freigelassen. Eine strafrechtliche Bewertung des Verhaltens dauert laut Mitteilung an.

 

 

Zwei Familien in Wildpark eingesperrt

Ludwigshafen (dpa/lrs) – Länger als geplant hat der Besuch eines Wildparks für zwei Frauen und ihre Kinder im Ludwigshafener Stadtteil Rheingönheim gedauert: Polizeiangaben zufolge wurden eine 30-Jährige aus Kassel und eine 39-Jährige aus Mutterstadt mit ihren jeweiligen Kindern versehentlich in dem Park eingeschlossen. Nachdem die Frauen die Polizei gerufen hatten, wurden die Familien kurze Zeit später von einem Mitarbeiter des Parks befreit, hieß es am Sonntag.

 

 

 

13-Jähriger fährt Wagen des Vaters gegen Mauer

Edenkoben (dpa/lrs) – Zwei Kinder haben in der Pfalz mit einem Auto einen Unfall verursacht – und damit dem Halter des Wagens ein Ermittlungsverfahren eingebrockt. Die beiden 11 und 13 Jahre alten Jungen hatten nach Angaben der Polizei vom Sonntag in Edenkoben (Landkreis Südliche Weinstraße) dem Vater des 13-Jährigen unbemerkt die Wagenschlüssel stibitzt. Weiterlesen

Mann fährt ohne Führerschein zur Polizeiwache

Kaiserslautern (dpa/lrs) – Ohne Führerschein ist in Kaiserslautern ein Mann mit seinem Auto ausgerechnet zu einer Wache der Autobahnpolizei gefahren. Er wollte sich dort die sichergestellten Schlüssel seines Zweitwagens abholen, wie die Polizei am Freitag berichtete. Die Polizisten wollten daher den Führerschein des 29-Jährigen. Dieser zeigte ihnen aber lediglich ein Foto der Fahrerlaubnis auf dem Handy. Bei einer Überprüfung kam heraus, dass der Mann seinen Führschein bereits abgeben musste. Weiterlesen

Streit um Mini-Schwein in Wohnung landet vor Gericht

Hannover (dpai) – Weil ein Mann ein Mini-Schwein in seiner Mietwohnung in Hannover hält, wollte seine Vermieterin ihn per Räumungsklage loswerden. Mit dem Fall beschäftigte sich am Donnerstag die Zivilabteilung des Amtsgerichts der niedersächsischen Landeshauptstadt.

Vergleich nach kurzer Verhandlung 

Der Rechtsstreit endete nach kurzer Verhandlung mit einem Vergleich. Der 38-Jährige erklärte sich bereit, spätestens Ende August die 35-Quadratmeter-Wohnung samt seinem Schwein namens Bruce zu räumen. Zudem muss er 60 Prozent der Kosten des Verfahrens tragen, die Klägerin 40 Prozent. Der Streitwert lag bei 5100 Euro – dies waren zwölf Netto-Kaltmieten. Weiterlesen

Streifenwagen geht bei Verfolgungsjagd kaputt

Heßheim/Frankenthal (dpa/lrs) – Bei einer Verfolgungsjagd haben Polizisten bei Frankenthal in der Pfalz ihren Streifenwagen so schwer beschädigt, dass sie nicht weiterfahren konnten. Die Beamten waren am Samstag nahe Heßheim hinter einem Moto-Cross-Fahrer her, der vor einer Kontrolle geflüchtet war, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Weiterlesen

Falscher Polizist ergaunert 10 Euro von Kind

St. Ingbert (dpa/lrs) – Ein als Polizist verkleideter Mann hat Geld von einem elf Jahre alten Jungen in St. Ingbert (Saarpfalz-Kreis) ergaunert. Der falsche Polizist habe den Jungen am frühen Freitagnachmittag angesprochen, weil er mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg gefahren sei, und eine Strafgebühr von zehn Euro gefordert. Das Kind habe ihm das Geld gegeben. Wie die Polizei mitteilte, floh der Mann daraufhin mit einem blauen E-Bike. Der Flüchtige habe «uniformähnliche blaue Kleidung» mit der Aufschrift «Polizei» getragen und bei der Tat einen angeblichen Dienstausweis gezeigt. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 06894-1090 zu melden.

 

Feuerwehreinsatz wegen lauten Schnarchens in Dresden

Dresden (dpa) – Das laute Schnarchen eines Mannes hat in der Nacht zum Freitag einen Feuerwehreinsatz in Dresden ausgelöst. Über den Notruf wurde der Einsatzzentrale ein Mann in Gefahr gemeldet, wie die Feuerwehr mitteilte.

Demnach sei der Betroffene Epileptiker und man höre nur sehr lautes Schnarchen.

Mithilfe von Spezialwerkzeug gelang es den Einsatzkräften, die Wohnung der betroffenen Person zu betreten. Dort fanden sie einen ruhig schlafenden Mann, der sich zu keiner Zeit in Gefahr befunden hatte. Durch den Lärm im Treppenhaus vermuteten einige Nachbarn allerdings einen Einbruch und riefen wiederum die Polizei. Das Missverständnis konnte schnell geklärt werden.

 

 

US-Armee weckt Menschen mit Schüssen am Mittwochmorgen

Mainz (dpa) – Die US-Armee hat am Mittwoch mehrere Menschen in Mainz aufgeschreckt und für einen Polizeieinsatz gesorgt. Anwohner hätten am frühen Morgen Schüsse gehört und die Einsatzkräfte alarmiert, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Mit neun Streifenwagen habe man daraufhin ein angrenzendes Waldgebiet durchsucht. Vor einem Übungsgelände der amerikanischen Streitkräfte seien die Beamten dann auf vier Militärpolizisten getroffen. Die Schüsse seien Teil einer Übung gewesen, hätten die Angehörigen der US-Armee erklärt. Laut einem Sprecher der Mainzer Polizei ist es in der dortigen Umgebung eigentlich völlig normal, tagsüber Schüsse zu hören. Gegen 4.00 Uhr morgens sei das hingegen ungewöhnlich.

 

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