Waldbesitzer fordern Hilfe für Waldumbau

Berlin/Magdeburg (dpa) – Waldbesitzer fordern beim Umbau der Wälder zu mehr Widerstandsfähigkeit gegen den Klimawandel Unterstützung und klare Vorgaben der Politik.

Seit 2018 seien bereits über 400.000 Hektar Waldfläche durch die Folgewirkungen zunehmender Temperaturen und Trockenheit zerstört worden, sagte der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW), Andreas Bitter. «Die Zeit drängt, die Bundesregierung muss handeln. Die Finanzierung der Anpassung des Waldes an den Klimawandel muss zügig umgesetzt werden, sonst ist es spät», sagte Bitter vor einer Sondersitzung der Agrarminister an diesem Montag. Weiterlesen

Landwirtschaft besorgt – wo bleibt der Regen?

Klima
Von Elmar Stephan, dpa 

Hannover (dpa) – Die seit Wochen in vielen Regionen ausbleibenden Niederschläge stellen die Landwirtschaft vielerorts vor Probleme.

Die oberflächennahen Bodenschichten im Norden Deutschlands und am Rhein entlang seien auch wegen der jüngst sehr warmen Temperaturen derzeit trockener als im langjährigen Durchschnitt, sagt Andreas Brömser, Agrarmeteorologe beim Deutschen Wetterdienst in Offenbach: «Im Westen und in der Nordosthälfte ist es deutlich trockener als üblich.» Andererseits sei die Bodenfeuchte im Süden und Südosten relativ normal, im Alpenbereich sogar nasser als üblich. Im Norden habe es in den vergangenen drei bis vier Wochen relativ wenig geregnet. Weiterlesen

Landwirtschaft besorgt – wo bleibt der Regen?

Hannover (dpa) – Die seit Wochen in vielen Regionen ausbleibenden Niederschläge stellen die Landwirtschaft vielerorts vor Probleme.

Die oberflächennahen Bodenschichten im Norden Deutschlands und am Rhein entlang seien auch wegen der jüngst sehr warmen Temperaturen derzeit trockener als im langjährigen Durchschnitt, sagt Andreas Brömser, Weiterlesen

Umweltorganisationen: Mehr Klima-Ehrgeiz von Kanzler Scholz

Berlin (dpa) – Vor einer Reihe wichtiger Treffen der G7-Staatengruppe fordern große deutsche Umweltorganisationen von Kanzler Olaf Scholz (SPD) mehr Ehrgeiz beim Klimaschutz.

«Wir wenden uns heute an Sie mit der dringenden Bitte, den Gipfel dafür zu nutzen, die Klimaschutz-Anstrengungen der Industrienationen sowie deren Unterstützung verwundbarer Länder bei der Bewältigung von Klimawandelfolgen noch ambitionierter als bisher voranzutreiben», schreiben die Absender mit Blick auf den G7-Gipfel Ende Juni im bayerischen Elmau. Weiterlesen

Klima als Beruf: Fachkräftemangel trotz Fridays for Future

Arbeitswelt
Von Marco Krefting, dpa 

Offenburg (dpa) – Thomas Herdt klingt ganz entspannt: «Im Grunde müssen wir uns keine Gedanken machen, dass wir einen Job kriegen», sagt der 21-Jährige. «Maschinenbauer haben es schwerer, ein Praktikum oder eine Stelle zu finden.»

Er studiert am Institut für nachhaltige Energiesysteme der Hochschule Offenburg. Seine Kommilitonen Johannes Weber (26) und Simon Schmitz (24) haben beide Ausbildungen im Bereich Elektro beziehungsweise Gebäudeplanung gemacht, bevor sie mit dem Studium angefangen haben. Damit sei er noch besser aufgestellt, sagt Schmitz. Auch wenn er keine Sorgen habe: «Jobchancen gibt es genug.» Weiterlesen

EU-Entwurf: 195 Milliarden für Energie-Unabhängigkeit

Brüssel (dpa) – Die Europäische Union muss nach Analysen der EU-Kommission in den nächsten fünf Jahren zusätzlich 195 Milliarden Euro investieren, um von russischer Energie loszukommen.

Mitte nächster Woche wird die Brüsseler Behörde voraussichtlich ihren Plan vorstellen, um die EU langfristig ohne fossile Brennstoffe aus Russland mit Energie zu versorgen. Dafür will die Kommission ehrgeizigere Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien und beim Energiesparen setzen. Das geht aus einem Entwurf hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Der Text kann sich noch ändern. Weiterlesen

UN-Bericht: Zahl an Dürren um 29 Prozent seit 2000

Dürren gab es schon immer – das weiß bereits die Bibel zu berichten. Doch der Klimawandel verschärft die Situation. Welche Auswirkungen das für Millionen Menschen hat, beschreibt ein UN-Bericht.

Abidjan (dpa) – Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl und Dauer von Dürreperioden global gesehen um 29 Prozent gestiegen. Das geht aus dem UN-Dürrebericht hervor, der am Mittwoch auf der 15. Weltbodenkonferenz im westafrikanischen Abidjan, der ehemaligen Hauptstadt und heutigen Wirtschaftsmetropole der Elfenbeinküste, vorgestellt wurde. Und die Klimaerwärmung dürfte die Situation in vielen Regionen der Welt noch verschärfen. Der wirtschaftliche Schaden durch Dürren wird in dem Bericht allein für die Jahre von 1998 bis 2017 mit rund 124 Milliarden Dollar (117 Milliarden Euro) beziffert. Weiterlesen

Lemke: Keine Abstriche beim Klimaschutz wegen Ukraine-Krieg

Berlin (dpa) – Bundesumweltministerin Steffi Lemke hat vor der Konferenz mit ihren Länderkollegen vor Abstrichen beim Klimaschutz wegen der Folgen des Ukraine-Kriegs gewarnt.

«Trotz des Kriegs in der Ukraine dürfen wir die Klimakrise und die Krise des Artenaussterbens nicht aus den Augen verlieren», sagte die Grünen-Politikerin der «Augsburger Allgemeinen». «Die derzeit immer länger werdende Trockenperiode in Deutschland macht mehr als deutlich, dass wir uns um alle aktuellen Krisen intensiv kümmern müssen», betonte sie vor der in Wilhelmshaven beginnenden Umweltministerkonferenz. Weiterlesen

Weniger Bio: Kunden achten beim Einkauf stärker aufs Geld

Berlin (dpa) – Viele Deutsche sparen sich wegen der hohen Inflation die Bio-Lebensmittel. Bioläden und Bio-Supermärkte verkauften in den ersten drei Monaten dieses Jahres deutlich weniger Ware als im Vorjahreszeitraum, wie der Bundesverband Naturkost Naturwaren der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Im Schnitt lagen die Tagesumsätze demnach im Januar knapp zehn Prozent niedriger, im März schon mehr als 18 Prozent. Ähnlich sei die Tendenz im Bio-Großhandel. Zahlen zur verkauften Menge lagen nicht vor. Weiterlesen

EU-Kommission will Plan für Solarenergie-Ausbau vorlegen

Brüssel (dpa) – EU-Länder sollen den Ausbau von Solarenergie nach dem Willen der EU-Kommission dringend beschleunigen. In einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Entwurf präsentiert die Behörde eine europäische Solardach-Initiative, um bestehende und neue Gebäude mit Photovoltaikanlagen auszustatten.

«Solarstrom und -wärme sind der Schlüssel, um die Abhängigkeit der EU von russischem Gas abzubauen», heißt es darin. Aus dem EU-Parlament kommt bereits Kritik, weil die Strategie nicht verpflichtend ist. Der Entwurf kann sich noch ändern. Weiterlesen

1,5-Grad-Schwelle könnte bis 2026 überschritten werden

Genf (dpa) – Die globale Durchschnittstemperatur eines Jahres könnte bis 2026 erstmals mehr als 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau liegen.

So liege die Wahrscheinlichkeit, dass im Fünf-Jahres-Zeitraum 2022 bis 2026 mindestens ein Jahr eine Temperatur von über 1,5 Grad erreiche, bei fast 50 Prozent, berichtete die Weltwetterorganisation (WMO) in Genf. Das heißt aber nicht, dass die 1,5-Grad-Marke in diesem Fall dauerhaft überschritten wird, in den Folgejahren könne der Wert auch wieder niedriger liegen, so die WMO. Im Schnitt rechnen Experten für die kommenden Jahre aber mit weiter steigenden Temperaturen. Weiterlesen

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