Wanderer gehen an Weinbergen vorbei.

Weininstitut: Nasskaltes Wetter könnte dem Jahrgang schaden

Bodenheim. Nasskaltes Wetter im Frühjahr könnte nach Einschätzung des Deutschen Weininstitut (DWI) negative Folgen auf den Ertrag des aktuellen Jahrgangs haben. „Das diesjährige April-Wetter hat für enorme Gegensätze gesorgt, und der Mai war bisher historisch nass“, sagte Institutssprecher Frank R. Schulz in Bodenheim der Deutschen Presse-Agentur. Weiterlesen

Feuerwehrleute reinigen mit Wasserschläuchen Straßen von Schlamm.

Wasserstände an Mosel und Saar sollen bis Dienstag fallen

Mainz. Die Wasserstände an Mosel, Saar und Sauer werden voraussichtlich bis Dienstagvormittag weiter fallen. Das teilte das Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz am Montag mit. „Für Dienstag werden im französischen Moseleinzugsgebiet sowie an der Saar wieder höhere Regenmengen vorhergesagt“, hieß es weiter. Weiterlesen

Eine große Wasserfontaine in einem Flutgebiet.

Vollgelaufene Keller in der Südeifel

Mainz/Trier. In der Hochwasserlage in Rheinland-Pfalz hat es am Sonntagabend einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk in Auw an der Kyll in der Südeifel gegeben. In mehreren Häusern seien die Keller vollgelaufen, sagte ein Polizeisprecher in Trier. Weiterlesen

Ein Strommast vor blauem Himmel.

Erster Schritt zum gemeinsamen Stromnetz 2045

Mainz. Mehr Wärmepumpen, mehr Elektromobilität, kommunale Wärmeplanung und veränderte Industrieprozesse: Sowohl die Erzeugung als auch der Bedarf an Energie dürften sich in den kommenden Jahren gravierend verändern. Damit trotz aller Herausforderungen eine sichere Versorgung gewährleistet werden kann, braucht es reichlich Planung, Kalkulationen und voraussichtlich Optimierungen an der Infrastruktur.In Rheinland-Pfalz soll das möglichst abgestimmt gelingen. Dafür hat das Klimaschutz- und Energieministerium mit dem Strom-Übertragungsnetzbetreiber Amprion eine Reihe von Akteuren aus der Wirtschaft, der Industrie und den Kommunen an einen Tisch geholt. Die CDU-Opposition drängt aufs Tempo. Weiterlesen

Wolken ziehen über den Mainzer Dom hinweg.

April in Rheinland-Pfalz war zu warm

Mainz/Offenbach. Der April in Rheinland-Pfalz war in diesem Jahr deutlich zu warm. Die Mitteltemperatur von 10 Grad Celsius lag 2,2 Grad über dem Mittelwert der Jahre 1961 bis 1990 (7,8 Grad), wie der DWD am Montag mitteilte. Mit rund 60 Litern pro Quadratmeter fiel demnach in etwa so viel Regen wie üblich (57 Liter pro Quadratmeter). Weiterlesen

Ungewöhnlich warmer März in Rheinland-Pfalz

Offenbach. Das Wetter in Rheinland-Pfalz war in diesem März außergewöhnlich mild. Das Temperaturmittel lag bei 8,0 Grad und damit deutlich über dem Wert der international gültigen Referenzperiode von 1961 bis 1990 von 4,2 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag in Offenbach mitteilte. Weiterlesen

Wolken ziehen über den Mainzer Dom hinweg.

„Earth Hour“: Zeichen für Klimaschutz auch in RLP und im Saarland

Mainz/Saarbrücken. Am Mainzer Dom und an vielen anderen Kirchen, Schlössern und Sehenswürdigkeiten in Rheinland-Pfalz und dem Saarland gehen an diesem Samstagabend (23. März) für eine Stunde die Lichter aus. Die Umweltorganisation WWF ruft weltweit wieder zur „Earth Hour“ („Stunde der Erde“) auf und möchte damit ein Zeichen für den Klima- und Umweltschutz sowie eine starke Demokratie setzen, wie es in einem Aufruf zur Aktion heißt. Dazu aufgerufen sind ab 20.30 Uhr weltweit Kommunen, Unternehmen und Privatleute. Weiterlesen

Drittwärmster und einer der nassesten Winter seit 1881

Offenbach. Auch der diesjährige Winter in Deutschland ist Meteorologen zufolge deutlich zu warm gewesen. Statt kaltem Winterwetter „bereitete sich die Natur auf den Frühling vor“, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch in Offenbach mitteilte. Damit sei es der 13. milde Winter in Folge und der drittwärmste sowie einer der nassesten seit 1881. Der DWD bezieht seine vorläufige Bilanz auf die ersten Auswertungen der bundesweit rund 2000 Messstationen. Weiterlesen

Anträge auf Heizungsförderung bei KfW ab sofort möglich

 

Frankfurt/Main. Hausbesitzer, die auf klimafreundlichere Heizungen umsteigen wollen, können ab heute Anträge bei der Förderbank KfW stellen. Zunächst gilt das nur für Eigentümer von Einfamilienhäusern, die diese selbst bewohnen.

Am Morgen kam es bei der Registrierung auf dem KfW-Portal zu Wartezeiten, weil der Andrang offensichtlich groß war. „Vor Ihnen im Warteraum sind: 529 Personen. Der Warteraum wurde angehalten“, hieß es auf der Webseite. Die Antragstellung begann um 8.00 Uhr.

Hintergrund der neuen Förderungen ist das Heizungsgesetz der Ampel-Koalition, das seit dem 1. Januar gilt. Hauseigentümer können bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten beantragen. So gibt es für den Einbau einer als klimafreundlich geltenden Heizung wie einer Wärmepumpe eine Grundförderung von 30 Prozent. Dazu können Boni gezahlt werden, wenn das Haus selbst genutzt und eine bestimmte Gehaltsgrenze unterschritten wird. Voraussetzung ist außerdem ein Vertrag mit einem Fachunternehmen.

Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Funktionierende Heizungen können weiterbetrieben werden

Über das Heizungsgesetz hatte es monatelang erbitterten Streit gegeben. Generell gilt: Funktionierende Heizungen können weiterbetrieben werden. Das gilt auch, wenn eine Heizung kaputtgeht, aber noch repariert werden kann. Vorgeschrieben ist seit 1. Januar, dass Neubauten in Neubaugebieten eine Heizung mit 65 Prozent erneuerbaren Energien haben muss. Das ist in vielen Fällen eine Wärmepumpe.

Die Bundesregierung will mit der Reform für mehr Klimaschutz die Wärmewende im Gebäudebereich voranbringen und Verbraucher vor Preissprüngen bei Öl und Gas schützen, wenn die CO2-Preise in den kommenden Jahren steigen. (dpa)

Mehr Geld in deutsche Klima- und Zukunftsprojekte

Geld wurde unter anderem für neue Züge für die S-Bahn München bereitgestellt. (Foto: Peter Kneffel/dpa)

Brüssel. Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat 2023 in Deutschland mehr investiert als in den Vorjahren. 8,6 Milliarden Euro stellte die EU-Förderbank im vergangenen Jahr für Projekte in der Bundesrepublik bereit, wie sie mitteilte. Mit 65 Prozent der Kredite floss den Angaben nach das meiste Geld in Klimaprojekte. 30 Prozent der Finanzierungen entfielen auf innovative Technologien. 2022 hatte die Bank in Deutschland Projekte im Wert von 6,6 Milliarden Euro gefördert (2021: 5,5 Mrd Euro). Weiterlesen

Klimaschutzgesetz soll angepasst werden

Saarbrücken (dpa/lrs). Weil die Energie- und Kohlenstoffdioxid-Bilanz im Saarland falsch berechnet worden ist, will das Umweltministerium nun die Ziele des Klimaschutzgesetzes überprüfen. Weiterlesen

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