Tag der Naturheilkunde am 11. Oktober 2014

Jahresmotto 2014: Der Natur und dem Leben vertrauen

Der Deutsche Naturheilbund wirkt mit dem diesjährigen Leitthema „Der Natur und dem Leben vertrauen“ einem Trend entgegen, der das Vertrauen in die Fähigkeit der Selbstregulation immer mehr infrage stellt. Das Streben der Menschen, die Natur ständig verbessern zu wollen, lässt oft das Vertrauen in ihre Selbstregulationskraft schwinden; doch die Augenblickserfolge, die anfangs Hoffnung in die künstlichen Eingriffe wecken, müssen häufig korrigiert werden. Das Vertrauen in die naturgemäße Heilkunde dagegen beruht auf Erfahrungen, die seit Menschengedenken tief verwurzelt sind und deren medizinische Wirksamkeit durch Nachforschungen zunehmend bestätigt wird.
Viele unserer Krankheiten entstehen aus dem Nichtbeachten von Ursache und Wirkung, aus Unbekümmertheit und der Hoffnung, im Notfall die „richtige“ Medizin zu bekommen und gegebenenfalls aus dem sozialen Netzwerk versorgt zu werden. Gesundheit geht anders: Der Natur zu vertrauen setzt voraus, ihre Regeln zu beachten und selbst die Verantwortung zu übernehmen. Ein naturheilkundiger Arzt oder Therapeut sieht seine Aufgabe darin, nach der Ursache einer Erkrankung zu suchen, die natürlichen Heilkräfte im Patienten zu unterstützen und ihn auf seinem Heilungsweg zu begleiten.

Das Potenzial der Naturheilkunde, ihre seriösen Therapien und ihre wissenschaftlich bestätigte Wirksamkeit gewinnen im Streben nach einer stabilen Gesundheit eine herausragende Bedeutung. Ein Kulturerbe wie die Naturheilkunde zu bewahren, zu nutzen und zu verteidigen motiviert immer wieder von Neuem, sich beruflich wie ehrenamtlich nach Kräften dafür einzusetzen.

Willy Hauser, unser engagierter Präsident, ruft im Hinblick auf die Aktionstage auf: Besuchen Sie die Veranstaltungen Ihres Naturheilvereins, Sie werden die einfachen Grundwahrheiten der Naturheilkunde immer wieder bestätigt finden. Machen Sie die beglückende Erfahrung, sich der Natur und dem Leben zu öffnen und anzuvertrauen. Es ist nie zu spät! Quelle: Deutscher Naturheilbund e.V.

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