Stiftung Gertrud Hontheim unterstützt behinderte Menschen

Daun. Damit ein körperlich behinderter Schüler, der das Geschwister-Scholl- Gymnasium in Daun besucht, mit und in seiner Klasse unterrichtet werden kann, wurde aus Mitteln der „Stiftung Gertrud Hontheim“ eine interaktive Tafel beschafft. Der Schüler kann über die Tafel seine am Computer erstellten Hausaufgaben der Klasse präsentieren, Geometrieaufgaben bearbeiten und erläutern. Schüler und Lehrer sind begeistert von den technischen Möglichkeiten und freuen sich über diese Einrichtung. 
Die im Jahre 1995 aufgrund eines Vermächtnisses der Frau Gertrud Hontheim  gegründete Stiftung hat den Zweck, körperlich und geistig behinderte Menschen mit Wohnsitz in der Stadt Daun und dem Landkreis  finanziell zu unterstützen. Gefördert werden z. B. therapeutische Maßnahmen, die behindertengerechte Ausstattung von Fahrzeugen und häuslichen Einrichtungen. Die Stiftungsmittel werden nachrangig bewilligt, d. h. eine Hilfe kommt dann in Frage, wenn Sozialleistungsträger, wie Kranken- und Pflegekassen oder das Sozialamt, nicht oder nicht umfassend helfen können. Über gestellte Anträge entscheidet der neunköpfige Vorstand, dessen Mitglieder überwiegend durch den Stadtrat für eine Legislaturperiode gewählt sind. Die Geschäftsführung liegt bei der Verbandsgemeindeverwaltung Daun, die als Ansprechpartner fungiert. Seit ihrer Gründung im Jahr 1995 hat die Stiftung über 40 Projekte mit einem Volumen von etwa 120.000 € gefördert. Infobroschüren zur Stiftung liegen in der VG-Verwaltung sowie in den Arztpraxen aus. 

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