In Memoriam Gudrun Hüls-Beth

Kröv. Die bekannte Heimatforscherin und Künstlerin Gudrun Hüls-Beth aus Kröv ist tot. Sie starb nach einer schweren Erkrankung im Alter von 85 Jahren.

gudrun_huels_beth_58_16Ihre Liebe galt der Geschichte ihres  Heimatortes Kröv. Ihr Tod hat dort eine tiefe Lücke in der Kulturscene ihrer moselländischen Heimat hinderlassen.  Über den Weinort Kröv, über die Geschichte des „ Kröver Reiches“ und sein Internationales Trachtentreffen hat sie ungezählte Publikationen veröffentlicht. Über 40 Jahre wirkte sie als pädagogische Leiterin der Volkshochschule Kröv-Bausendorf, leitete selbst verschiedene Kurse als Dozentin, ehe sie 2014 aus diesem Amt ausgeschieden ist. Lange Jahre war sie im Gemeinderat Kröv, dort als 2. Beigeordnete, 14 Jahre im Verbandsgemeinde Kröv-Bausendorf und im Kreistag. Große Verdienste erwarb sich die Verstorbene bei der Pflege und dem Erhalt der moselländischen Mundart. 28 Jahre moderierte sie die moselländischen Mundarttage in Kröv.

Auf künstlerischer Ebene tragen viele Werke den Namen der Verstorbenen. Wie das Relief an der St. Remigius-Schule in Kröv, die „Mutter Gottes“ in der Bergkapelle Kröv, die Steinplatte an der „vergessenen Kapelle im Neuenberg“, die Zeugen ihres Schaffens sind.

Für all ihr Engagement wurden ihr zahlreiche Ehrungen zuteil. Gudrun Hüls-Beth war Ehrenbürgerin ihres Heimatortes Kröv und Trägerin der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz. Für ihren Einsatz für die Allgemeinheit erhielt sie im Jahre 2008 das Bundesverdienstkreuz am Bande.

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