Brutaler geht’s nicht! Schwan in Traben-Trarbach von perversem Tierschänder abgeschlachtet. Stadtbürgermeister bittet um Mithilfe zur Aufklärung.

Traben-Trarbach/Mosel. Schwäne sind in der Regel beliebte Tiere, bekannt wegen ihrer Monogamie. Sie bleiben lebenslang mit demselben Partner zusammen und beziehen jedes Jahr dasselbe Nest. Vor Beginn der Brutzeit reparieren sie ihr Nest und polstern es mit frischem Material aus. Dabei helfen sie sich gegenseitig. Nach dem Schlüpfen der Jungen kümmern sich beide Partner um deren Aufzucht.

Im Bereich der Stadt Traben-Trarbach wurde nun ein Schwan brutal abgeschlachtet, und ihm dann die Brust herausgeschnitten. Den Kadaver ließ man in der Mosel treiben.

Die Redaktion der Eifel-Mosel-Zeitung hat mehrere Bilder dieser Schandtat erhalten. Nach langer Diskussion haben wir uns entschieden, eines der Bilder dieser verabscheuenswürdigen Tat zu veröffentlichen, um die Bevölkerung für dieses Thema zu sensibilisieren.

Solche Fälle häufen sich leider immer wieder im Bereich der Mosel. Bereits seit 2018 machen Meldungen über das Abschlachten von Schwänen im Bereich der Mittelmosel immer wieder die Runde. Im Herbst 2018 wurden fünf Schwäne an der Mittelmosel und einer an der Obermosel auf  ähnliche Art getötet. Die Tötungsserie setzte sich 2019 fort. Die Polizei geht seitdem von einem Serientäter aus. Damals wurde jeweils der Kopf der Tiere mit einem Messer abgeschnitten und das Brustmuskelfleisch abgetrennt. Das Abschlachten dieses Schwans in Traben-Trarbach wurde der Polizei zur Anzeige gebracht.

Traben-Trarbachs Bürgermeister Patrice-Christian-Roger Langer hofft, dass vielleicht aus der Bevölkerung Hinweise zu den/dem Täter(n) gemacht werden können. Wer etwas im Zusammenhang mit der Tötung des Schwans beobachtet hat, soll dies bitte direkt per Mail mitteilen an stadtbuergermeister@traben-trarbach.de.

Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tötung des Schwanes können zudem auch der Kriminalinspektion Wittlich gemeldet werden, Tel. 06571/95000.

Die Hinweise werden streng vertraulich behandelt. Zur Ergreifung des Täters wurde eine Belohnung in Höhe von 200 Euro ausgelobt.

 

 

 

 

 

 

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