Bilanz des Kontrolltags sicher.mobil.leben – Beanstandungsquote bei knapp zehn Prozent

Polizeibeamtin an einer Kontrollstelle überprüft Ausweispapiere

Zur Stärkung der Verkehrssicherheit, mit dem Ziel der Reduzierung von Opfern im Straßenverkehr, führen die Polizeibehörden der Länder unter dem Motto „sicher.mobil.leben“ seit 2018 länderübergreifend Aktions- und Kontrolltage zu ausgewählten Schwerpunktthemen durch. Das diesjährige Motto lautete „Fahrtüchtigkeit im Blick“.

Ein elementarer Baustein zum Gelingen der Konzeption ist die interdisziplinäre, behörden- und institutionenübergreifende Zusammenarbeit verschiedener Akteure.

Insgesamt 167 Beamtinnen und Beamte der Dienststellen des Polizeipräsidiums Trier, unterstützt von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei, der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz, der Bundespolizei, des Zoll sowie der luxemburgischen Polizei aus dem benachbarten Echternach, kontrollierten am gestrigen Donnertag 1008 Verkehrsteilnehmende an insgesamt 31 Kontrollstellen.

Die Schwerpunkte bildeten Großkontrollen im Bereich der Polizeiinspektionen Bitburg, u. a. an der Grenze zu Luxemburg, und Morbach an der Hunsrückhöhenstraße.

„Das Ergebnis des Polizeipräsidiums Trier zeigt, dass diese Kontrolltage sinnvoll sind und die Zielsetzung, Förderung der Verkehrssicherheit und damit Reduzierung von Verkehrsunfällen, erfüllen. Von den 1008 kontrollierten Verkehrsteilnehmenden haben wir 99 aus unterschiedlichsten Gründen beanstanden müssen. Das entspricht einer Quote von ca. zehn Prozent“, bilanziert der Leiter der Pressestelle, Uwe Konz.

Polizeibeamtin und Testkandidat mit Raschbrille am Parcours

Unter anderem zog die Polizei fünf unter Alkoholeinfluss und elf unter Drogeneinfluss stehende Fahrzeugfahrende aus dem Verkehr. In weiteren 14 Fällen wurde die Weiterfahrt von Kontrollierten unterbunden.

Weiterhin wurden 16 Beanstandungen wegen Ablenkung durch die Nutzung von Mobiltelefonen oder Kopfhörern während der Fahrt sowie zwölf Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten gezählt. Sechs Verkehrsteilnehmende hatten keine gültige Fahrerlaubnis. Zudem verwarnten die Einsatzkräfte zahlreiche „Gurtmuffel“.

Aber auch die Prävention kam anlässlich des Thementags „Fahrtüchtigkeit im Blick“ nicht zu kurz.

An den Kontrollstellen führten die Beamtinnen und Beamte fast 300 aufklärende Gespräche.

Die zentrale Präventionsveranstaltung, die vom Beratungszentrum des Polizeipräsidiums Trier in der Trier-Galerie angeboten wurde, erreichte ebenfalls mehr als 230 Menschen. Hier informierte die Polizei, mit personeller Unterstützung durch Mitarbeitende des BADS (Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr), Interessierte über die Auswirkungen und Folgen von Suchtmittelkonsum in Zusammenhang mit der Teilnahme am Straßenverkehr.

Die Teilnehmenden konnten, ausgestattet mit sogenannten Virtual-Reality-Brillen, die unmittelbaren Auswirkungen von Rauschzuständen am „Rauschbrillenparcours“ oder der Reaktionswand selbst erfahren. In vielen Gesprächen und durch Informationsmaterial trugen die eingesetzten Beamtinnen und Beamten dem vorbeugenden Ansatz zur Unfallreduzierung Rechnung.

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