Abstiegskampf: Kaiserslautern will gegen Magdeburg nachlegen

Fußballspieler kämpfen um den Ball.

Kaiserslautern. Nach dem überraschenden 3:1-Auswärtssieg bei Aufstiegskandidat Holstein Kiel steht für Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern am 32. Spieltag wieder ein Kellerduell an. Im Heimspiel gegen den nur vier Punkte besseren 1. FC Magdeburg wartet auf die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel eine große Kulisse. Für die Partie am Samstag (20.30 Uhr/Sky und Sport1) im Fritz-Walter-Stadion sind schon 44 040 Karten verkauft.

Fußballspieler kämpfen um den Ball.
Foto: Uli Deck/dpa/Symbolbild

Funkel appellierte am Donnerstag an die Unterstützung der Anhänger: „Das ist keine Kritik, aber ich wünsche mir, dass die Zuschauer etwas geduldiger sind. Uns helfen keine Pfiffe. Gerade in schwierigen Situationen braucht die Mannschaft die Unterstützung, auch wenn ein Ball mal zurück zum Torwart gespielt wird. Wir brauchen Geduld, das ist das Wesentlichste am Samstag. Und die müssen wir alle haben.“

Den Sieg in Kiel hat Funkel mit seiner Mannschaft schnell abgehakt. „In Kiel haben wir die Dinge gut umgesetzt. Bei uns gibt es aber keine Euphorie. Wir haben dort einen überlebenswichtigen Sieg gelandet. Dass die Stimmung besser ist, wenn man Spiele gewinnt, ist ja klar. Alle sind für das Spiel am Samstagabend hoch motiviert“, sagte er.

Den kommenden Gegner schätzt der 70-Jährige als „spielerisch sehr gute Mannschaft“ ein. „Sie verteidigen in der eigenen Hälfte mit hohem Risiko. Wir werden viel laufen müssen“, prophezeite der FCK-Coach, der mögliche Überraschungen in der Anfangself nicht ausschloss. Funkel stehen bis auf die Langzeitverletzten Julian Niehues und Hendrick Zuck (beide Kreuzbandriss) alle Akteure zur Verfügung. (dpa/lrs)

 

 

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