Anliegerländer wollen Verkehrsachse Rhein stärken

Mainz. Eine Stärkung der Binnenschifffahrt steht im Zentrum der Länderkonferenz „Rhein – die Verkehrs- und Logistikachse“, bei der Verkehrs- und Infrastrukturminister der Rheinanlieger-Länder zusammen mit rund 200 Verkehrs- und Logistikexperten am kommenden Montag, 18. November, in Mainz die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Verkehrs- und Wirtschaftsachse Rhein beleuchten.  

Die Vertreter der vier Rheinanlieger-Länder, der rheinland-pfälzische Infrastrukturminister Roger Lewentz, der hessische Verkehrsminister Florian Rentsch, der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann und Staatssekretär Gunther Adler vom Verkehrsministerium Nordrhein-Westfalens wollen dabei vor allem auf die große wirtschaftlich Bedeutung dieses Korridors für Deutschland und Europa abheben.

„Die Rheinanlieger-Länder haben angesichts des absehbaren starken Anstiegs an Transportaufkommen in den kommenden Jahren ein vitales Interesse an einem leistungsfähigen Ausbau der Verkehrswege im Rheinkorridor“, so Lewentz im Vorfeld der Konferenz. Dabei stehe vor allem die Stärkung der Binnenschifffahrt im Mittelpunkt. „Ein zentrales Anliegen ist allerdings auch die alternative Güterzugstrecke zur Entlastung der lärmgeplagten Mittelrheintals“, betonte der Minister.  

„Der Bundesverkehrswegeplan 2015 wird die maßgebliche Grundlage für die bundesweit verkehrspolitisch zentralen Bau- und Ausbauvorhaben der kommenden Jahre sein, dafür müssen bei den Investitionen in Binnenschifffahrt, Straßen und Schienen die Weichen in die richtige Entwicklung werden. Als Verkehrsminister erwarten wir uns daher von der Länderkonferenz wichtige Impulse für die weitere Ausrichtung der Verkehrspolitik entlang des Rheinkorridors“, betonte Lewentz.

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