Lehrkräfte sollen mit Kindern über Ukraine-Krieg sprechen

Mainz (dpa/lrs) – Der Krieg in der Ukraine ist auch Thema an den Schulen in Rheinland-Pfalz. «Der Krieg und das Leid in der Ukraine erschüttern nicht nur Erwachsene, sondern auch unsere Kinder und Jugendlichen», sagte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) am Mittwoch in Mainz. Das Pädagogische Landesinstitut habe in der vergangenen Woche Materialien dazu zusammengestellt, um dieses Thema im Unterricht behutsam und altersgerecht zu behandeln. «Es ist wichtig, dass Lehrerinnen und Lehrer mit ihren Schülerinnen und Schülern über die Ereignisse sprechen und auf ihre Fragen und Ängste eingehen können», sagte die Ministerin. Auch die Schulpsychologie könne hier einen wichtigen Beitrag leisten.

 

Jugendwettbewerb hofft auf viele Beiträge: Flut als Thema

Mainz (dpa/lrs) – Zusammen mit dem Landtag Rheinland-Pfalz ruft die Landeszentrale für politische Bildung junge Menschen von 13 bis 20 Jahren dazu auf, sich in kreativen Beiträgen mit der Flutkatastrophe im Ahrtal zu beschäftigen. «Die Flut wird Narben hinterlassen» ist eines von drei Themen des Schüler- und Jugendwettbewerbs. Die beiden anderen lauten «Glückwunsch zum Jubiläum! 75 Jahre Rheinland-Pfalz» sowie «Zwischen Lockdown und Restart – Leben und Lernen in einer digitalen Welt». Einsendeschluss ist der 8. April. Weiterlesen

Projekt unterstützt Berufsschüler mit Migrationserfahrung

Mainz (dpa/lrs) – An vier Berufsschulen in Rheinland-Pfalz richtet das Bildungsministerium ein Pilotprojekt zur Unterstützung junger Menschen mit Migrationserfahrung ein. «Wir wollen gemeinsam herausfinden, was junge Menschen mit Migrations-und Fluchthintergrund brauchen, um aufeinander abgestimmte Unterstützung für eine erfolgreiche Ausbildung zu erhalten», erklärte am Dienstag Projektleiterin Vanessa Agné von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS). Weiterlesen

Lehrergewerkschaft GEW: «Die Kollegen sind einfach platt»

Mainz (dpa/lrs) – Die Lehrergewerkschaft GEW beklagt eine zunehmende Arbeitsbelastung an den Schulen in Rheinland-Pfalz. «Die Schulen stehen mit dem Rücken zur Wand», sagte am Freitag der Landesvorsitzende Klaus-Peter Hammer. Besonders betroffen seien Grundschulen sowie Förder- und Schwerpunktschulen für Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung. Die Gewerkschaft fordert mehr Personal, eine bessere Bezahlung und eine zusätzliche Ausbildung in Koblenz für das Lehramt an Förderschulen. Weiterlesen

Spielzeugwaffe löst Großeinsatz an Schule aus

Obrigheim (dpa) – Eine Spielzeugwaffe hat in Obrigheim (Baden-Württemberg) einen Polizeigroßeinsatz samt Evakuierung einer Schule ausgelöst.

Rund 100 Einsatzkräfte waren am Donnerstag von einer Bedrohungslage an der Gemeinschaftsschule im Neckar-Odenwald-Kreis ausgegangen, nachdem dort verdächtige Personen auf einem angrenzenden Sportplatz gemeldet wurden, wie die Polizei am Abend mitteilte. Weiterlesen

Mehr Schüler als im Vorjahr: Weniger als vor zehn Jahren

Bad Ems (dpa/lrs) – Rund 412 500 Kinder und Jugendliche besuchen im laufenden Schuljahr eine der fast 1500 allgemeinbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz. Das sind 3100 Schüler und Schülerinnen oder 0,8 Prozent mehr als im vorangegangenen Schuljahr 2020/21. Mehr Schüler gab es zuletzt im Schuljahr 2016/17 mit rund 415 100. Der Zuwachs sei vor allem auf mehr Grundschulkinder zurückzuführen, teilte das Statistische Landesamt in Bad Ems am Donnerstag auf der Basis vorläufiger Zahlen mit. Weiterlesen

Prien: Vorwurf der Durchseuchung ist «schlicht falsch»

Kiel (dpa) – Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Karin Prien, hat den Vorwurf einer «Politik der Durchseuchung» an den Schulen zurückgewiesen.

«Wir setzen immer noch auf strikte Hygiene-Maßnahmen, auf Testpflicht, auf Masken. Der Vorwurf ist schlicht falsch», sagte die CDU-Politikerin der «Welt». Vertreter der Schüler-Initiative «WirWerdenLaut» hatten der Politik in einem offenen Beschwerdebrief einen «Durchseuchungsplan» vorgeworfen und eine Aussetzung der Präsenzpflicht, kleinere Lerngruppen, PCR-Pooltests und Luftfilter in allen Schulen gefordert. Weiterlesen

Unwetterwarnung: Schulbesuch freigestellt

Saarbrücken (dpa) – Wegen einer aktuellen Wetterwarnung stellt das Bildungsministerium im Saarland den Schulbesuch in den nächsten beiden Tagen frei. «Bei extremen Witterungsverhältnissen entscheiden grundsätzlich die Erziehungsberechtigten am Morgen, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist», teilte das Ministerium am Mittwoch in Saarbrücken mit. Volljährige Schüler entschieden selbst. Wer dem Unterricht fernbleibe, müsse die Schule benachrichtigen, hieß es. Weiterlesen

Eltern sollen bei Sturm über Schulbesuch entscheiden

Mainz (dpa/lrs) – Wenn Sturmböen den Weg zur Schule in den nächsten Tagen zu gefährlich machen, sollen Eltern ihre Kinder nach eigenem Ermessen zu Hause behalten. Diese Empfehlung gab am Mittwoch das rheinland-pfälzische Bildungsministerium.

«Bei extremen Witterungsverhältnissen entscheiden grundsätzlich die Erziehungsberechtigten am Morgen, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist», erklärte das Ministerium. Volljährige Schülerinnen und Schüler könnten dies selbst entscheiden. In beiden Fällen müsse die Schule benachrichtigt werden. «Die Sicherheit geht immer vor, deshalb sollten Eltern sich ständig über die aktuellen Straßen- und Witterungsverhältnisse erkundigen und dann abwägend entscheiden», riet das Ministerium. Weiterlesen

Weitere Grundschulen erhalten Fachkräfte für Gesundheit

Mainz (dpa/lrs) – Nach guten Erfahrungen mit Gesundheitsfachkräften in den ersten vier Schuljahren soll das Projekt auf insgesamt 20 Grundschulen ausgeweitet werden. Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) nannte am Dienstag «weniger Fehlzeiten, bessere Lernvoraussetzungen und Bildungserfolge» als positive Ergebnisse des 2018 an zwei Mainzer Grundschulen gestarteten Modellprojekts. Nun kommen Schulen in Worms, Alzey und Ludwigshafen dazu.

Die Fachkräfte für Schulgesundheit leisten erste Hilfe bei Not- oder Unfällen, geben Medikamente, unterstützen chronisch erkrankte Schülerinnen und Schüler und sind Ansprechpersonen auch in psychischer Not. Gerade während der hohen Belastung durch die Corona-Pandemie habe sich gezeigt, dass die Fachkräfte die Gesundheitssituation an den Grundschulen verbesserten, sagte Hubig. Weiterlesen

KMK-Präsidentin Prien deaktiviert ihren Twitter-Account

Kiel (dpa) – Nach Wirbel über eine Äußerung auf Twitter hat die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien, ihren Account in dem Dienst vorläufig deaktiviert.

«Ich nehme mir einige Wochen Zeit, um darüber nachzudenken, ob und wie ich Twitter als Medium weiter zur Kommunikation nutze», begründete die CDU-Politikerin am Montag diesen Schritt. Bei ihren Terminen im Land, in den Schulen, mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedenster Interessen erlebe sie eine andere Kultur. «Auch kritisch und mit anderen Vorstellungen von den richtigen Lösungen, aber zivilisiert und mit Respekt im Umgang und an guten Lösungen interessiert» Wer sie erreichen wolle, dem stehe sie weiter über viele Wege zur Verfügung.  Weiterlesen

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