Nach Masken-Aus nun auch Ende von Corona-Tests an Schulen

Berlin (dpa) – Nach der Aufhebung der Maskenpflicht geht an den Schulen nun auch die Zeit der verpflichtenden Corona-Tests zu Ende.

Wie eine dpa-Umfrage in den 16 Bundesländern ergab, ist die Testpflicht bereits in sechs Ländern abgeschafft oder endet mit Beginn der neuen Woche, in sechs Ländern läuft sie spätestens Ende der Woche mit dem Monatswechsel aus. Lediglich in Berlin und Thüringen wird darüber hinaus noch weitergetestet: In Thüringen noch bis zum 6. Mai und in Berlin «bis auf Weiteres», wie es aus der Bildungsverwaltung hieß. Aus Hamburg und dem Saarland sind noch keine Entscheidungen über den Umgang mit Tests ab Mai bekannt. Weiterlesen

Behörde prüft möglichen Aprilscherz um Corona-Test an Schule

Pforzheim/Karlsruhe (dpa/lsw) – Dass ein Pforzheimer Lehrer womöglich dem Aprilscherz eines Kollegen auf den Leim ging und alle Schüler einer Klasse mit nur noch einem Stäbchen auf Corona testen wollte, ist ein Fall für das Regierungspräsidium Karlsruhe geworden. Eine Sprecherin der Aufsichtsbehörde teilte am Freitag mit, nicht zuletzt wegen der Osterferien sei der Fall noch nicht aufgeklärt. Ab Mitte kommender Woche könne man voraussichtlich mehr Informationen geben.«Was wir jetzt schon sagen können ist, dass die Schulleitung mit allen Eltern der betroffenen Klasse in Kontakt stand und steht.» Zuerst hatten die «Badischen Neuesten Nachrichten» (Donnerstag) über den Vorfall an sich berichtet. Weiterlesen

Experiment geht schief – Chemielehrer schwer verletzt

München (dpa) – Ein Chemielehrer ist bei einem Experiment in München durch umherfliegende Glassplitter schwer verletzt worden. Zwei seiner Schüler zogen sich leichtere Verletzungen zu. Ein Glaskolben sei im Unterricht am Donnerstag zersprungen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Scherben trafen den 31-Jährigen und die beiden Schüler. Der Lehrer kam in ein Krankenhaus. Die Schüler konnten vor Ort versorgt werden. Was für ein Experiment der Lehrer durchführte, konnte die Feuerwehr zunächst nicht sagen.

 

Digitale Zeugnisse verzögern sich

Mainz (dpa/lrs) – Ein Jahr später als zunächst geplant soll es die ersten digitalen Schulzeugnisse in Rheinland-Pfalz im kommenden Schuljahr 2022/23 geben. Als Grund für die Verzögerung nannte das Bildungsministerium in Mainz «Schwachstellen im Sicherheitssystem der Bundesdruckerei». Davon betroffen war ein öffentlicher Schlüssel im Testsystem für die Zeugnis-Blockchain. Bei einer Blockchain werden die Daten nicht auf einem zentralen Computer gespeichert, sondern liegen verteilt auf den Rechnern der beteiligten Akteure, so dass Daten nicht manipuliert werden können. Weiterlesen

Deutsche Schülerinnen und Schüler beginnen mit Pisa-Tests

Berlin (dpa) – Nach coronabedingter Verschiebung um ein Jahr beginnen an diesem Montag in Deutschland die neuen Pisa-Tests.

Die Testphase läuft bis zum 27. Mai, wie die Deutsche Presse-Agentur vom Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB) an der TU München erfuhr, das für die Pisa-Studie in Deutschland zuständig ist. Es beteiligen sich demnach dieses Mal rund 7700 15-Jährige an rund 270 Schulen im Land. Die ursprünglich für 2021 geplante Erhebung hatte die verantwortliche OECD wegen der Corona-Krise um ein Jahr verschoben. Weiterlesen

Lehrerverbände befürchten Masken-Konflikte an Schulen

Berlin (dpa) – Lehrerverbände befürchten nach dem Wegfall der Maskenpflicht in den Schulen Konflikte.

«In der Tat droht jetzt die Gefahr, dass einerseits Kinder, die Maske tragen, von Mitschülern als Weicheier und überängstlich gehänselt werden oder auch umgekehrt Druck auf Nicht-Maskenträger ausgeübt wird», sagte Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbands, der Deutschen Presse-Agentur. Er sprach sich für eine Selbstverpflichtung von Lehrkräften und Schülern aus, in jeder Klasse bis einschließlich der Woche nach den Osterferien weiter Masken im Unterricht und auf dem Schulgelände zu tragen. Weiterlesen

Verbände kritisieren Ende der Maskenpflicht an Schulen

Berlin (dpa) – Bildungsgewerkschaften und der Deutsche Lehrerverband haben das Ende der Maskenpflicht an den meisten Schulen in Deutschland scharf kritisiert.

Lehrerverbands-Präsident Heinz-Peter Meidinger nannte den Schritt am Freitag «völlig verfrüht». «Bei nach wie vor extrem hohen Inzidenzwerten an den Schulen bedeutet das Ende der Maskenpflicht, den einfachsten Gesundheitsschutz für Beschäftigte, Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern zu beenden», sagte die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Maike Finnern, der Deutschen Presse-Agentur. Weiterlesen

Mehr als 3000 junge Ukrainer an Schulen in Rheinland-Pfalz

Mainz (dpa/lrs) – Die Schulen in Rheinland-Pfalz haben bisher mehr als 3000 Kinder und Jugendliche aus der Ukraine im Unterricht aufgenommen. Nahezu die Hälfte von ihnen (42 Prozent) lernen jetzt nach Daten des Bildungsministeriums vom 1. April in einer Grundschule. Knapp ein Drittel (29 Prozent) setzt den Bildungsweg in einer Realschule plus fort, zum Teil mit angeschlossener Fachoberschule. Ein Gymnasium besuchen 17 Prozent der jungen Ukrainerinnen und Ukrainer. Kleinere Anteile entfallen auf Integrierte Gesamtschulen und Berufsschulen. Weiterlesen

Landrätin: Appell zu Fortbetrieb der Inselschule Nonnenwerth

Bad Neuenahr-Ahrweiler (dpa/lrs) – Im Zusammenhang mit der angekündigten Schließung der Privatschule Nonnenwerth bei Remagen hat sich die Landrätin des Kreises Ahrweiler, Cornelia Weigand, mit einem offenen Brief an den Geschäftsführer gewandet. Sie appellierte darin an Peter Soliman, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um den Fortbetrieb der Schule zu ermöglichen. Dazu gehöre die Beantragung einer Duldung über das laufende Schuljahr hinaus, schrieb Weigand nach Mitteilung vom Freitag. Weiterlesen

Vom Krieg in der Ukraine auf die Schulbank in Deutschland Flüchtlinge

Flüchtlinge
Von Yuriko Wahl-Immel, dpa

Bergisch Gladbach (dpa) – Konstantin (15) ist vor dem Krieg aus der Ukraine geflohen. Seit wenigen Wochen wohnt er in Bergisch Gladbach bei Köln und besucht dort das Gymnasium.

«Ich bin gestresst und nervös wegen der Lage zu Hause, aber hier fühle ich mich sicher. Es ist so ein 50-zu-50-Gefühl», erzählt der Jugendliche auf Englisch. Die Hälfte der Unterrichtszeit verbringt er am Albertus-Magnus-Gymnasium (AMG) in der Deutsch-Fördergruppe. In der anderen Zeit wird er in einer festen Klasse in Fächern wie Englisch, Mathematik und Sport unterrichtet. Da kommt es nicht so sehr auf Deutschkenntnisse an. Weiterlesen

Mehr als 20.000 ukrainische Flüchtlinge an deutschen Schulen

Berlin (dpa) – Die Schulen und Berufsschulen in Deutschland haben inzwischen mehr als 20.000 Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine aufgenommen. Das ergab eine erste Abfrage der Kultusministerkonferenz (KMK) bei den Ländern.

Zum Stichtag 25. März – einen Monat nach dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine – waren es demnach genau 20.205 Kinder und Jugendliche. Die tatsächliche Zahl dürfte aber deutlich größer sein, da noch keine Daten aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen, aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Hamburg vorliegen. Weiterlesen

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