Lehrkräfte arbeiten häufiger in Teilzeit

Wiesbaden (dpa) – Die Teilzeitquote unter Lehrerinnen und Lehrern ist im Schuljahr 2020/2021 auf den höchsten Stand seit rund zehn Jahren gestiegen. 279.000 Lehrkräfte arbeiteten in Teilzeit, das sei ein Anteil von knapp 40 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit. Seit 2011 mit 39 Prozent sei das die höchste Teilzeitquote. Weiterlesen

In NRW enden die Sommerferien – Sorge vor Lehrermangel

Düsseldorf (dpa) – Für rund 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen beginnt an diesem Mittwoch wieder der Unterricht.

Auf NRW als erstes Bundesland mit Sommerferien-Ende folgen am Montag (15.8.) die Küstenländer Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Danach beginnt in Hamburg, Berlin und Brandenburg das neue Schuljahr. In Bayern geht die Schule erst Mitte September wieder los.

Bei 171.000 Kindern, die in NRW neu ins Schulleben starten, kann die Einschulung auch auf Donnerstag fallen. Das Schuljahr 2022/23 ist das vierte unter Pandemiebedingungen. Die neue NRW-Schulministerin Dorothee Feller hatte vor rund zwei Wochen mit Blick auf die Corona-Bekämpfung betont, im beginnenden Schuljahr solle es keine Schließungen geben. Weiterlesen

Sorgen vor dem neuen Corona-Schuljahr

Covid-19
Von Fatima Abbas und Yuriko Wahl-Immel, dpa

Düsseldorf/Berlin (dpa) – Das vierte Schuljahr unter Pandemiebedingungen steht vor der Tür. Im ersten Bundesland, nämlich Nordrhein-Westfalen, beginnt nach den Sommerferien wieder der Unterricht – und damit kehren auch Sorgen vor einer neuen Ansteckungswelle und Zweifel an ausreichenden Schutzmaßnahmen in die Klassenzimmer zurück.

Wie sieht es an den Schulen aus – nach schon mehr als zweieinhalb Jahren kräftezehrendem Corona-Alltag in Deutschland? Weiterlesen

Verband: Kampf gegen Lehrermangel zur Chefsache machen

Berlin (dpa) – Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) hat die Regierungschefs der Bundesländer aufgefordert, den Kampf gegen Lehrermangel zur Chefsache zu machen.

«Das neue Schuljahr beginnt in Kürze, und die Herausforderungen sind durch die weiter andauernde Corona-Pandemie und die Integration von geflüchteten Schülerinnen und Schülern aus der Ukraine riesengroß», sagte VBE-Chef Udo Beckmann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Zugleich fehle es an Personal zur Bewältigung des ganz normalen Schulalltags. Die Kultusministerinnen und Kultusminister würden oft allein gelassen. Weiterlesen

Mehr als 150.000 ukrainische Schüler in Deutschland

Berlin (dpa) – Die Zahl der in Deutschland aufgenommenen Schüler aus der Ukraine hat gut fünf Monate nach Beginn des russischen Angriffskriegs die Marke von 150.000 überschritten. Wie die Kultusministerkonferenz (KMK) am Dienstag mitteilte, waren in der vergangenen Woche 150.071 geflüchtete Kinder und Jugendliche an Schulen in Deutschland angemeldet. Die meisten sind bisher in Bayern (27.523), Nordrhein-Westfalen (24.662) und Baden-Württemberg (21.392) untergekommen. Die Zahlen sind seit dem Überfall auf die Ukraine Ende Februar stetig angestiegen. Weiterlesen

Das ändert sich im August

Berlin (dpa) – Die Energiekrise hat Europa weiter im Griff. Ab August wollen die EU-Staaten daher Gas für den Notfall sparen. Wie sich das für Verbraucherinnen und Verbraucher genau auswirken wird, ist noch unklar. In anderen Bereichen gibt es im kommenden Monat dagegen konkrete Auswirkungen – etwa bei Arbeitsverträgen und Geldanlagen. Ein Überblick: Weiterlesen

Erste «Schulen der Zukunft» werden vorgestellt

Gau-Odernheim (dpa/lrs) – Acht Monate nach dem Start eines Regierungsprogramms zur Entwicklung neuer Lernmethoden stellt Rheinland-Pfalz an diesem Dienstag (14.30 Uhr) die ersten 45 «Schulen der Zukunft» vor. Nach Abschluss einer ersten Bewerbungsrunde wollen Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Bildungsministerin Stefanie Hubig (beide SPD) mitteilen, wer zum Start dabei ist. Zu ihnen gehört die Grundschule Gau-Odernheim, wo die Regierung die nächsten Schritte erläutern will – zusammen mit Schulleiterin Susanne Rammenzweig-Fendel sowie Kindern der Grundschule.

In den vergangenen Woche wurde in einem breit angelegten Beteiligungsprozess überlegt, in welche Richtungen sich die «Schule der Zukunft» entwickeln soll. Dabei wird die gesamte Schulgemeinschaft eingebunden.

Die Landesregierung aus SPD, FDP und Grünen hat die Entwicklung zur Schule der Zukunft in ihrem Koalitionsvertrag verankert. «Die Schule der Zukunft ist innovativ, modern, sozial, inklusiv, digital und nachhaltig», heißt es dort. «Deshalb wollen wir die pädagogische Arbeit weiterentwickeln.»

Geplant sind im ersten Schritt bis zu 100 Pilotschulen, die für die Umsetzung von einzelnen Maßnahmen Mittel aus dem Fonds «Schule der Zukunft» erhalten. Dafür stellt die Landesregierung im Haushalt zehn Millionen Euro im Jahr zur Verfügung.

Landeskunstgymnasium in Alzey mit neuem Ateliergebäude

Alzey (dpa/lrs) – Das Landeskunstgymnasium hat nach drei Jahren Bauzeit ein neues Ateliergebäude eingeweiht. Das fünfgeschossige Gebäude biete optimale Möglichkeiten, sagte die Staatssekretärin im Bildungsministerium, Bettina Brück (SPD), am Freitag in Alzey. So gebe es ein großes Malatelier, ein Studio für Ton- und Videoprojekte sowie performative Kunst und eine Druckwerkstatt. Für den Neubau investierte das Land 9,2 Millionen Euro.

Das Landeskunstgymnasium mit etwa 175 Schülerinnen und Schülern steht in direkter Trägerschaft des Landes und ist mit den Jahrgangsstufen 10 bis 13 an das Aufbaugymnasium in Alzey angeschlossen.

 

 

 

Nationalpark im Hunsrück arbeitet mit Schulen zusammen

Birkenfeld (dpa/lrs) – Lernerfahrungen im Nationalpark Hunsrück-Hochwald werden von 15 Schulen der Region besonders gefördert. Diese wurden am Mittwoch in Birkenfeld deswegen als Nationalparkschulen ausgezeichnet. Bildungsstaatssekretärin Bettina Brück (SPD) und Umweltstaatssekretär Erwin Manz (Grüne) übergaben die Zertifikate an sechs Grundschulen, vier Realschulen plus, drei Gymnasien sowie je eine Förderschule und Gesamtschule. Weiterlesen

Aufsichtspflicht statt Hitzefrei

Von Felix Müschen, dpa

München (dpa) – Einst sang Rudi Carrell in seinem Schlager «Wann wird’s mal wieder richtig Sommer» aus dem Jahr 1975: «Ja früher gab’s noch Hitzefrei.» Das Freihaben bei hohen Temperaturen gehört in der Erinnerung vieler zum Sommer wie Freibad-Pommes. Den Tag im Schwimmbecken oder im Badesee statt in der Schule zu verbringen, scheint aber immer mehr aus der Mode zu kommen – denn Hitzefrei wird trotz Klimawandels mit vielerorts steigenden Temperaturen und mehr heißen Tagen zur Rarität.

«Bei unseren Ganztagsklassen muss die Betreuung bis 14.00 Uhr gewährleistet sein», betont die Sekretärin der Parkschule in Stadtbergen bei Augsburg, Vanessa Krischke. Pro Jahrgangsstufe eins bis neun gebe es an dieser Schule jeweils eine Ganztagsklasse. Die Organisation der Betreuung und des täglichen Mittagessens erschwere das spontane Freigeben. Weiterlesen

Initiative will Schulsport frischen Schub geben

Mainz (dpa/lrs) – Rheinland-Pfalz will den Schulsport angesichts der Corona-Pandemie «mit Wumms aus der Krise» führen. Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) hat deshalb zusammen mit dem Landessportbund und der Unfallkasse eine Initiative ins Leben gerufen. «Wir wollen sicherstellen, dass wir weiter Sportunterricht auf fachlich hohem Niveau an unseren Schulen anbieten können», sagte Hubig am Dienstag in Mainz bei der Vorstellung der Schulsportinitiative. Neben der Sicherstellung des Sportunterrichts – je nach Klassenstufe zwei bis drei Stunden pro Woche – gehe es vor allem um Gesundheitsförderung und die Vermittlung von Freude an Bewegung. Weiterlesen

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