19,1 Prozent Wachstum bei Strategieberater

Die globale Strategieberatung Simon-Kucher & Partners befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Zum Ende des dritten Quartals lag der Umsatz bei 74,6 Millionen Euro und damit 19,1 Prozent über dem Vorjahr. Das Wachstum, das zur Jahresmitte noch 17 Prozent betrug, konnte somit im letzten Quartal weiter ausgebaut werden. „Wir liegen im Plan“, so Dr. Georg Tacke, CEO von Simon-Kucher. „Im 25. Jahr nach unserer Gründung erwarten wir einen Rekordumsatz und wollen die 100 Millionen Euro Schwelle überspringen.“ Die Voraussetzungen dafür sind gut. Der Auftragseingang im Jahr 2010 rangiert mit 87 Millionen Euro 22 Prozent über dem Vorjahr. Der aktuelle Auftragsbestand hat mit 34 Millionen Euro ein Rekordniveau erreicht. Die Beratung erwartet auch für das letzte Quartal 2010 und die ersten Monate des nächsten Jahres ein stabiles Wachstum. 

Laut Tacke haben alle Branchen und Regionen zu dem positiven Ergebnis beigetragen. Hervorzuheben sei das US-Geschäft, das in diesem Jahr um mehr Weiterlesen

EU-Kommission überprüft den Kammerzwang in Deutschland

Berlin, 25.10.2010. In einer Pressekonferenz in den Räumen der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin stellte der renommierte Rechtswissenschaftler der Universität Köln, Herr Prof. Dr. Bernhard Kempen, zusammen mit Vertretern des Bundesverbandes für freie Kammern (bffk) e. V. und der TechniSat Digital GmbH, die am 25.10.2010 bei der EU-Kommission in Brüssel eingereichte EU-Beschwerde vor.

„Die Industrie- und Handelskammern sind das mittelalterliche Zunftwesen in moderner Gestalt, das nicht mehr in die heutige Zeit passt“, so der Kölner Europarechtler Prof. Dr. Kempen. „Ich bin überzeugt, dass die derzeitige gesetzliche Ausgestaltung der Industrie- und Handelskammern das Europäische Demokratieprinzip verletzt“, so Prof. Dr. Kempen. „Die Industrie- und Handelskammern sind Träger öffentlicher Staatsgewalt, dennoch unterstehen sie keiner fachaufsichtlichen Kontrolle. Zudem werden die Vertreter zur IHK-Vollversammlung nach den Regeln des klassischen Zensuswahlrechtes gewählt. Damit fehlt den Industrie- und Handelskammern jegliche demokratische Legitimation“.

Ziel der Beschwerde ist es, darzustellen, dass die Regelungen des deutschen IHK Gesetzes Weiterlesen

Eymael: Nürburgring offensichtlich immer noch auf Schlingerkurs

„Die Tatsache, dass das Land nun einen weiteren Geschäftsführer an die Spitze der Nürburgring GmbH beruft ist Ausdruck der offensichtlichen Hilflosigkeit der Landesregierung“, kommentierte der parlamentarische Geschäftsführer und Obmann der FDP-Landtagsfraktion im Untersuchungsausschuss Nürburgring, Günter Eymael, die Berufung eines zweiten Geschäftsführers am Nürburgring.

Offensichtlich seien die Erblasten im Bereich der Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit dem Projekt „Nürburgring 2009“ so groß, dass ein zusätzlicher Jurist in der Geschäftsführung zur Schadensbegrenzung nötig sei, führte der FDP-Politiker aus. „Die Landesregierung scheint immer noch mehr mit den Reparaturarbeiten am Ring beschäftigt zu sein, statt ein wirtschaftlich erfolgreiches Betriebskonzept auf den Weg zu bringen“, erklärte Eymael. Dieser Umstand füge sich überdies nahtlos in die vorgetäuschte und absolut mangelhafte Informationspolitik der Landesregierung hinsichtlich der aktuellen Entwicklungen am Ring ein. So habe der Wirtschaftsminister immer noch nicht die Besucherzahlen sowie die Zahlen zur Einnahme- und Ausgabesituation des ersten Halbjahres am Nürburgring genannt, ergänzte Eymael. „Der unter Weiterlesen

Ob Nürburgring oder Schlosshotel: „Ha(h)nebüchene“ Gedanken – ganz subjektiv – notiert und hier festgehalten: „Beck-zauberndes“ Bergzabern

Die Zeitungen sind derzeit voll davon. Es geht um ein Hotelprojekt in Bergzabern, dem direkten Wahlkreis des Kurt Beck. – Dumme Frage von mir: Was ist daran neu oder besonders? Ich habe bereits am 15. Januar 2010 darüber (auf meinen Internetseiten) geschrieben. Die Geschichte wurde offiziell nicht zur Kenntnis genommen. – Und nun ist das Geschrei groß.

Warum kommen mir die Abläufe in Bergzabern so bekannt vor? – Ein cleverer Investor der aussteigt bleibt als Betreiber im Geschäft und kauft dann – so nach 10 Jahren (wenn nichts dazwischen kommt) – den Betrieb zu weniger als 50 Prozent der aufgewendeten Kosten zurück. – Ist das schon ein Ausblick auf „Nürburgring 2009“?

Schon aus dem Projekt „Nürburgring 2009“ – bzw. aus den dort gemachten Fehlern kann man viel lernen. Wenn man lernfähig ist. Vorher hätte man schon aus den Fehlern mit der „BikeWorld Nürburgring GmbH“ lernen können. Aber auch Weiterlesen

Die BürgerUnion (BU) Regionalgruppe Gerolstein informiert:

Lesen Sie nachstehend eine Information und Stellungnahme der BürgerUnion Regionalgruppe Gerolstein zur Presseschelte von Bürgermeister Pauly.

Die nebenstehend im Wortlaut zitierten Aussagen sind nachzulesen im „Amtsblättchen“ (40.Woche/2010) bzw. in der Niederschrift der öffentlichen VG-Ratssitzung vom 28.09.2010. Sie könnten als Stammtischgeschwätz abgehakt werden, wenn sie nicht von einem für das Gerolsteiner Land verantwortlichen Bürgermeister stammen würden, der nicht nur sich selbst disqualifiziert, sondern mit seinen Äußerungen auch dem Ansehen seiner von ihm vertretenen Bürgerschaft schadet.

Klicken Sie auf folgenden interessanten Link:

An diesem exemplarischen Beispiel wird deutlich, wie Bürgermeister Pauly das von ihm kontrollierte „Blättchen“ sowie amtliche Niederschriften zu billiger Stimmungsmache missbraucht und wie die Amts- und Mandatsträger der rot-schwarzen Koalition zur Pressefreiheit steht. So verwundert es auch nicht, wenn Bürgermeister Pauly in seinem „Blättchen“ feststellt, dass „seine Ausführungen bei den Ratsmitgliedern eine breite Zustimmung fanden“.

Zu den „Notizen aus der Sitzung des Verbandsgemeinderates“ und der Sitzungsniederschrift:<br Weiterlesen

Unternehmensinsolvenzen in der Region Trier gestiegen

Region. Wie auf Bundesebene sind auch die Firmeninsolvenzen in der Region Trier (ehem. Regierungsbezirk Trier) im ersten Halbjahr 2010 nach aktuellen Untersuchungen von Creditreform Trier im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Im ersten Halbjahr 2010 waren in der Region Trier 96 Unternehmensinsolvenzen zu verzeichnen (eröffnete Verfahren oder Ablehnung der Eröffnung mangels Masse). Dies bedeutet im Vorjahresvergleich (1. Halbjahr 2009: 82 Verfahren) eine Steigerung von rund 17 %.

Erfreulicher ist allerdings, dass im Verhältnis zum Vorjahr nunmehr weniger Arbeitsplätze von den regionalen Insolvenzen betroffen waren. Zum Jahresende rechnet Creditreform Trier im Vergleich zu 2009 insgesamt mit einer Steigerung der Firmeninsolvenzen für die Region Trier von letztendlich ca. bis 8 %. Die konjunk-turelle Erholung wird den Steigerungstrend bei den Unternehmenspleiten im zweiten Halbjahr abschwächen.

Auch bundesweit hatten die Insolvenzen im Unternehmensbereich in Deutschland in 2010 bisher weiter zugelegt. Waren im 1. Halbjahr 2009 noch 16.210 Firmenpleiten, zu verzeichnen, so sind in den ersten 6 Monaten 2010 im Zuge der Weiterlesen

Pfälzischer Gründergeist ist ungebrochen

Region. „Neugründungen von Betrieben sind ein wichtiger Motor für wirtschaftliches Wachstum und strukturellen Wandel. Es ist deshalb sehr erfreulich, dass der Gründergeist in unserer pfälzischen Heimat ungebrochen ist“, sagte Ministerpräsident Kurt Beck mit Blick auf die neusten Zahlen des Statistischen Landesamtes zu Betriebsgründungen. Weiterlesen

Deutliches Plus bei BIP – Wirtschaft nutzt Wachstumschance

Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering zeigte sich sehr erfreut über das positive Wirtschaftswachstum des Landes im ersten Halbjahr 2010. Nach den Zahlen des Statistischen Landesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt in Rheinland-Pfalz im ersten Halbjahr um 4,5 Prozent gestiegen und lag damit auf dem dritten Rang im Ländervergleich und deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 3,1 Prozent. „Die starke Wirtschaft von Rheinland-Pfalz hat die Krise genutzt, neue Wachstumspotentiale zu erschließen“, stellte der Wirtschaftsminister fest.

Nachdem die rheinland-pfälzische Wirtschaft im vergangenen Jahr von der Wirtschaftskrise stark betroffen gewesen sei, bestätigten sich nun die Hoffnungen, dass sich das Land nun wieder auf einem guten Wachstumspfad befinde. „Damit knüpft das Land an die Aufwärtsbewegung an, die wir vor der Krise feststellen konnten. Durch das schnelle Handeln in der Wirtschaftskrise konnten wir mit der Wirtschaftspolitik unseren Unternehmen und deren Beschäftigten helfen. Diese Mühen werden nun belohnt.“ Die Landesregierung werde weiterhin die Rahmenbedingungen so gestalten, dass die Wirtschaft weiter Weiterlesen

Mohr begrüßt Empfehlung des Deutschen Juristentages zur Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns

Margit Mohr, wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, begrüßt die Empfehlung des Deutschen Juristentages zur Einführung eines Mindestlohns. Mit einem flächendeckenden Mindestlohn sollen nach Auffassung des Deutschen Juristentages Folgen niedriger Löhne für das künftige Steueraufkommen beschränkt werden, da bei sehr niedrigen Löhnen und anschließender niedriger Rente der Staat die finanziell notwendigen Unterstützungen leisten müsste. 20 von 27 EU-Staaten hätten zudem bereits einen Mindestlohn eingeführt, wie ein Gutachten für den Deutschen Juristentag bekräftigt.

"Deutschland kann sich bei der Einführung eines Mindestlohns nicht von den europäischen Nachbarn isolieren. Die Empfehlung des Deutschen Juristentages zeigt auch, dass wir in Rheinland-Pfalz mit unserer Gesetzesinitiative zu einem Tariftreuegesetz den richtigen Weg beschreiten", so die SPD-Landtagsabgeordnete.

Mohr fordert, dass jetzt die Bundesregierung ihre ideologischen Vorbehalte überdenkt und daran geht, flächendeckende Mindestlöhne einzuführen.

8. Firmenkontaktmesse an der FH Trier

Nach Mitteilung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vulkaneifel mbH findet am 03. November 2010 an der Fachhochschule Trier die 8. Firmenkontaktmesse statt.

Die Fachhochschule Trier bietet mit dieser hochschuleigenen Firmenkontaktmesse Unternehmen die Gelegenheit, in den direkten und unkomplizierten Kontakt mit Studierenden und Absolventen/-innen zu treten. Die Unternehmen können auf dieser Plattform praxisnah für Praktika, Werkstudententätigkeiten, Abschlussarbeiten (Bachelor- oder Master-Thesis) oder für Festanstellungen bei den Studierenden werben und Karrierefragen der Studierenden beantworten.

Ausführliche Informationen zur Messe und den ergänzenden Serviceleistungen finden Sie auf der Internetseite: www.fh-trier.de/go/firmenkontaktmesse. Ansprechpartner ist Dietmar Bier, Fachhochschule Trier, Tel. 0651/8103598. Neben dem Rekrutieren von Personal bietet die Messe die Möglichkeit, Kontakt mit Professoren und Mitarbeitern der Hochschule aufzunehmen und den Wissens- und Technologietransfer der Hochschule zu nutzen.

Sollte Ihr Unternehmen Interesse an einer Teilnahme an der Firmenkontaktmesse haben, wenden Sie sich gerne telefonisch an die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vulkaneifel mbH, Judith Laux, Tel. 06592/ 933-204 oder per Email: wfg-daun@vulkaneifel.de. 

Bei genügender Anzahl von interessierten Unternehmen Weiterlesen

Dezentraler Ausbau Erneuerbarer Energien bringt Wertschöpfung in Milliardenhöhe für Städte und Gemeinden

Berlin. Der dezentrale Ausbau Erneuerbarer Energien generiert in den deutschen Städten und Gemeinden eine Wertschöpfung von annähernd 6,8 Milliarden Euro. Dies hat das Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in der ersten systematischen und vergleichenden Analyse der Wertschöpfungseffekte regenerativer Energietechnologien ermittelt. Die Studie wurde heute auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt.

Der flächendeckende und dezentrale Ausbau Erneuerbarer Energien in Deutschland ist für Kommunen umso profitabler, je mehr Anlagen, Betreibergesellschaften, Hersteller oder Zulieferer vor Ort angesiedelt sind. Mit der aktuellen IÖW-Studie wird diese naheliegende Annahme erstmals in einer wissenschaftlich fundierten, systematischen Berechnung für alle gängigen Erneuerbare-Energien-Technologien bestätigt. Zudem können Kommunen jeder Größe auf Grundlage der Studie ermitteln, welche Wertschöpfung Erneuerbare Energien vor Ort bereits erwirtschaften oder künftig erwirtschaften könnten – etwa durch Steuer- und Pachteinnahmen, Unternehmensgewinne und Arbeitsplätze sowie durch die Einsparung fossiler Brennstoffe.  

Der IÖW-Studie zufolge haben Sonne, Wind, Biomasse & Co im Jahr 2009 rund 6,8 Mrd. Euro regionale Wertschöpfung Weiterlesen

Aktuelle Ausgabe kostenfrei als E-Paper lesen
Eifelzeitung E-Paper Aktuelle Ausgabe kostenfrei als E-Paper lesen