Zukunft von Kultur, Natur und nachhaltigem Tourismus gestalten – Projektaufruf „Erlebnis.NRW“ im Rahmen des EFRE/JTF-Programms

Ministerin Neubaur: Dem nachhaltigen Tourismus gehört die Zukunft – Innovative Ideen für notwendige Transformation gesucht. Nordrhein-Westfalen gehört zu den beliebtesten Zielen für Kurzreisen in Deutschland. Corona, die Flutkatastrophe, fehlende Arbeitskräfte, steigende Kosten und der Klimawandel stellen die Tourismusbranche jedoch vor große Herausforderungen. Weiterlesen

Flughafen Saarbrücken zählt mehr Fluggäste als vor Corona

Saarbrücken (dpa/lrs) – Rund 264.000 Passagiere sind dieses Jahr bis Ende Oktober vom Flughafen Saarbrücken in den Urlaub geflogen. Das seien gut 14 Prozent mehr als in den ersten zehn Monaten im Vor-Corona-Jahr 2019, teilte der Airport am Freitag mit. Beliebte Reiseziele seien Mallorca, Kreta, die Kanarischen Inseln Fuerteventura und Gran Canaria sowie Antalya (Türkei) gewesen. Mit der Bilanz sei man «sehr zufrieden». Weiterlesen

Fotospot würdigt erste Aufnahmen einer Kleinbildkamera

Bad Ems/Wetzlar (dpa) – Für soziale Medien gibt es unzählige touristische Fotopoints – aber ein neuer Fotospot hoch über Bad Ems ist eine Besonderheit: Hier entstanden einige der weltweit ersten Fotos einer Kleinbildkamera. Eine gusseiserne Bodenplatte auf der Aussichtskanzel Bäderlei weist nun auf den Erfinder der Ur-Leica, Oskar Barnack, hin. Hinzu kommt eine Informationsstele.

Barnack (1879-1936) probierte exakt hier im Frühling 1914 als Entwicklungsleiter der damaligen Leitz-Werke in Wetzlar die neue Technik aus – etwa mit einer Aufnahme seines neben ihm stehenden Betriebsdirektors August Bauer, wie der Initiator des Fotopoints, der Fotograf Herbert Piel, unter Berufung auf Fachbücher mitteilte. Weiterlesen

„Keine halben Sachen“ – GOP in Bonn gibt zum Jahresende Vollgas!

GOP Bonn_photo: isp-grube.de

Bonn. Zum Ende des Jahres präsentiert GOP das Varieté-Theater in Bonn eine weitere neue Show der Superlative. Vor einem voll besetzten Haus führte das Multitalent Marcel Kösling seine Gäste durch den Abend. Mit einem bunten Mix aus Zauberei, Comedy, Kabarett und Gesang hat Moderator Marcel Kösling – sozusagen als Alleinunterhalter – das Publikum schon wenigen Augenblicken in seinen Bann gezogen.   Weiterlesen

Rheinland-pfälzischer Tierpark: Erstmals Giraffen erwartet

Bell (dpa/lrs) – Erstmals sollen laut dem Mainzer Klimaschutzministerium bald auch Giraffen in einem rheinland-pfälzischen Tierpark leben. Zum Spatenstich für eine geplante Anlage mit 12.000 Quadratmetern für sie an diesem Samstag (5. November) im Tierpark Bell im Hunsrück wird auch Klimaschutz- und Umweltministerin Katrin Eder erwartet. «Hier werden die größten Tiere in Rheinland-Pfalz leben, auf einer der größten Anlagen Deutschlands, die über den Mindestanforderungen Platz bietet», teilte die Grünen-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur mit.

Tierparkchef Remo Müller sagte: «Wir hoffen, dass wir bis zu den Sommerferien 2023 so weit sind, dass die Tiere hier einziehen können.» Die Anlage mit einer 1000 Quadratmeter großen Halle mit 10 Meter hoher Decke werde vier erwachsene Giraffen beherbergen können. Geplant sei zunächst, mehrere überzählige Jungtiere aus anderen Zoos aufzunehmen. «Erwachsene Männer-Giraffen können an die sechs Meter groß werden. Die werden daher kaum transportiert», erklärte Müller. Weiterlesen

Großfeuer wütet weiter auf Kilimandscharo

Daressalam (dpa) – Auch knapp zwei Wochen nach Ausbruch eines Großfeuers haben die Flammen am Mittwoch weiter auf dem Kilimandscharo im Norden Tansanias gewütet. «Wir machen wenig Fortschritte bei den Löscharbeiten», sagte ein Sprecher der Nationalparkbehörde Tanapa, Charles Ngendo, der Deutschen Presse-Agentur.

Das Feuer habe laut Tanapa bereits Hunderte von Hektar an Vegetation zerstört. Der genaue Schaden sei laut Ngendo jedoch noch nicht bekannt. Weiterlesen

Skifahren im Harz – Ticketpreise sollen nur leicht steigen

Die steigenden Energiekosten haben auch Auswirkungen auf den Ski- und Rodelbetrieb in Niedersachsen: Die Preise für Liftkarten im Harz sollen steigen. Die Betreiber wollen aber nicht zu sehr an der Preisschraube drehen.

Braunlage (dpa) – Skifahren im Harz wird in diesem Winter teurer als bisher. «Wir werden die Preise voraussichtlich um etwa zehn Prozent anheben», sagte etwa der Betriebsleiter der Wurmbergseilbahn in Braunlage, Fabian Brockschmidt. Damit folge das Skigebiet an der niedersächsischen Grenze zu Sachsen-Anhalt den Plänen der Liftbetreiber in den deutschen und österreichischen Alpen.

Eine Tageskarte für das Skifahren am höchsten Berg Niedersachsens würde somit um gut zwei Euro teurer werden – so zumindest die aktuelle Planung. Letztlich hänge der Preis vom aktuellen Strompreis ab. Aktuell laufen laut Brockschmidt die Verhandlungen für einen neuen Stromvertrag ab dem 1. Januar. Die Energiekosten sind durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine stark gestiegen. Weiterlesen

49-Euro-Ticket: Von Bund und Ländern Einigung gefordert

Berlin (dpa) – Kurz vor Beratungen von Bund und Ländern haben Verkehrsverbände eine Einigung im Streit über die Finanzierung des Nahverkehrs gefordert. Daran hängt auch das geplante 49-Euro-Ticket.

Bundeskanzler Olaf Scholz geht von einer Einigung auf das 49-Euro-Ticket am Mittwoch aus. Man habe sich mit den Ländern schon fast auf ein solches «Deutschlandticket» verständigt, sagte der SPD-Politiker am Dienstag bei einem Bürgerdialog im niedersächsischen Gifhorn. «Morgen ist der Tag, an dem es dann endgültig gelingen soll.» Der Bund signalisierte den Ländern, mehr Geld für den Nahverkehr zu zahlen. Die Frage ist, ob dies den Ländern ausreicht.

«Wir brauchen von den Länderchefs und der Bundesregierung jetzt endlich eine tragbare Lösung für die Gesamtfinanzierung unserer Branche», sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen, Oliver Wolff, am Dienstag. «Wir sehen bereits erste kostenbedingte Einschränkungen beim Bus- und Bahnangebot, bald wird es flächendeckende Abbestellungen geben.» Die Allianz pro Schiene sprach von einer Richtungsentscheidung für die Mobilität der Zukunft. Weiterlesen

Weihnachtsmärkte sollen im Ahr-Flutgebiet für Licht sorgen

Bad Neuenahr-Ahrweiler (dpa/lrs) – Nach der tödlichen Ahrflut im Sommer vergangenen Jahres sind immer noch viele Gebäude in dem Flusstal beschädigt und dunkel – umso mehr sollen auch hier Weihnachtsmärkte für adventlichen Lichterglanz sorgen. «Wir sind froh, dass sie wieder stattfinden können», sagte eine Sprecherin des Vereins Ahrtal-Tourismus der Deutschen Presse-Agentur. Mindestens 134 Menschen waren bei der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 in der touristischen Rotweinregion getötet worden.

Nach corona- und flutbedingten Absagen 2020 und 2021 ist an allen vier Adventswochenenden erstmals wieder der Weihnachtsmarkt Ahrweiler geplant. «Der Marktplatz zwischen den historischen Häusern wird dafür festlich geschmückt», sagte die Sprecherin. Weiterlesen

Werden die Fluggastrechte auf Gepäck-Wartezeit ausgeweitet?

Berlin (dpa) – Angesichts teils chaotischer Zustände an deutschen Flughäfen bringen Politiker verschiedener Parteien die Ausweitung der Fluggastrechte auf Wartezeiten an der Gepäckausgabe ins Gespräch.

Stefan Schmidt, Sprecher für Tourismuspolitik der Grünen im Bundestag, sagte den Zeitungen der Mediengruppe Bayern, hier seien die Flughäfen und Airlines in der Verantwortung, endlich für Verbesserung zu sorgen. «Da passiert noch zu wenig. Wir sollten erwägen, die Wartezeiten an den Gepäckausgaben in die Fluggastrechte zu integrieren.» Ein Flug, der pünktlich gelandet ist, bei dem die Passagiere aber zwei oder drei Stunden auf ihr Gepäck warteten, sei nicht mehr pünktlich. Eine Stunde Wartezeit ist für Schmidt nach dem Ausstieg akzeptabel. «Was darüber hinaus geht, könnte zu Regressforderungen führen.» Weiterlesen

Mitarbeiter finden Leiche in Flugzeug-Fahrwerkschacht

Frankfurt am Main/Teheran (dpa) – Im Fahrwerkschacht eines aus dem Iran kommenden Flugzeugs ist am Frankfurter Flughafen ein toter Mann gefunden worden. Mitarbeiter entdeckten die Leiche am Donnerstag bei Wartungsarbeiten, wie ein Polizeisprecher sagte. Wie «Bild.de» berichtete, war das Lufthansa-Flugzeug am frühen Donnerstagmorgen in der iranischen Hauptstadt Teheran gestartet.  Nach Angaben des Polizeisprechers landete es nach 5 Uhr in Frankfurt. Der Direktflug auf dieser Strecke dauert laut Flugplan fünfeinhalb Stunden. Weitere Details, etwa zur Identität des Mannes oder den Hintergründen, waren zunächst unklar. Der Lufthansa-Flug Teheran-Frankfurt für Freitagmorgen wurde laut Flugplan annulliert.

 

 

 

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