Endlich mehr Oldtimer-Parkplätze!

Im Green Park – dem Ort für die Classic Days ab 2022 – haben wir eine gravierende Verbesserung: Neben den einfacheren Zufahrten, der besseren Verkehrsanbindung und auch einem Gelände für schöne neue Festivalteile und Sonderausstellungen haben wir vor allen Dingen mehr Platz für die Besucher-Fahrzeuge, wenn mit dem Youngtimer oder Oldtimer angereist wird. Weiterlesen

Die Falken-Piloten Eriksson und Müller machen fette Beute

NLS_NG_4. Lauf_ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen_09.07.2022

Anderthalbfache Action, doppelter Fahrspaß und ein schnell fliegender Falke, das war das ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen. Auf der legendären Nordschleife machte Falken Motorsports am Samstag fette Beute. Joel Eriksson und Sven Müller sicherten dem Team aus Offenbach am Main im Porsche 911 GT3 R den insgesamt vierten Gesamtsieg in der Geschichte der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) und gleichzeitig jeweils ihren ersten eigenen Erfolg. Mit einem Abstand von 1:14,562 Minuten folgten Frank Stippler und Vincent Kolb vom Scherer Sport Team Phoenix Racing im Audi R8 LMS GT3 vor Christian Krognes, Ben Tuck und Andy Soucek im BMW M4 GT3 von Walkenhorst Motorsport.

„Ich hätte mir kein besseres Debüt wünschen können. Erstes Rennen für Falken, gleich der erste Sieg. Sven hat mir viel geholfen an diesem Wochenende bei meiner Premiere im GT3-Fahrzeug, die ich sehr genossen habe. Ich wusste, dass es hart wird auf der Strecke, aber nicht, dass es so hart wird mit dem vielen Verkehr und den ständigen Überholmanövern“, sagte Joel Eriksson.

Spektakulär ging es bereits los. Philip Ellis im Mercedes-AMG GT3 von Schnitzelalm Racing, verbesserte sich noch vor der ersten Kurve von Platz drei auf eins. Der in München geborene Brite überholte frech auf der rechten Seite der Start-Zielgeraden fast mit Tuchfühlung zur Betonwand. Der 29-Jährige bescherte seinem Team somit die erste Gesamtführungsrunde in der NLS. Ben Tuck folgte im BMW M4 GT3 von Walkenhorst Motorsport. Mit einer Zeit von 7:51,330 Minuten hatte sich das Team in Person von Krognes die Pole-Position gesichert. Der größte Verlierer der Anfangsphase war Frank Stippler im Audi R8 LMS GT3 des Team Scherer Sport Team Phoenix, für ihn ging es von Rang zwei zunächst auf Platz sechs zurück.

50 Minuten zuvor hatte es am Adenauer Forst gleich die ersten Drei des Tableaus erwischt. Auf einer Ölspur schlitterte das Trio Andy Soucek, Kim-Luis Schramm und Miklas Born von der Strecke. Für Born, Marcel Marchewiecz, Marek Böckmann und Philip Ellis im Mercedes-AMG GT3 von Schnitzelalm Racing und Schramm sowie Jakub Giermaziak im Audi R8 LMS GT3 des Scherer Sport Team Phoenix war die Reise vorzeitig beendet. Soucek verlor im BMW M4 GT3 über eine Minute und fiel auf Rang vier zurück. Nutznießer des Ganzen war in diesem Moment Julien Apothéloz, der neben Luca-Sandro Trefz und Patrick Assenheimer aus dem Team Landgraf Motorsport im Mercedes-AMG GT3 unterwegs war. Das Trio wurde letztlich Vierter.

Soucek rechnete nach Abflug auf der Ölspur schon mit dem Ende

„Wenn du siehst, was uns da passiert ist, müssen wir am Ende mit Rang drei zufrieden sein. Als ich rausgeflogen bin, dachte ich, Game Over. Dann saß ich im Auto und habe 40 Sekunden lang gar nichts gemacht, und es dann versucht, das Auto ging. Der Stippi verteidigt immer sehr gut. Christian hat einen tollen Job gemacht, er hat alles versucht. Er hat voll gepusht, dann kommt so ein Dreher schon mal zustande. Im Endeffekt müssen wir zufrieden sein“, sagte Andy Soucek.

„Mein erster Sieg auf der Nordschleife bei der NLS fühlt sich mega an. Ich bin oft Zweiter geworden. Das hat sich die Crew von Falken auf jeden Fall verdient. Wir hatten ein hartes Jahr mit vielen Unfällen. Und jetzt nach einem sauberen Rennen ganz oben zu stehen, das fühlt sich richtig gut an. Am Adenauer Forst habe ich das Auto auf der Ölspur gerade noch fangen können, die anderen sind halt abgeflogen. So etwas kann man nicht sehen, da gehörte auch Glück dazu“, sagte der siegreiche Sven Müller.

Kampf zwischen Krognes und Stippler begeisterte am Ende

Etwas mehr als zwei Stunden waren noch zu absolvieren, da überholte Joel Eriksson im Verkehr Patrick Assenheimer und der Schwede baute danach seine Führung stetig aus. Für den größten Unterhaltungswert sorgten Christian Krognes und Patrick Stippler in der letzten Rennstunde. Die beiden lieferten sich einen beherzten Kampf um Platz zwei. Sie tauschten mehrfach die Positionen, bis Krognes kurz vor dem Ende die Kontrolle über sein Auto kurzzeitig verlor und ihn die anschließende 360-Grad-Drehung fünf Sekunden kostete. Das Duell war entschieden.

„Wir haben uns auf der Döttinger Höhe gegenseitig zweimal überholt. Das macht die Nordschleife aus und ist Teil der Faszination, dass man hier durch die lange Gerade mit einem ähnlichen Speed der Autos diese Windschatten-Duelle hat. Ich habe gesehen, dass er sich weggedreht hat. Ich wusste aber auch, dass er genug Talent hat, um sich elegant zu fangen. Ich habe mit fünf, sechs Sekunden Vorsprung gerechnet. Ich sah dann aber bald auch schon wieder die gelben Lichter im Rückspiegel. Von daher war da nichts mit Durchatmen“, beschrieb Frank Stippler das Duell aus seiner Sicht und Christian Krognes ergänzte: „Ich habe hundert Prozent gegeben, ich wollte unbedingt den zweiten Platz. Ich wusste, das wäre das Maximum. Ich habe alles versucht. Ich bin einmal ein bisschen von der richtigen Linie abgekommen, dafür musste ich dann bezahlen. Aber ich bin auch mit Rang drei happy.“

In der SP9 Pro-Am siegte der Audi R8 LMS GT3 von Lionspeed by Car Collection Motorsport mit den Fahrern Lorenzo Rocco, Dennis Fetzer, Leon Köhler und Klaus Koch.

Top-Ten-Ergebnis für den Sieger der Cup 2-Klasse

In der Porsche Endurance Trophy Nürburgring im Rahmen der Nürburgring Langstrecken-Serie fuhr erneut ein Team aus der Cup 2-Klasse in die Top-Ten der Gesamtwertung vor. Die Klassensieger Tim Scheerbarth, David Jahn und Daniel Blickle vom Team AVIA W&S Motorsport wurden mit dem Porsche 911 GT3 Cup Neunte. Fidel Leib, Philip Miemois, Heiko Eichenberg und Moritz Wiskirchen waren die Schnellsten in der Cup 3-Klasse im Porsche 718 Cayman GT4 CS von Sorg Rennsport.

Adrenalin verteidigt die Tabellenführung

Daniel Zils, Oskar Sandberg und Sindre Setsaas haben die Tabellenführung in der Nürburgring Langstrecken-Serie verteidigt. Das Trio des Adrenalin Motorsport Team Alzner Automotive holte im BMW 330i in der Klasse VT2-R+4WD den vierten Sieg im vierten Rennen. Das gelang keinem anderen Team in der Saison. Auf Platz zwei liegen Mauro Calamia, Ivan Jacoma und Kai Riemer von Schmickler Performance powered by Ravenol, die mit dem Porsche 718 Cayman GT4 CS (982) in der Cup 3 auf Platz zwei fuhren.

Weiter geht es in der NLS nach der Sommerpause mit dem Highlight. Vom 9. bis 11. September finden zum ersten Mal die 12h Nürburgring statt.

 

 

 

 

Rallye ADAC Mittelrhein feiert in Wittlich Premiere in der DRM

Rekordstarterfeld in der DRM2-Kategorie beim Debüt in der Kreisstadt Wittlich. Auf die Starter warten 144 Wertungskilometer in der Eifel-Mosel-Region. In der Gentlemen Trophy kann bereits die Titelentscheidung fallen.

Premiere bei der Deutschen Rallye-Meisterschaft: Zum ersten Mal wird am 1. und 2. Juli im Rahmen der DRM die Rallye ADAC Mittelrhein ausgetragen. Anders als der Name vermuten lässt, finden die Wertungsprüfungen in der Eifel und auf beiden Seiten der Mosel statt, Zentrum ist die rheinland-pfälzische Kreisstadt Wittlich. Weiterlesen

ADAC Eifel Rallye Festival 2022 – Daun platzt aus allen Nähten

  • Die Vorfreude steigt bei allen Beteiligten.
  • Mitfahrten bei Neuville, Blomqvist und Schelle zu ersteigern.
  • Die VIP-Riege ist komplett.

Es wird eng in und um Daun, wenn sich vom 21. bis zum 23. Juli 2022 die Teilnehmer und Zuschauer des Eifel Rallye Festivals in der Vulkaneifel versammeln. 155 historische Rallyefahrzeuge und zusätzlich 20 Fahrzeuge der Vorauswagentruppe zeigen sich den Fans auf den Demonstrations-Strecken und dazwischen auf der Rallye-Meile in Daun. Weiterlesen

Ford Puma Hybrid Rally1 gewinnt bei der Safari-Rallye in Kenia vier von 19 Wertungsprüfungen

  • Sechster Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft stellte Mensch und Material auf dem afrikanischen Kontinent vor harte Herausforderungen
  • Gut 368 kW (500 PS) starker Puma Hybrid Rally1 mit modernem Hybridantrieb wartet bei dem Rallye-Klassiker mit schnellen Zeiten auf
  • Craig Breen/Paul Nagle erreichen das Ziel nach 363 harten Wertungsprüfungskilometern auf Rang sechs; Rekordweltmeister Sébastien Loeb fährt drei WP-Bestzeiten

Die Puma Hybrid Rally1-Fahrzeuge von M-Sport Ford haben ihr Potenzial trotz schwieriger Bedingungen auch bei der Safari-Rallye Kenia unter Beweis gestellt. Weiterlesen

Safari Rallye Kenia: Privatfahrer im ŠKODA FABIA Rally2 evo gewinnen WRC2 bei härtester Rallye des Jahres

› Kajetan Kajetanowicz/Maciej Szczepaniak (POL/POL) aus dem ŠKODA Motorsport Kundenteam LOTOS dominieren WRC2 beim sechsten Lauf zur FIA Rallye-WM

› Mit der Klassenbestzeit auf der ,Powerstage’ sichert sich Kajetanowicz auch die Führung in der WRC2-Gesamtwertung

› Nur vier WRC2-Teams überstehen extrem anspruchsvolle Wertungsprüfungen rund um den Naivasha-See – drei von ihnen im ŠKODA FABIA Rally2

SKODA Motorsport bei der Safari Rallye Kenia: Kajetan Kajetanowicz und Beifahrer Maciej Szczepaniak aus Polen gewannen im SKODA FABIA Rally2 evo des LOTOS Rally Teams die Kategorie WRC2. (Foto: Skonda Motorsport)

Die Safari Rallye Kenia, der sechste Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft, wurde ihrem legendären Ruf wieder einmal gerecht. Von acht gestarteten Teams aus der Kategorie WRC2 kamen nur vier ins Ziel. Der Klassensieg ging an die Polen Kajetan Kajetanowicz/Maciej Szczepaniak (ŠKODA FABIA Rally2 evo). Mit seinem ersten WRC2-Sieg in der laufenden Saison übernahm Kajetanowicz auch die Tabellenführung in der Kategorie.

Die zusammen rund 360 Kilometer langen Wertungsprüfungen um den Naivasha-See, etwa 100 Kilometer nördlich der Hauptstadt Nairobi, stellten die Teams und ihre Autos auf die erwartet harte Probe. Im aufgewirbelten, puderweichen Sand (Fech Fech) verloren die Fahrer gelegentlich die Orientierung. Große, scharfkantige Steinbrocken mitten auf der Piste machten Reifenschäden zur ständigen Gefahr. Zu allem Überfluss sorgten heftige Regenfälle am Nachmittag der zweiten Etappe am Samstag zusätzlich für Aquaplaning und schlammige Passagen, auf denen die Bodenhaftung der Schotterreifen eher an eine Eisbahn erinnerte.

SKODA Motorsport bei der Safari Rallye Kenia: Unter extrem anspruchsvollen Bedingungen feierten die Polen Kajetan Kajetanowicz/Maciej Szczepaniak (SKODA FABIA Rally2 evo) ihren ersten WRC2-Sieg des Jahres. / Foto: Skoda Motorsport

„Solche Bedingungen habe ich in meiner Karriere noch nie erlebt“, staunte Kajetan Kajetanowicz bereits nach der Testprüfung (Shakedown) am Tag vor dem Start. Als die Rallye erst einmal richtig angefangen hatte, war der Pole am Lenkrad des ŠKODA FABIA Rally2 evo einer der wenigen im gesamten Feld, die sich keine Fehler erlaubten. Schon im Verlauf der ersten Etappe erzielten Kajetanowicz und Beifahrer Maciej Szczepaniak auf fünf der sieben Wertungsprüfungen die WRC2-Bestzeit. Sogar noch besser verlief die zweite Etappe: Das LOTOS Rally Team fuhr auf allen sechs Prüfungen die schnellste Zeit in der WRC2. Während die meisten Konkurrenten den schwierigen Bedingungen Tribut zollen und einige die Re-Start-Regel in Anspruch nehmen mussten, wuchs der Vorsprung von Kajetanowicz/Szczepaniak auf den Zweitplatzierten der WRC2 auf mehr als 20 Minuten an.

Während der letzten Etappe am Sonntag ging ‚Kajto‘ auf Nummer sicher und konzentrierte sich darauf, Probleme zu vermeiden. Doch die drei Bonuspunkte für die WRC2-Bestzeit auf der abschließenden ‚Powerstage‘ ließ er sich nicht nehmen. Damit erhöhte er seine Punkteausbeute auf das Maximum von 28. Da die vor dem Start ersten vier der WRC2-Gesamtwertung auf die Safari Rallye Kenia verzichtet hatten, übernahm Kajetanowicz damit auch die WRC2-Tabellenführung. „Es ist wie ein Traum, ich möchte nicht mehr aufwachen. Dies ist der härteste WM-Lauf. Es ist unglaublich, die Safari zu gewinnen. Danke an mein ganzes Team für die wirklich gute Arbeit“, freute sich Kajetanowicz im Ziel.

SKODA Motorsport bei der Safari Rallye Kenia: Kajetan Kajetanowicz/Maciej Szczepaniak (POL/POL) sicherten sich im SKODA FABIA Rally2 evo des LOTOS Rally Teams 14 WRC2-Bestzeiten. / Foto: Skoda Motorsport

Von den vier WRC2-Teams im Ziel der Safari Rallye Kenia vertrauten drei auf den ŠKODA FABIA Rally2. Die Plätze drei und vier gingen an die einheimischen Crews Amanraaj Rai/Gurdeep Panesar und Aakif Virani/Bhatti Azhar.

Nächster Stopp der FIA Rallye-Weltmeisterschaft ist eine der schnellsten Veranstaltungen der gesamten Saison – die Rallye Estland (14. bis 17. Juli 2022) auf den geschwungenen Schotter-Wertungsprüfungen in der Region Tartu.

Ergebnis Safari Rallye Kenia (WRC2)

1. Kajetanowicz/Szczepaniak (POL/POL), ŠKODA FABIA Rally2 evo, 4:16.02,5 Stunden

2. Johnston/Kihurani (USA/USA), Citroën C3 Rally2, +19.08,2 Minuten

3. Rai/Panesar (KEN/KEN), ŠKODA FABIA Rally2 evo, +29.13,9 Minuten

4. Virani/Bhatti (KEN/KEN), ŠKODA FABIA Rally2, +1:02.51,5 Stunden

Zahl der Rallye: 15

Fahrer am Lenkrad eines ŠKODA FABIA Rally2 setzten auf 15 der 19 Wertungsprüfungen die Bestzeit in der WRC2. Klassensieger Kajetan Kajetanowicz (POL) war 14 Mal Schnellster. Eine Prüfung sicherte sich Gaurav Gill. Der Inder ist kein Neuling für die tschechische Marke – im ŠKODA FABIA gewann er 2013, 2016 und 2017 die Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft.

Top-5 Gesamtwertung WRC2 (nach 6 von 13 Rallyes)

1. Kajetan Kajetanowicz (POL), ŠKODA FABIA Rally2 evo, 66 Punkte

2. Yohan Rossel (FRA), Citroën C3 Rally2, 63 Punkte

3. Nikolay Gryazin (ANA), ŠKODA FABIA Rally2 evo, 52 Punkte

4. Andreas Mikkelsen (NOR), ŠKODA FABIA Rally2 evo, 51 Punkte

5. Chris Ingram (GBR), ŠKODA FABIA Rally2 evo, 44 Punkte

Nürburgring: Duelle an der Spitze und ein Hauch von Romantik bei NLS4

NLS_NG_photo_isp-grube.de

Das erste Viertel der Saison in der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) ist absolviert. Nach einer zweimonatigen Pause steht am kommenden Samstag (25. Juni 2022) das 45. RCM DMV Grenzlandrennen auf dem Programm. Erwartet wird bei sonnigen Temperaturen um 22 Grad alles andere als ein laues Motorsport-Lüftchen rund um die legendäre Nordschleife. Das Teilnehmerfeld verspricht spannende Duelle um vordere Platzierungen in allen Klassen und brandheisse Action. Weiterlesen

Kultur – Kunst – Straßentheater – Improvisation

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Die Classic Days stehen als Festival auch für die Inhalte des „Automobilen Kulturgutes“ – zeigen Inszenierungen, mobile visuelle Acts von außergewöhnlich hohem Niveau und zelebrieren mit eindrucksvollen Creationen und Maschinen aus anderen Welten die Mobilität und Technik-Geschichte.

Die unendliche Zeit rast vorbei

Im beachteten Kulturteil der Classic Days wird nicht auf der Bühne gespielt, sondern zwischen den Menschen als Walk Act, Parade, Improvisationstheater.

In den Classic Days im Green Park in Düsseldorf laden die Organisatoren im ehrenamtlichen Verein – Classic Days e.V. – auf eine stimmungsvolle und wohltuende Zeitreise mit spannenden Bildern aus der Vergangenheit und aus der Phantasie ein.

Mit den Time Cruisern kommen ins Festival vom 5. bis 7. August 2022 riesige fahrende Zeitmaschinen.

Zusammenkunft von Technik aus Vergangenheit und Zukunft

Sonst sieht man die Akrobaten und Schauspieler vielleicht noch in Theaterfestivals; die Classic Days waren schon vor drei Jahren die „Bühne“ für eine erste Abordnung dieses ungewöhnliche Technik-Theaters.

Damals kamen die phantastischen Fahrmaschinen im Look der Steampunks und Dampfmaschinen – die sogenannten „Steamroadster“ – und begeisterten das Publikum.

Genießen Sie in 2022 die Zusammenkunft von Technik aus Vergangenheit und Zukunft.

Wie aus einem Jules Verne – Roman

Lassen Sie sich von diesen mobilen Kunstwerken faszinieren. Räder von 2,50 m Höhe im Durchmesser oder Düsenantrieb symbolisieren die Geschwindigkeit die nach Einsteins Theorien nötig wäre um die Zeit zu bezwingen.

Die Maschinen der „Time Cruisers“ sind zeitgemäß teils aus wiederverwendeten Materialien hergestellt worden. Man kann verschiedene Teile erkennen, die vor der Schrottpresse gerettet worden sind und nun als Vehikel wie aus einem Jules Verne – Roman einem zweiten Leben entgegensehen.

Die Zeitmaschinen werden gesteuert von den Zeitreisenden, die in  drei Metern Höhe die verschiedenen Zeitalter an sich vorbei fliegen zu sehen scheinen.

Bilder blitzen links und rechts aus längst verstrichenen Zeitaltern – oder scheinen sie längst ausgestorben oder müssen noch entstehen? Mit Lichtgeschwindigkeit voll auf die Bremse zähmen die Zeitreisenden die Maschinen und halten vielleicht auch kurz inne im Schnittpunkt von Zukunft und Vergangenheit.

Genießen Sie die „Time Cruisers“ in den Classic Days! Auftrittszeiten finden sich im Programm, welches wir in Kürze veröffentlichen.

Düsseldorf – Nähe trifft Freiheit

Die Landeshauptstadt von NRW wird nun Oldtimer-Hauptstadt für eine große Fangemeinde. Die liebenswürdigen altbewährten Dinge sind mit den Classic Days im Umzug aus der Gegend rund um Jüchen auf dem Weg in den Green Park an der Messe. Weiterlesen

Alte LKW und Renntransporter

Wunderbare Schwergewichte sind in den Classic Days 2022 ganz herzlich willkommen wenn das Klassiker- und Motorfestival zu zwei großen Treffen einlädt. Alte LKWs der Jahre 1920 bis maximal 1985 treffen sich zum großen Stelldichein am Green-Park in Düsseldorf in einem eigens dafür dekorierten Areal.

Die Könige der Landstrasse

Drei Tage lang können hier die „Könige der Landstrasse“ ausgestellt und bewundert werden – die Besitzer und Sammler treffen sich zum „Benzingespräch“ und „Fachplausch“. Bisher war es bei den Classic Days aus Platzgründen nicht möglich den Anfragen nach einem solchen Treffen gerecht zu werden.

Am neuen Platz in Düsseldorf haben die ehrenamtlichen Organisatoren der Classic Days einen zentralen Ort gleich neben dem Rennsport-Fahrerlager ausgesucht, der dann als Aufstell- – und Ausstellfläche dienen kann.

Vom alten Umzugswagen, über Tanklaster, Spezialtransporter, LKWs, Zugmaschen kann historisches dabei sein. Es wird ein großes Treffen, alte Marken werden zu sehen sein, Sonderaufbauten und bestimmt auch bekannte Speditionen von heute mit ihren „Last-Eseln“ von gestern.

Anmeldungen sind gleich hier zum Treffen möglich.

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