Einigung über Bundesfreiwilligendienst vorgestellt

Berlin. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, und die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU und FDP im Bundestag, Ingrid Fischbach und Miriam Gruß haben am vergangenen Donnerstag die Pläne für den neuen Bundesfreiwilligendienst vorgestellt.

"Mit dem Bundesfreiwilligendienst haben wir ein überzeugendes Konzept erarbeitet, mit dem wir die Freiwilligendienste in Deutschland stärken und den Wegfall des Zivildienstes zumindest teilweise kompensieren können", erklärte Bundesministerin Kristina Schröder. "Der neue Freiwilligendienst ist eine Einladung an Menschen jeden Alters, sich für die Allgemeinheit zu engagieren. Davon profitieren nicht nur wir alle, sondern auch die Freiwilligen selbst. Ich bin daher optimistisch, dass in Zukunft viele Menschen – und im Gegensatz zum Zivildienst nicht nur junge – dieses attraktive Angebot annehmen werden."

"In den letzten Wochen und Monaten haben wir intensiv an der Frage gearbeitet, was der Wegfall des Zivildienstes für unser Land und unsere Gesellschaft bedeutet, und welche Konsequenzen wir ziehen müssen", sagte Ingrid Fischbach. "Die Suche nach einer Weiterlesen

CARE: Frauenhandel muss gestoppt werden

Bonn. Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am Donnerstag, den 25. November fordert CARE Deutschland-Luxemburg eine stärkere Vernetzung von internationalen Staaten, Polizei und lokalen Organisationen, um den Handel mit Frauen zur Zwangsprostitution einzudämmen. „Frauenhandel ist ein grausames Verbrechen, das gestoppt und geahndet werden muss. Weltweit werden Frauen respektlos wie Ware gehandelt, auch in Deutschland landen sie in Bordellen und auf dem Straßenstrich“, so Dr. Anton Markmiller, Hauptgeschäftsführer von CARE Deutschland-Luxemburg.

CARE arbeitet auf dem Balkan zusammen mit lokalen Organisationen, die gegen den Handel mit Frauen kämpfen. „Frauenhandel ist ein lukratives Geschäft, organisiert von kriminellen Netzwerken. Diese Menschenhändler arbeiten professionell über Landesgrenzen hinweg“, so Mara Radovanovic von der CARE-Partnerorganisation LARA in Bosnien-Herzegowina. Oftmals fallen auf dem Balkan Roma-Mädchen in die Hände der Kriminellen. „Vor allem junge, hübsche Roma-Mädchen sind betroffen.

Sie werden ausgebeutet, missbraucht, ihrer Seele beraubt. Dann werden sie in andere Länder gebracht, auch nach Westeuropa Weiterlesen

Vernetzt – Leben in der Medienwelt

Ludwigshafen/Trier.Leben in Sozialen Netzwerken, permanenter Handy-Einsatz oder starke On­line-Präsenz – viele Eltern, Lehrkräfte und Erzieher/innen stehen dem Medi­enverhalten ihrer Kinder und Jugendlichen skeptisch gegenüber, können oft nicht einschätzen, welcher Nutzen oder auch welche Gefahren sich hinter der Mediennutzung ihrer Sprösslinge verbirgt.

Das Forum Medienkompetenz Rheinland-Pfalz hatte sich daher in diesem Jahr zum Ziel gesetzt, mit konkreten Informationen von medienkundigen Re­ferenten Eltern und Lehrer über das Medienverhalten der „vernetzten Jugend“ zu informieren, sie in die medial vernetzte Lebenswelt der Heranwachsenden hineinzuführen.

„Das Forum Medienkompetenz ist eine Veranstaltungsreihe, die – inzwischen schon zum zwölften Mal – Eltern und Lehrern Perspektiven aufzeigen möchte, wie Medien und Online-Dienste pädagogisch begleitet und sinnvoll genutzt werden können“, erläuterte Manfred Helmes, Direktor der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK), bei der Begrüßung der zahlreichen Teil­nehmer. Gemeinsam mit den Partnern aus dem MedienKompetenzNetzwerk (MKN) Trier, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur sowie der medien+bildung.com habe man hier im Weiterlesen

Sprachförderung ausbauen – Tests sehen Kinder unter Druck

Region. Die geplante finanzielle Unterstützung des frühkindlichen Sprachunterrichtes durch den Bund, kommentiert die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Heike Raab wie folgt:

"Wir sind in Rheinland-Pfalz vor fünf Jahren mit unserem Programm "Zukunftschance Kinder – Bildung von Anfang an" gestartet und betrachten die angekündigten Fördermittel als Ergänzungen zu unsere bisherigen Anstrengungen. Wir haben bereits die Herkulesaufgabe angenommen, und die ersten Erfolge sind in unserem Land sichtbar: In Rheinland-Pfalz haben Kinder aus anderen Herkunftsländern bessere Chancen, einen qualifizierten Abschluss zu machen als in anderen Ländern".

Der Einführung von Sprachtests ab vier Jahren steht Raab kritisch gegenüber: "Kinder müssen auch Kinder bleiben. Tests und Leistungsnachweise üben unnötigen Druck aus, die Dokumentationsbögen der Erzieherinnen und Erzieher erfassen spielerisch das Sprachvermögen der Kinder. Diesen Weg sollten wir weiter beschreiben".

Kurzinfo: NUR EIN SOMMER

Die arbeitslose Eva (Anna Loos) findet partout keine Stelle in ihrer brandenburgischen Heimat. Ausgerechnet in der Schweiz hat das Arbeitsamt nun einen Job für sie – drei Monate als Melkerin auf einer Berner Alm.

Da ihr Sohn längst erwachsen und die Beziehung zu Freund Marco (Steve Wrzesniowski) nicht mehr die beste ist, packt sie die Koffer und fängt beim ruppigen Milchbauer Daniel (Stefan Gubser) an. Sie bereut ihre Entscheidung nicht.

Worauf sollte man bei der Wahl eines ambulanten Pflegedienstes (APD) achten?

Eine Auswahl unter den existierenden ambulanten Pflegediensten ist schwer. Eine Garantie, den besten zu finden, hat man nicht, jedoch gibt es eine Reihe von Auswahlkriterien, welche die Suche erleichtern. Es empfiehlt sich, zunächst mehrere Dienste um Informationsmaterial zu bitten. Das sollte Auskunft über die angebotenen Pflegeleistungen geben sowie eine Preisliste und ein Muster des Pflegevertrages enthalten.

Ein Besuch der infrage kommenden Dienste und ein ausführliches persönliches Gespräch mit den Mitarbeitern sind bei der Auswahl hilfreich.
Folgende Frageschwerpunkte sollten angesprochen werden:

1. Organisation / Leistungen
Hat der Pflegedienst mit der Pflegekasse einen Versorgungs- und Vergütungsvertrag für alle Pflegestufen abgeschlossen?
Besteht zur Abrechnung von Leistungen der medizinischen Behandlungspflege auch ein Vergütungsvertrag mit der Krankenkasse?
Können vom APD alle Bereiche abgedeckt werden, in denen Hilfe benötigt wird?
Sind bei Bedarf auch zusätzliche Einsätze möglich, so zum Beispiel am Wochenende, in der Nacht, gegebenenfalls rund um die Uhr?
Wie ist die Zusammenarbeit mit sozialen Weiterlesen

Husten- Schnupfen – Heiserkeit

Der November ist die Zeit für Erkältungen, Bronchitis, Halzschmerzen. Statistisch gesehen erwischt es jeden Bundesbürger vier Mal im Jahr mit Schnupfen und Husten. Bei Kindern kann es sogar bis zu 13 Mal jährlicwh passieren. Gemeint ist die Erkältung oder richtiger gesagt, der grippale Inffekt, den man wiederum nicht mit einer echten Virusgrippe oder der Influenza verwechseln sollte. Erkältungen gehören zu den häufigsten Infektionserkrankungen der Menschheit.

Verursacht werden sie durch Viren, die, egal ob es draußen warm oder kalt ist, durch die Menschen eingeatmet werden können, da sie gut verpackt in kleinen Tröpfchen in der Luft herumfliegen. Mit einem freundlichen Gruß versehen von den Menschen, die schon erkältet sind und dieses durch lautes Husten und Niesen unter Beweis stellen. Entkommen kann man deshalb diesen kleinen Plagegeister nicht, denn sie sind mikroskopisch klein und nicht direkt erkennbar. Doch man kann sich durch gut durchdachte Vorsorge  dagegen schützen. Dann wird man auch Weiterlesen

Kinderschuhe

98 Prozent der Kinder kommen mit gesunden Füßen zur Weit. Später leiden über 60 Prozent der Erwachsenen an Fußschäden. Kinderschuhe – richtig angepasst – lassen Kinderfüße gesund wachsen. Was kann man also tun, um den eigenen Kindern geschädigte Füße zu ersparen?

Ganz einfach: Man kann zumindest für das richtige Schuhwerk sorgen! Denn nicht passende Kinderschuhe sind die Hauptursache später erworbener Fußschäden. Die Knochen von Kinderfüßen sind weich und durch eine Wachstumsfehllenkung verformbar. Gegen Druck sind sie relativ schmerzunempfindlich, was es schwierig macht, optimal angepasste Schuhe auszusuchen.

Auf den beim Erwachsenen funktionierenden Zehendruck reagieren sie meist, indem sie einfach die Zehen einziehen. Die Suche nach dem perfekten Schuh lohnt, da höchstens 2 Prozent aller Fußschäden angeboren sind. Regelmäßig müssen die Kinderfüße vermessen werden. Erfahrungsgemäß wachsen Kinderfüße je nach dem Alter pro Jahr um 2 bis 3 Längen. Folglich muss man beim Einkauf den benötigten Zuwachsraum mit berücksichtigen. Außerdem Weiterlesen

Ehrung für Schwester Lea Ackermann

Mainz. Ministerpräsident Kurt Beck zeigte sich erfreut darüber, dass Lea Ackermann mit dem rheinland-pfälzischen Kinderschutzpreis 2010 ausgezeichnet wird. Der Landesverband des Deutschen Kinderschutzbundes hatte mitgeteilt, dass die Ordensschwester den Preis für die von ihr gegründete Hilfsorganisation Solwodi (Solidarität mit Frauen in Not) und für ihr jahrzehntelanges Engagement gegen Armutsprostitution und Menschenhandel erhält.

Lea Ackermann erhält den rheinland-pfälzischen Kinderschutzpreis 2010.

Die Hilfsorganisation Solwodi wurde 1985 in Mombasa für kenianische Frauen und Mädchen gegründet, die sich aus Armut prostituieren. Seit 1987 ist Solwodi auch in Deutschland mit Beratungsstellen aktiv und betreibt seit 2001 ein Witwen- und Waisenprojekt in Ruanda. Der Verein hilft Frauen, sich aus Prostitution, Zwangsehen und Menschenhandel zu befreien und arbeitet aktiv für eine Verbesserung der Lebenssituation von Frauen und Mädchen.

"Schwester Lea Ackermann kämpft seit über 25 Jahren dafür, dass Frauen und Mädchen weltweit ein selbstbestimmtes Leben in Würde führen können. Sie sieht die Unterdrückung der Ärmsten und Schwächsten und greift ein, Weiterlesen

Nachhaltiger Konsum gehört zur Politik der Sozialen Gerechtigkeit

Mainz. „Nachhaltigen Konsum leicht gemacht“ – den Startschuss zu einer Strategie für Rheinland-Pfalz gab jetzt Umwelt- und Verbraucherschutzministerin Margit Conrad in Mainz. „Die Politik der sozialen Gerechtigkeit muss dieses Thema integrieren“, sagte Conrad. Nachhaltiger Konsum sei keine Last, sondern beinhalte viele Chancen. „Wir wollen einen Motivationsschub geben und Lust machen auf nachhaltigen Konsum, das heiß auch, dass er sozialverträglich gestaltet werden muss.“

Bei der Tagung „Nachhaltige Lebensstile“ legte die Ministerin Eckpunkte vor, um dem Thema „Rückenwind“ zu geben und für Verbraucherinnen und Verbraucher Anreize zur Auseinandersetzung zu schaffen:

1.    Die nachhaltige Entwicklung aus Sicht der Verbraucherinnen und Verbraucher stärken: „Verbraucherinnen und Verbraucher können mit ihrer Marktmacht helfen, der Wirtschaft den Übergang in eine nachhaltige Marktwirtschaft zu erleichtern und zu beschleunigen.

2.    Nachhaltiger Konsum verlangt Transparenz: Conrad forderte Verbesserungen und Ergänzungen bei der Kennzeichnung, die Zertifizierung von Produkten, bessere Energieverbrauchs-Kennzeichnung. Positives Beispiel sei das „Qualitätszeichen Rheinland-Pfalz“ für hochwertige, umweltschonend erzeugte regionale Produkte, das Weiterlesen

Dreyer: Mentorinnenbörse fördert Frauen in öffentlichen Ämtern

Rheinland-Pfalz unterstützt Frauen bei ihrer politischen Karriere mit einer bundesweit einmaligen Mentorinnenbörse, wie Frauenministerin Malu Dreyer heute in Mainz anlässlich der Freischaltung der neuen Internetplattform berichtete. „Ab sofort stehen 14 rheinland-pfälzische Politikerinnen aus unterschiedlichen Bereichen an Politik interessierten Frauen oder solchen, die ihre politische Karriere vorantreiben möchten, mit Rat und Tipps zur Seite“, lobte Dreyer das Engagement der Mentorinnen.

„Mit unserer parteiübergreifenden Mentorinnenbörse kommen wir dem Wunsch vieler Frauen entgegen, im unmittelbaren Austausch von einer erfolgreichen Politikerin zu lernen“, so die Frauenministerin. Das Verfahren sei unkompliziert: Die Interessentin kann sich auf der Internetplattform www.mehr-frauen-in-die-politik.rlp.de die Mentorin ihrer Wahl aussuchen und mit ihr Kontakt aufnehmen. Sind beide einverstanden, klären Mentorin und Mentee im Rahmen eines ersten Gespräches die Möglichkeiten der Zusammenarbeit, Erwartungen, Ziele und Dauer der geplanten Mentoringbeziehung.

„Ergebnisse und Erfahrungen aus früheren Mentoring-Programmen für Nachwuchspolitikerinnen zeigen, dass stets beide Partnerinnen von der Zusammenarbeit profitieren“, weiß Frauenministerin Malu Weiterlesen

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