DGB: Viele empfinden Digitalisierung im Job als Belastung

Berlin (dpa) – Nach einer Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) fühlen sich 40 Prozent der Beschäftigten in Deutschland durch die Digitalisierung in ihrer Arbeitswelt belastet. Das geht aus der repräsentativen Befragung «Index Gute Arbeit 2022» hervor, deren Ergebnisse der DGB an diesem Donnerstag vorstellen wird. Der Report lag dpa vorab vor.

Demnach gab fast die Hälfte der Befragten an (46 Prozent), dass die Anforderungen im Arbeitsalltag durch Multitasking – also durch das gleichzeitige Ausführen mehrerer Prozesse – gewachsen seien. Mehr als ein Drittel (33 Prozent) fühlt sich während der Arbeit stärker überwacht.

Knapp ein Viertel (23 Prozent) äußerte sich dagegen positiv und gab an, dass digitale Arbeitsmittel den Entscheidungsspielraum bei der eigenen Tätigkeit vergrößert hätten. Weiterlesen

Buschmann: 200 Millionen für Digitalisierung der Justiz

Berlin (dpa) – Bundesjustizminister Marco Buschmann hat den Ländern für die kommenden Jahre 200 Millionen Euro für Projekte zur Digitalisierung ihrer Justizbehörden in Aussicht gestellt. Weitere Mittel – etwa für zusätzliche Stellen – sind nicht Teil des Angebots, das der FDP-Politiker am Freitag den Justizministern der Länder vorlegte. «Nur ein Rechtsstaat, der technisch nicht hinterherhinkt, wird dauerhaft eine hohe Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern genießen», heißt es in dem Schreiben Buschmanns an seine Kolleginnen und Kollegen in den Ländern, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Weiterlesen

Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen dauert noch

Berlin (dpa) Die Digitalisierung der Verwaltungsdienstleistungen in Deutschland kommt langsamer als versprochen voran. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor.

Demnach ist es unwahrscheinlich, dass besonders häufig angefragte Dienstleistungen, wie von Bund und Ländern in Aussicht gestellt, bis Ende 2022 online erledigt werden können. Dazu gehören Verwaltungsvorgänge wie die Anmeldung eines Wohnsitzes, eine Eheschließung, die Beantragung eines neuen Personalausweises, die An- und Ummeldung eines Kraftfahrzeuges oder das Ausstellen einer Meldebescheinigung. Zuerst hatte das ARD-Hauptstadtbüro darüber berichtet. Weiterlesen

Deutschland zu langsam bei Digitalisierung an Schulen

Berlin (dpa) – Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger wünscht sich mehr Tempo bei der Digitalisierung an den Schulen in Deutschland. «Wir müssen dringend und schnell weitere Fortschritte machen, insbesondere beim Ausbau des Internets an den Schulen», sagte Stark-Watzinger der Deutschen Presse-Agentur.

Hintergrund sind die Erkenntnisse aus dem aktuellen «Bildungsmonitor» – einer Vergleichsstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Erstmals war länderübergreifend auch der Aspekt Digitalisierung in die Bildungsstudie eingeflossen. Hier schnitten vor allem Bremen, Bayern und Baden-Württemberg gut ab. Weiterlesen

Didacta: Noch viel zu tun bei Digitalisierung in Schulen

Köln (dpa) – Bei der Digitalisierung in Schulen bleibt nach Ansicht des Bildungsverbandes Didacta noch viel zu tun.

Zwar habe das Thema mit dem Distanzunterricht während der Corona-Pandemie gezwungenermaßen einen großen Schub bekommen – jedoch hake es noch in vielen Bereichen, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Reinhard Koslitz. Die Digitalisierung ist einer der Schwerpunkte bei der internationalen Bildungsmesse Didacta, die am Dienstag in Köln startet. Weiterlesen

Land will Digitalisierung von Kultureinrichtungen vorantreiben

Wiesbaden (dpa/lhe) – Das Land Hessen will die Digitalisierung seiner Kultureinrichtungen vorantreiben. Wie das Ministerium für Wissenschaft und Kunst am Freitag in Wiesbaden mitteilte, wurden dazu insgesamt 22 neue Stellen geschaffen, unter anderem für sogenannte Digitalmanager. Zudem sollen die Staatstheater, die Landesmuseen, die Schlössern und Gärten, das Landesamt für Denkmalpflege sowie das Landesarchiv und das Landesamt für Geschichtliche Landeskunde in diesem Jahr zusammen vier Millionen Euro für entsprechende Projekte erhalten. Weiterlesen

Digitalisierung als Motor für den Arbeitsmarkt: Diese Jobs haben Zukunftspotenzial

Die Digitalisierung disruptiert die Arbeitswelt aktuell massiv. Während klassische Jobs durch die Automatisierung bedroht sind, entstehen im Digitalbereich viele neue Berufe mit hohem Zukunftspotenzial. Wer die richtigen Weichen stellt und sich für einen modernen, digitalen Beruf entscheidet, hat viele Möglichkeiten, gutes Geld zu verdienen und in einem interessanten Umfeld tätig zu sein. Dieser Artikel stellt elf Berufe vor, die die Digitalisierung hervorgebracht hat und die in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen werden und die zum Teil auch alte Berufsbilder weiterentwickeln oder ablösen. Weiterlesen

Die G7 wollen Digitalisierung «grüner» machen

Düsseldorf (dpa) – Um den ökologischen Fußabdruck in der Digitalisierung zu verkleinern, wollen die G7-Staaten künftig stärker auf Aspekte der Nachhaltigkeit achten.

«Wir dürfen nicht den Fehler wiederholen, den wir bei der Industrialisierung begangen haben, dass man die Nachhaltigkeit hinten angestellt hat», sagte Bundesdigitalminister Volker Wissing (FDP) zum Abschluss eines

Treffens von G7-Ministern in Düsseldorf. Stattdessen müssten Themen wie das Recyceln von Hardware, der Schutz von Rohstoffen oder die Senkung des Energieverbrauchs betrachtet werden. Weiterlesen

Schmitt: Gründungen stärken, Digitalisierung voranbringen – Wettbewerb „startup innovativ“ mit Fokus smarte Gesundheitswirtschaft startet

Daniela Schmitt/FDP, Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau

Gründerinnen und Gründer können sich ab 2. Mai auf eine neue Runde im Förderprogramm „startup innovativ“ bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2022. Bewerben können sich Startups mit innovativen Gründungsideen, die für ihr Geschäftsmodell verstärkt digitale Möglichkeiten nutzen, aber selbst keine neuen Technologien entwickeln. Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt motiviert junge Unternehmen in Rheinland-Pfalz, sich zu bewerben. Weiterlesen

Regionale Zentren sollen Schulen bei Digitalisierung helfen

Mainz (dpa/lrs) – Fünf regionale Kompetenzzentren sollen Schulen und Schulträger in Rheinland-Pfalz künftig bei der Digitalisierung helfen. Unterstützung solle es für den Auf- und Ausbau der technischen Infrastruktur an den Schulen geben, aber auch für die Entwicklung pädagogisch-didaktischer Formate, erklärte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) am Donnerstag bei einer Veranstaltung zum Start der fünf Zentren in Neustadt/Weinstraße, Rockenhausen, Rodalben, Neuwied und Trier. Weiterlesen

Arbeits- und Digitalisierungsministerium startet Befragung zur Digitalisierung in der Pflege in Rheinland-Pfalz

„Welche Chancen die Digitalisierung in der Pflege bietet und wie die Arbeit in der Pflege durch digitale Anwendungen verbessert werden kann, waren einige der vielen Fragen auf dem Fachkräftegipfel Pflege 2021, die Anlass zur Studie digi2care gegeben haben“, informierte Arbeits- und Digitalisierungsminister Alexander Schweitzer zum Start der Befragung zur Digitalisierung in der Pflege in Rheinland-Pfalz. Weiterlesen

Minister Alexander Schweitzer: „Soziale Gerechtigkeit, erfolgreiche Transformation der Arbeitswelt und Digitalisierung bleiben starke Schwerpunkte unserer Landesregierung“

Minister Alexander Schweitzer: SPD-Fraktion RLP | Foto A. Heimann.

Investitionen in einen erfolgreichen Wandel der Arbeitswelt, in Armutsbekämpfung, soziale Kümmerer-Strukturen und eine noch leistungsfähigere digitale Infrastruktur in Rheinland-Pfalz hob Minister Alexander Schweitzer für den Haushaltsplan des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung im Jahr 2022 hervor. „Soziale Gerechtigkeit und Freiheit bleiben große Schwerpunkte in Rheinland-Pfalz, um den gesellschaftlichen Frieden zu sichern. Das bilden wir mit den Ausgaben im Haushalt ab“, betonte Schweitzer. Weiterlesen

Mehr Digitalisierung im Mittelstand – noch viel Potenzial

Frankfurt/Main (dpa) – Viele Mittelständler in Deutschland haben in der Corona-Pandemie die Digitalisierung in ihren Betrieben vorangetrieben.

Dennoch rangiert Europas größte Volkswirtschaft auf diesem Feld im europäischen Vergleich nur auf Platz 18 und damit an der Grenze zum hinteren Drittel der Länder der Europäischen Union, wie die staatliche Förderbank KfW am Mittwoch aufzeigte. Weiterlesen

Kommission: Mehr Investitionen für Digitalisierung nötig

Saarbrücken (dpa/lrs) – Im Saarland muss in den kommenden Jahren erheblich mehr Geld für die Digitalisierung ausgegeben werden. Dies geht aus einem Bericht einer Enquêtekommission des Landtages hervor, der am Mittwoch im Landesparlament vorgelegt und diskutiert wurde. «An der Infrastruktur hängt es und drängt es», sagte der Vorsitzende der Kommission, Jürgen Renner (SPD).

Die seit Anfang 2019 arbeitende Enquêtekommission über die Digitalisierung im Saarland empfahl unter anderem, die erheblichen Investitionen dafür künftig bei der Aufstellung des Landeshaushaltes besonders zu berücksichtigen. Der Zugang zu digitaler Infrastruktur müsse für alle Bürger gefördert werden. Ein Zugang zu einer ausreichenden Breitbandversorgung für jedermann sei nötig. Weiterlesen

Schmitt: Digitalisierung im Mittelstand bleibt im Fokus – mit 52 Millionen Euro wichtige Impulse gesetzt

 

Daniela Schmitt/FDP, Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau

Die Digitalisierung bietet für kleine und mittlere Betriebe viele Möglichkeiten, das eigene Geschäftsmodell nachhaltig und zukunftssicher zu machen. Das Förderprogramm „DigiBoost“ hat in diesem Sektor einen enormen Modernisierungsschub bewirkt. Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt will diese Dynamik nun aufrechterhalten – auch nach Ende der Antragsfrist am 31. März. Weiterlesen

Acht Kommunen für Digitalisierung von Kulturschätzen ausgewählt

Innenminister Roger Lewentz hat mitgeteilt, dass mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz im Jahr 2022 acht Kommunen durch die Universität Koblenz-Landau intensiv bei der Digitalisierung ihrer kulturellen, historischen oder landschaftlichen Besonderheiten begleitet werden. Weiterlesen

Land steckt 3,5 Millionen in Digitalisierung von Kliniken

Mainz (dpa/lrs) – Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium hat Bewilligungsbescheide für Digitalisierungsprojekte in 14 Krankenhäusern verschickt. Diese enthalten weitere 3,5 Millionen Euro aus dem Krankenhauszukunftsfonds, wie Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) am Samstag in Mainz mitteilte. Bereits am Freitag hatte Hoch dem Landeskrankenhaus mit Sitz in Andernach sechs Bewilligungsbescheide über insgesamt 7,2 Millionen Euro überreicht. In den Einrichtungen des Landeskrankenhauses sollen damit unter anderem Projekte zur Telemedizin, für Patientenportale, die digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation sowie die IT-Sicherheit finanziert werden. Weiterlesen

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