110 Lotto-Millionen gehen nach Nordrhein-Westfalen

Helsinki/Münster (dpa) – Ein Lottospieler oder eine Lottospielerin aus Nordrhein-Westfalen hat den mit 110 Millionen Euro gefüllten Eurojackpot geknackt und damit für einen Rekordgewinn gesorgt.

Mit den Gewinnzahlen 4 – 22 – 28 – 32 – 47 und den beiden Eurozahlen 1 und 2 lag nach 13 Ziehungen ohne Hauptgewinn erstmals wieder ein Spieler richtig, wie Westlotto am Freitag nach der Ziehung in Helsinki mitteilte. Weiterlesen

Umfrage sieht CDU in Nordrhein-Westfalen knapp vor der SPD

Mainz/Düsseldorf (dpa) – Laut einer Umfrage im Auftrag des ZDF zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 15. Mai liegt die CDU von Ministerpräsident Hendrik Wüst derzeit knapp vor der SPD mit Herausforderer Thomas Kutschaty.

Das ZDF-«Politbarometer Extra» ermittelte bei der sogenannten Sonntagsfrage für die Christdemokraten einen Wert von 30 Prozent, 28 Prozent würden der SPD ihre Stimme geben. Für die Grünen wurde ein starker Zuwachs ermittelt, sie kämen demnach auf 18 Prozent. Weiterlesen

Erfolg für Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen: Bundesländer verabschieden einstimmig Antrag zu Flutregionen

„Ich freue mich über die großartige und anhaltende Solidarität aller Bundesländer, den Wiederaufbau in den Regionen der Flutkatastrophe weiter vorantreiben zu wollen. Wir stehen eng an der Seite der betroffenen Menschen und suchen gemeinsam nach Wegen, um die Zukunftsfähigkeit der Region dauerhaft zu sichern“, sagte der rheinland-pfälzische Arbeitsminister Alexander Schweitzer nach der digitalen Arbeits- und Sozialministerkonferenz. Dort stellten sich alle Bundesländer einstimmig hinter den Antrag von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, die weitere Hilfen zur Existenzsicherung von Beschäftigten und Unternehmen in Flutregionen anregten. Weiterlesen

Drogen- und Waffenhandel – Großrazzia in Nordrhein-Westfalen

Duisburg (dpa) – Bei einem großen Einsatz gegen die organisierte Kriminalität durchsucht die Polizei in Nordrhein-Westfalen insgesamt 47 Objekte in mehreren Städten.

Die Razzia laufe seit dem Morgen und richte sich insbesondere gegen den Drogen- und Waffenhandel, teilte die Polizei in Duisburg mit. Es würden Wohnungen, Betriebe und Lagerhallen durchsucht. Weiterlesen

Schülerteams aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Wettbewerb um die beste Geschäftsidee

Trotz Schulschließungen und Distanzlernen tauchten mehr als 1.000 Oberstufenschülerinnen und -schüler von rund 70 Schulen in den vergangenen zehn Monaten im Rahmen von business@school, der Bildungsinitiative der Boston Consulting Group (BCG), in die Welt der Wirtschaft ein. Der Höhepunkt des Projektjahres: In den letzten Wochen entwickelten die Jugendlichen in Teams beeindruckende Geschäftsideen. Die besten Teams der Schulen präsentieren ihre Ergebnisse beim Landesentscheid in Düsseldorf am Dienstag, 18. Mai 2021 in den Vorrunden: 09:30 – 12:00 Uhr und in der Hauptrunde (mit den besten vier Teams): 17:30 – 20:00 Uhr Weiterlesen

Kripo nimmt mehrere Tatverdächtige in Nordrhein-Westfalen fest

Ermittler durchsuchen mehrere Objekte in Nordrhein-Westfalen und Hamburg und nehmen drei Personen fest.

Anfang Dezember 2020 stellten Beamte der Kriminaldirektion Trier in einem Ort der Verbandsgemeinde Kyllburg/Eifelkreis Bitburg-Prüm eine größtenteils abgeerntete Cannabis-Plantage sicher. Die Ausmaße der Plantage ließen darauf schließen, dass hier mehrere hundert Pflanzen angebaut worden waren. Darüber hinaus wurden dort Teile der Ausrüstung zum Betrieb der Plantage aufgefunden. Unter Sachleitung der StA Trier ermittelte die Kripo daraufhin wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Weiterlesen

Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und das Saarland gründen Kompetenznetzwerk Digitale Landwirtschaft West

Staatssekretär Roland Krämer (Saarland), Andy Becht (Rheinland-Pfalz), Dr. Heinrich Bottermann (Nordrhein-Westfalen) v.l.n.r. Quelle: Wirtschaftsministerium RLP

Mainz. Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und das Saarland wollen bei der Digitalisierung der Landwirtschaft eng zusammenarbeiten. Die drei Länder haben sich dazu im „Kompetenznetzwerk – Digitale Landwirtschaft West“ (K-West) zusammengeschlossen. Eine entsprechende Erklärung unterzeichneten die Landwirtschaftsstaatssekretäre von Rheinland-Pfalz Andy Becht, Nordrhein-Westfalen Dr. Heinrich Bottermann und dem Saarland Roland Krämer.

Mit der Vereinbarung „Digitale Landwirtschaft West – Chancen nutzen und Risiken mindern“ haben Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und das Saarland die verstärkte Zusammenarbeit bei der Digitalisierung der Landwirtschaft beschlossen. Teil der Vereinbarung ist die Gründung des „Kompetenznetzwerk – Digitale Landwirtschaft West“ (K-West). Die entsprechende Erklärung unterzeichneten Andy Becht, Dr. Heinrich Bottermann und Roland Krämer am Rande der Amtschefkonferenz (ACK) in der rheinland-pfälzischen Landesvertretung in Berlin. Weiterlesen

In Nordrhein-Westfalen ist das Phantasialand der Besuchermagnet Nummer 1!

Phantasialand bei ausländischen Gästen sogar beliebter als Kölner Dom

Brühl. Jedes Jahr ermittelt die Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT) im Auftrag der Bundesregierung die 100 beliebtesten deutschen Reiseziele bei ausländischen Gästen. Fast 32.000 internationale Deutschlandreisende aus über 60 Ländern nahmen an der offen gestalteten Umfrage teil und wählten für das Jahr 2017 gleich zwei regionale Highlights auf die vorderen Plätze: den Kölner Dom auf den 11. Platz und, sogar noch davor, das Phantasialand auf den 8. Platz!

 

DIE BESTE SCHÜLERFIRMA DEUTSCHLANDS HEISST DOT. DRUMMEL ON TOUR AUS NORDRHEIN-WESTFALEN

Die Schülerfirma dot. Drummel on Tour vom Gymnasium St. Christophorus Werne konnte sich heute beim JUNIOR Bundeswettbewerb im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin gegen 14 starke Konkurrenten durchsetzen und wurde von dem Parlamentarischen Staatssekretär Christian Hirte als „Bestes JUNIOR Unternehmen 2018“ ausgezeichnet. Die Schülerfirma hat sich damit auch das begehrte Ticket für das Europafinale der Schülerfirmen in Belgrad (Serbien) gesichert und wird für Deutschland im Juli gegen Unternehmen aus 35 verschiedenen Ländern antreten. Weiterlesen

Nordrhein-Westfalens größte Fahrradmesse – Fahrrad Essen stärkt ihr radtouristisches Angebot

Städte, Regionen und Reiseanbieter präsentieren sich parallel zur Reise + Camping

Radtouristen können sich auf der kommenden Fahrrad Essen vom 22. bis 25. Februar in der Messe Essen über die schönsten Touren und Radreisen in Europa informieren. Mehr als zwanzig Städte, Regionen und Reiseanbieter werben auf NRWs größter Fahrradmesse in den Hallen 6 und 8 um die Gunst der Besucher. Die radtouristischen Aussteller auf der Fahrrad Essen kommen aus Belgien, Deutschland, Italien, Österreich, Slowenien und Spanien. Das Fernweh stillt unter anderem Thomas Völker mit Radverleih, Radreisen und Trainingswochen auf Mallorca. Italienfans werden bei Italy Bike Hotels fündig, die mit „Radurlaub im schönsten Land der Welt“ locken. Weitere Angebote finden rad- und reiseaffine Urlauber auf der parallel zur Fahrrad Essen stattfindenden Reise + Camping. Weiterlesen

Die Innenminister der Niederlande, Belgiens, Deutschlands sowie Nordrhein-Westfalens, Rheinland-Pfalz und Niedersachsens unterzeichnen die „Aachener Erklärung“ zur besseren Bekämpfung der grenzüberschreitenden Eigentumskriminalität

Die Innenminister der Niederlande, Belgiens, Deutschlands sowie der Länder Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen haben heute die „Aachener Erklärung“ unterzeichnet. Hiermit werden acht Maßnahmenpakete zur besseren Bekämpfung der grenzüberschreitenden Eigentumskriminalität und insbesondere des Wohnungseinbruchdiebstahls vereinbart. Weiterlesen

Tihange: Gemeinsame Beschwerde bei EU-Kommission von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz/Nordrhein-Westfalen. Die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen werden in Brüssel und Genf gemeinsam Beschwerde einlegen, weil bei der Laufzeitverlängerung für die belgischen Atomkraftwerke Tihange und Doel die Umweltverträglichkeitsprüfung unterlassen wurde. Die Bundesländer wären von den Folgen eines Unfalls in Tihange oder Doel erheblich betroffen. Weiterlesen

Konsum-Umfrage: Rheinland-Pfalz investiert am liebsten in Mode, Nordrhein-Westfalen fährt lieber in den Urlaub

36 Prozent der Rheinländer geben ihr Geld vor allem für Kleidung aus. Fast genauso viele investieren in Urlaube.

Düsseldorf. Die regelmäßigen Konsumausgaben der Rheinländer fließen bevorzugt in Kleidung, Urlaub und Hobbys. Für 40 Prozent der Menschen aus Rheinland-Pfalz steht Kleidung an erster Stelle, in Nordrhein-Westfalen sind es Urlaubsreisen. Dies sind Ergebnisse einer Umfrage der Provinzial Rheinland Versicherungen unter 1.000 Rheinländern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Neben den laufenden Kosten für Miete, Auto und Lebensmittel geben 36 Prozent der Rheinländer ihr Geld vor allem für Hosen, T-Shirts und andere Kleidungsstücke aus. Am zweithäufigsten werden Reisen genannt. Weiterlesen

Geflügelpest in Nordrhein-Westfalen

Angesichts der in Nordrhein-Westfalen aufgetretenen Geflügelpest rät das rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerium zur Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen, damit sich die Tierkrankheit nicht weiter ausbreitet.  In den Landkreisen Gütersloh und Paderborn in Nordrhein-Westfalen ist seit dem 21. Mai 2011 in einigen Geflügelhöfen die gering ansteckende Form der Geflügelpest nachgewiesen worden. Vor diesem Hintergrund rät das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz zur Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen, damit sich die Tierkrankheit nicht weiter ausbreitet. Aktuell wird von der Durchführung von Ausstellungen und Märkten dringend abgeraten. Möglicherweise könnte bereits infiziertes Geflügel aus einem Ausbruchsbetrieb in Nordrhein-Westfalen über Zwischenhändler auch nach Rheinland-Pfalz – und hier vor allem in den Norden des Landes – gelangt sein.

Folgende Maßnahmen sollten Geflügelhalter einhalten:

•    Alle Geflügelhalter, die insbesondere in den letzten vier bis sechs Wochen Geflügel aus Nordrhein-Westfalen, aus grenznahen Regionen oder aus unbekannter Herkunft zugekauft haben, sollten auf den Gesundheitszustand und die Leistungsfähigkeit der Tiere Weiterlesen

3,4 km rücken Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen über die A 1 näher zusammen

Daun – Gerolstein (boß) Eine unendliche Geschichte. Der 30 km große Lückenschluss der A 1 zwischen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, genauer gesagt von Rengen bis Tondorf.

Am 1. Oktober soll es so weit sein: Die 3,4 km Autobahn zwischen der Behelfsausfahrt Daun-Rengen und der Anschlussstelle Gerolstein bei Dockweiler über die große Liesertalbrücke soll dann zu befahren sein. 38 Millionen Euro hat das Teilstück gekostet; wesentlich weniger, als veranschlagt.

Die Autobahnbauer rechnen damit, dass die nächsten 2,6 km bis Kelberg in einem Jahr fertig sind.  Wie es auf der NRW-Seite aussieht, steht wegen des seltenen Haselhuhns noch in den Sternen.
 

ADAC: Mehr als 13.400 Staustunden 2022 in Rheinland-Pfalz

München/Mainz (dpa/lrs) – Die Autofahrerinnen und Autofahrer in Rheinland-Pfalz standen im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 13.400 Stunden im Stau. Das entspricht etwa vier Prozent des bundesweiten Stauaufkommens, wie der ADAC Mittelrhein am Donnerstag in Koblenz mitteilte. Im Vor-Corona-Jahr 2019 waren es im Bundesland knapp 16.000 Staustunden. Laut den Angaben haben die rheinland-pfälzischen Autobahnen eine Länge von 877 Kilometern und damit einen Anteil von 6,6 Prozent am bundesweiten Autobahnnetz.

Besonders betroffen gewesen sei die A 61, die von der niederländischen Grenze kommend über Koblenz, Bingen, Worms, Ludwigshafen nach Hockenheim verläuft. «Hier wurden im Bereich von Rheinland-Pfalz 5996 Staus mit einer Gesamtdauer von 3641 Stunden und einer Gesamtlänge von 10.696 Kilometern verzeichnet», hieß es. Weiterlesen

Maskenpflicht fällt in allen Bussen und Bahnen weg

Berlin (dpa) – In ganz Deutschland können Busse und Bahnen wieder ohne Maske genutzt werden. Nach fast drei Jahren Corona entfällt die Tragepflicht ab heute im Fernverkehr. Parallel dazu wird die Vorschrift in den übrigen neun Bundesländern aufgehoben, in denen sie im Regionalverkehr bisher noch galt. Zuletzt hatten sich auch die Verkehrsunternehmen dafür ausgesprochen, die Pflicht im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu beenden.

«Eine Pflicht war aus Branchensicht angesichts der pandemischen Lage schon lange nicht mehr nötig», teilte ein Sprecher des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. «Und es fiel auch immer schwerer, diese bei den Fahrgästen durchzusetzen und ihnen zu erklären, warum man im vollbesetzen Flieger oder in der ausverkauften Konzerthalle keine Maske tragen musste, aber auf dem Weg zum Flughafen oder zum Konzert in den Bussen und Bahnen schon.» Weiterlesen

ADAC: Staus 2022 unter Vor-Corona-Niveau

München (dpa) – Der Verkehr auf den Autobahnen hat sich im vergangenen Jahr wieder normalisiert – trotzdem gab es laut ADAC deutlich weniger Staus als im Vor-Corona-Jahr 2019. Insgesamt zählte der ADAC 474.000 Staus mit einer Gesamtlänge von 733.000 Kilometern und 333.000 Stunden Zeitverlust. Der staureichste Wochentag war demnach der Donnerstag, die wenigsten Staus gab es an den Wochenenden.

Dieses Jahr sei mit mehr Verkehr und mehr Staus auf den Autobahnen zu rechnen, teilte der Verein am Donnerstag in München mit. Es gebe weiterhin viele Baustellen. Viele Autobahn-Brücken seien in einem kritischen Zustand, hunderte Brücken müssten in den nächsten Jahren komplett ersetzt werden. Weiterlesen

Zu teure Klassenfahrt? Schulen hinterfragen Skilager

Von Philipp Demling und Alexia Angelopoulou, dpa

Bayreuth/Stuttgart (dpa) – Mit Skiern im Gepäck für eine Woche in die Alpen. Immer mehr Schulen im Süden Deutschlands streichen das bei vielen Schülern beliebte Skilager, das in der Vergangenheit oft nach Österreich oder Südtirol führte. Zu teuer. Denn: Um auf präparierten Pisten im Nachbarland ins Tal zu sausen, braucht es einen Skipass. Der kostet nicht gerade wenig. Deshalb suchen Schulen in Bayern nach günstigeren Alternativen – etwa in Mittelgebirgen.

Vor allem an bayerischen Schulen habe das Skilager in der 7. und 8. Klasse bisher zum festen Programm gehört, sagt Jürgen Böhm, Bundesvorsitzender des Verbands Deutscher Realschullehrer. Dabei schnallen sich Schüler über mehrere Tage Ski an – statt in der Schule zu lernen. Nun beobachtet Böhm einen Trend, Skikurse durch Sportwochen zu ersetzen. «Dabei spielt vor allem der finanzielle Aspekt eine Rolle, teilweise auch ökologische Überlegungen.»

«Skifahren ist kein großes Thema mehr», hat Dirk Lederle vom Verband Bildung und Erziehung Baden-Württemberg festgestellt. Der Leiter der Johanniterschule in Heitersheim im Schwarzwald findet das schade, aber: «Die Anzahl der skifahrenden Jugendlichen hat ziemlich stark abgenommen, selbst bei uns im Schwarzwald.»

Statt Ski steht mehr Wintersport auf dem Programm

Die Finanzierung scheint das Hauptproblem zu sein. «Generell gibt es bei Klassenfahrten die Diskussion: Muss das immer so viel kosten?», sagt der Vorsitzende des baden-württembergischen Landeselternbeirats, Michael Mittelstaedt. Der Schulleiter eines Bayreuther Gymnasiums, Franz Eisentraut, rechnet vor: 2022 hätten die Eltern für eine Schulwoche auf der Piste knapp 500 Euro an die Schule überweisen müssen – unter anderem für Transport, Übernachtung und Skipass. Zähle man noch Winterausrüstung, Taschengeld und Leihgebühren für Skier hinzu, komme man schnell auf rund 700 Euro pro Schüler.

Deshalb setzen Schulen nun auf Wintersportwochen, bei denen nicht nur Ski fahren auf dem Programm steht – «sondern zum Beispiel auch Schneeschuhwanderungen oder Schlittschuhlaufen», berichtet der Schulleiter der Realschule Memmingen, Jörg Link. Für die Wintersportwoche in Oberbayern fielen etwa 300 Euro an. «Natürlich ist das auch eine Kostenfrage», gibt er zu bedenken.

Doch nicht alle lassen sich von den Kosten abschrecken. Inzwischen nehmen sogar viele Schulklassen aus Norddeutschland den weiten Weg in die Alpen wieder auf sich, wie Thomas Braun berichtet, Vorstand Sportentwicklung und Bildung beim Deutschen Skiverband. «Wann kommt man noch so intensiv mit Kälte, Schnee und Winter in Berührung?»

Weiter Andrang in den Jugendherbergen

Zwar ist Schnee in Deutschland rar geworden. Doch in den deutschen Mittelgebirgen ist er noch zu finden, wenn auch seltener als in früheren Jahrzehnten. Deshalb bleiben die Mittelgebirge für Schulen interessant, was sich an den Übernachtungszahlen ablesen lässt.

Das Deutsche Jugendherbergswerk stellt keinen Rückgang der Übernachtungen von Schulklassen in Skigebieten fest. Sprecher Justin Blum berichtet sogar von einem leichten Anstieg in den Mittelgebirgen. Gründe dafür seien unter anderem die kürzere Anreise und günstigere Preise. Nach Winterberg in Nordrhein-Westfalen kamen demnach in jüngster Zeit immer mehr Klassen zum Skifahren.

Auch in Torfhaus im Harz (Niedersachsen) sowie den bayerischen Skiregionen seien die Übernachtungszahlen stabil. Die Jugendherbergen in Bayern profitierten nach eigenen Angaben davon, dass weniger Klassen nach Österreich und Südtirol fahren.

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